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    Minority Report - Schauspiel © Schauspiel Dortmund
  • Björn Gabriel © Birgit Hupfeld
  • Björn Gabriel, Merle Wasmuth, Julia Schubert und Ekkehard Freye © Birgit Hupfeld
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MINORITY REPORT oder MÖRDER DER ZUKUNFT

Schauspielhaus Dortmund (Studio)

Ein Live-Film von Klaus Gehre nach Steven Spielberg und Philip K. Dick

***Publikumspreis für die beste Inszenierung in der Spielzeit 2014/15***

Washington D.C. in einer nahen Zukunft. In der Stadt hat es seit sechs Jahren keinen Mord mehr gegeben. Grund dafür ist ein polizeiliches Frühwarnsystem namens PRECRIME – eine Synthese aus antikem Orakel und Computertechnik: Der PRECOG Agatha, ein quasimenschliches Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten, entwirft Algorithmen, die unter Zugriff auf riesige Datenberge Ort, Tatzeit und Täter voraussagen können. Der Leiter von PRECRIME, John Anderton, nimmt die zukünftigen Mörder dann fest – mitunter sogar noch bevor der Täter weiß, was er tun wird.

Jetzt soll PRECRIME landesweit eingeführt werden – doch gibt es Zweifel an der ethischen und juristischen Haltbarkeit. Darf man so viele Menschen präventiv einsperren, obwohl sie faktisch kein Verbrechen begangen haben? Danny Witwer, eine Beamtin vom Justizministerium rückt Anderton mit kritischen Fragen auf die Pelle. Der bewegt sich ohnehin am Rand des Abgrunds: Seit dem Verlust seines Sohnes ist er depressiv und drogenabhängig. Und dann der Schock: Agatha sagt einen vorsätzlichen Mord an einem Unbekannten namens Leo Crow voraus. Der Täter: John Anderton selbst.

Der Polizist muss fliehen. Er sieht sich als Opfer einer Intrige. Um herauszufinden, ob es einen Ausweg für ihn gibt, sucht er Dr. Iris Hinemann auf, die Erfinderin von PRECRIME. Hinemann erzählt dem fassungslosen Polizisten von der Existenz sogenannter MINORITY REPORTS in Agatha, Minderheiten-Berichte, die eine alternative Zukunft vorschlagen – aber von den PRECRIME-Algorithmen vorsätzlich ignoriert werden. Andertons Weltbild bricht zusammen wie ein Kartenhaus. Hat er Unschuldige verhaftet? Was hat es mit diesem merkwürdigen Fall „Anne Lively“ auf sich, der offenbar vertuscht werden sollte? Und wird er Leo Crow töten? Hat er eine Wahl?

Steven Spielbergs Film (2002) und umso mehr Philip K. Dicks Kurzgeschichte (1956) waren visionär. „Fast alles, was man in dem Film vor zehn Jahren sehen konnte, ist heute Fakt“ (John W. Whitehead, Autor und Menschenrechtler).

MINORITY REPORT oder MÖRDER DER ZUKUNFT ist die zweite Dortmunder Theaterarbeit im Geiste des Manifests DOGMA 20_13, ein Zusammenschluss von Dortmunder Theaterschaffenden anlässlich der Inszenierung von DAS FEST (2013).

Diskutieren Sie mit uns in den Sozialen Netzwerken unter #MinorityDo. Das Programmheft 3.0 zu Minority Report finden Sie auf dem Blog des Schauspiel Dortmund.

