• Eine Familie - Schauspiel
    Eine Familie - Schauspiel © Schauspiel Dortmund
  • Alexander Xell Dafov © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth, Carlos Lobo, Frank Genser © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser, Bettina Lieder, Janine Kreß, Friederike Tiefenbacher, Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser, Bettina Lieder, Janine Kreß, Friederike Tiefenbacher, Merle Wasmuth, Carlos Lobo © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth, Frank Genser © Birgit Hupfeld
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Eine Familie (August: Osage County)

Schauspielhaus Dortmund

von Tracy Letts

Lebenslügen, Drogen, Inzest und verbale Schlachten: Das sind die Zutaten für Tracy Letts tragikomisches Familiendrama, das unter die Haut geht!

Hochsommer. Violet und ihr Mann Beverly leben alleine in einem einsamen Haus im Nirgendwo. Violet ist inzwischen ein Wrack: krebskrank, tablettensüchtig, cholerisch. Der selbst alkoholabhängige Beverly engagiert eine Pflegerin für Violet – doch die ist davon alles andere als begeistert. Wenige Tage darauf verschwindet Beverly spurlos, Violet bestellt ihre Familie ein: ihre drei Töchter – Ivy und Karen sowie Barbara mit Mann und Tochter – und ihre Schwester Matti Fae mit Ehemann. Als sich herausstellt, dass Beverly tot ist und Violet nicht mehr alleine im Haus bleiben kann, brechen verdrängte Konflikte auf: Keines der Kinder will die Bitten Violets erhören, die vor nichts mehr Angst hat als der Einsamkeit – und die umso mehr Mittel der Manipulation einsetzt, je aussichtsloser es erscheint, dass eine der Töchter bei ihr bleibt. Es entspinnt sich eine Schlacht um Schuldzuweisungen, alte Narben, gekränkte Eitelkeiten und unangenehme Wahrheiten. Alle rechnen mit allen ab.

Nach dem Erfolg von Das Fest (2013) folgt mit Eine Familie das nächste große Familien-Drama am Schauspiel Dortmund: ein packendes und tragikomisches Ensemblestück über eine Familie im Auflösungszustand, Verantwortung, Zusammengehörigkeit und individuelle Lebensentwürfe. Tracy Letts’ Broadway-Hit atmet den Geist von Tennessee Williams, Edward Albee und Anton Tschechow und wurde 2013 unter dem Titel August: Osage County verfilmt – mit einem Starensemble um Meryl Streep, Julia Roberts, Juliette Lewis, Ewan McGregor und Benedict Cumberbatch.

Besetzung

Pressestimmen

„Ein intensiver, anstrengender, grandioser Theaterabend. Getragen von Schauspielern, die wundersam feinnervig agieren. Alle sind auf Augenhöhe. Es gibt keine Ausfälle, niemand schwächelt, jeder ist glaubwürdig in seiner Rolle. Solch eine kompakte, homogene Truppe sieht man nicht alle Tage, Chapeau! Sascha Hawemann (Regie) führt das Ensemble sehr geschmeidig auf nach hinten ausladender Bühne samt Drehbühne (Wolf Gutjahr) und kitzelt das Beste aus den Darstellern. Die Inszenierung kennt keinen Leerlauf, hält jederzeit die Spannung und bringt grimmigen Witz in die allgemeine Traurigkeit, ohne dass der Wechsel der Tonart zum Stilbruch würde. (…) Friederike Tiefenbachers Violet ist der Fixstern in dieser Familienaufstellung. Eine schwarze Sonne, die Bosheit abstrahlt, wenn ihr danach ist. (…) Der Schmerz ihrer Kindheit wird zum Schmerz ihrer Kinder. Erziehung, Ehe, Partnerwahl. Traumata und Defekte, ewiger Clinch zwischen Mann und Frau. Es steckt viel Wahres in diesem Seelendrama der Kaputten.“
Ruhr Nachrichten, 26.10.2015

„Regisseur Sascha Hawemann zeigt mit seiner ersten Arbeit für Dortmund, dass dort nicht nur Platz für Experimente mit Videoeinsatz ist. Tracy Letts‘ (…) Familiendrama ist zuerst Vehikel für intensive Schauspielerleistungen. (…) Das bietet reichlich Anlässe für große, mal aggressive, mal hysterische Auftritte. Tiefenbacher ist eine wunderbare böse Mutter, die ihre Verwundungen als Kraftquelle für ihre tyrannischen Übergriffe nutzt. (…) Merle Wasmuth gibt die älteste Tochter Barbara, (…). Wasmuth zeigt viele Facetten ihrer Figur, von damenhafter Eleganz über Balztänze (…) bis zur harten Eheschlacht mit dem Gatten (…). Großartig auch Andreas Beck, der erst den verschlampten Säufer Beverly spielt, nach dessen Abtreten in die Rolle seines Schwagers Charlie Aiken, der versucht, all die Konflikte zu beschwichtigen. In solchen Szenen arbeitet Hawemann durchaus das Sitcom-Hafte heraus, das Letts‘ Stück auch hat. (…) Dass der Abend nicht in Hollywood-Glätte daherkommt, sondern die Brüche in den Stimmungen, auch zwischen Komik und Tragik nicht mildert, spricht für ihn. Großer Premierenbeifall.“
Westfälischer Anzeiger, 25.10.2015

„Für Schauspieler bietet dieses Stück jede Menge Steilvorlagen, die vom Dortmunder Ensemble auch weidlich genutzt werden.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 26.10.2015

„Hawemann verlässt sich in erster Linie auf die Schauspielkunst seines Teams. Und dass er da auf jede Menge Können bauen kann, ist nicht erst seit dieser Produktion bekannt. Vor allem Friederike Tiefenbacher und Merle Wasmuth scheinen die Rollen der Violet beziehungsweise der Tochter Barbara auf den Leib geschrieben zu sein. (…) Auch dem neuen Mitglied im Dortmunder Ensemble, Marlena Keil, gelingt die Darstellung der wild pubertierenden 14-jährigen Enkelin Jean äußerst glaubhaft. (…) ein sehr sehenswerter Theaterabend, der an keiner Stelle langweilig wird.“
Dortmunder Kulturblog, 26.10.2015

Kommentare

Jörg Achim Zoll, 25. Oktober 2015
Hier stimmen für mich alle Zutaten für einen großen Theaterabend: grandios aufspielendes Ensemble, klasse Bühnenbild und tolle Kostüme, geniale Live-Musik und Regie-Einfälle, die überzeugen. Alle Nörgler, die da behaupten, in Dortmund funktioniere Theater nicht mehr ohne geballten Technik-Einsatz, bitte reingehen! Das ist "echtes" Theater vom Feinsten und gleichzeitig voll auf der Höhe der Zeit. Allein wie Marlena Keil (hier erstmals im großen Haus zu sehen) eine 14-Jährige spielt und zwischen Jugend-Klischees und emotionaler Wucht ansiedelt, ist der Hammer. Einziges Manko waren für mich die Längen des Textes; da hätte man viel kürzen können. Manchmal geht dem Text völlig die Puste aus und er scheint dann durch hyperaktives Spiel künstlich beatmet zu werden, was mich nicht immer überzeugt hat. Das ist jetzt allerdings meckern auf höchstem Niveau. Dem Schauspiel kann man zu dieser Aufführung nur gratulieren.
Schulz, 23. November 2015
Sehr geehrte Damen und Herren, am 22.11. waren wir in der Vorstellung " Eine Familie". Leider hat uns diese Vorstellung überhaupt nicht gefallen und sind in der Pause gegangen. Gründe: - ganz schlechte Akustik, zu leise gesprochen. - statt einer überdrehten Darstellung wären mehr ruhige Dialoge besser gewesen. - zuviele Untermalung durch die Musik Mit freundlichen Grüßen Barbara und Winfried Schulz
STF, 12. Dezember 2015
Dieser Abend ist eine Wucht. Es ist in jeder Minute ein schauriges Vergnügen, wie die Familie aus traurigem Anlass zusammenfindet und ganz selbstverständlich mit dem Offenlegen alter Wunden beginnt und Neue hinzufügt. Wegen mir hätte der Abend auch doppelt so lange dauern können, weil dem Ensemble (angeführt von Merle Wasmuth und Frederieke Tiefenbacher) gar nicht genug Zeit gegeben werden kann, feinste Empfindungen erlebbar und nachfühlbar zu machen. Wunderbar im Kontrast der spröde, mehr assoziative Raum und Klang, durch den sich die Schauspieler bewegen. Und wenn Frank Genser den Sheriff gibt, denkt man an die besten Szenen aus David Lynchs Filmen. Sehr gut!
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Premiere

24. Oktober 2015

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 23:15 Uhr

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