Besetzung

  • Lamar Burgess (Gründer von PRECRIME / Jad Fletscher (Polizist) / Eddi (Plastischer Chirurg) / Leo Crow / David Dubin (Lover) /Howard Marks (Ehemann): Ekkehard Freye
  • John Anderton (FBI-Agent und Leiter von PRECRIME): Björn Gabriel
  • Agatha (PRECOG) / Dr. Iris Hinemann (Wissenschaftlerin und Erfinderin von PRECRIME) / Sammy (Sohn von John Anderton) / Nancy Marks (Tochter von Howard und Sarah): Julia Schubert
  • Danny Witwer (Beauftragter des Justizministeriums) / Sarah Marks (Ehefrau) /Miss van Eyck (Assistentin von Eddi) / Die Hand der Sekretärin: Merle Wasmuth

Pressestimmen

"Bei Algorithmus Mord - Minority Report am Theater Dortmund verhandelt in kluger Weise den freien Willen in Zeiten von Big Data. (...) Die drei Precogs haben eine extreme Begabung für Algorithmen - zumindest im Update der Geschichte, das Regisseur Klaus Gehre und Dramaturg Alexander Kerlin inszenieren. (...) ,Minority Report' ist nach ,Das Fest' die zweite Inszenierung auf Grundlage des (Dortmunder Manifests) DOGMA 20_13. Der Größten Herausforderung, den Actionszenen, begegnen die Darsteller mit Experimentierfreude. Für die rasante Verfolgungsjagt im Tunnel genügen eine Plastikröhre, ein Matchbox-Autor und eine LED-Lampe in Bewegung."
Süddeutsche Zeitung, 18. September 2014

"Es ist ein schön anzusehendes Ballett, in dem sich Ekkehard Freye, Björn Gabriel, Julia Schubert und Merle Wasmuth lautlos und konzentriert auf das Inszenieren der unzähligen Requisiten konzentrieren, wie Glas aus Plastikschüsseln gekippt, Uhrzeiger per Hand gedreht, Foto-Kulissen gewechselt werden – und dabei noch permanent die Rollen wechseln. Julia Schubert schafft es bravourös, zwischen dem seherisch-besorgten Precog Agatha mit weit aufgerissenen weißen Wimpern und der völlig durchgeknallten und drogenumnebelten Erfinderin von Precrime in gelber Brille und Lockenperücke zu wechseln. Ekkehard Freye ist nicht nur treuherziger Polizist an der Seite John Andertons, sondern auch halbseidender Chirurg mit Gummi-Eingeweiden an den Beinen, der Andertons Augen herausoperiert (damit sie nicht mehr gescannt werden können). Nur die tragische Ödipus-Hauptfigur John Anderton ist fest mit Björn Gabriel besetzt, der genau Tom Cruises unbedarftes, melancholisch durchsetztes Heldentum trifft. Merle Wasmuth wiederum ist eine kühl-unbestechliche Beauftragte des Justiz-Ministeriums, die prüft, ob die so erfolgreiche Verhinderung von Verbrechen landesweit eingeführt werden kann. (...) Zweifellos sensationell gemacht."
Nachtkritik.de

"Die Dortmunder Bühnenversion legt genauso rasant los, wie der Hollywoodstreifen mit Tom Cruise. Ein famoser Spaß. Was diese vier Schauspieler mit Mario Simon am Live-Schnitt auf die Bühne bringen ist großes Kino. Witzig, ideenreich und überraschend bringt Klaus Gehre einen Science Fiction Streifen auf die Bühne und erntet begeisterten Applaus."
Lokalkompass

„Alles passiert hier und jetzt in flottem Timing. Wir sehen, wie die Effekte gebaut sind, dürfen der Illusions-Maschine Theater in die Karten schauen. Und das macht Spaß. Manches ist einfach zu drollig. Wie prima Ton und Optik verzahnt sind, zeigt sich, wenn Agent Anderton mit wischenden Bewegungen die „Hologramme“ sichtet. Die Darsteller müssen auf Zack sein, sie machen ihre Sache gut. Tempo, Tempo!“
Ruhr Nachrichten

„Am Schauspiel Dortmund gelingt dem jungen Regisseur Klaus Gehre mit geradezu spielerischer Leichtigkeit eine Verschmelzung von realer Schauspielerei mit fest installierten Videokameras, drei großen Leinwänden und vielerlei putzigen Requisiten. (…) Ein packender Thriller, in dem am Ende der freie Wille zur Disposition steht.“
WAZ

„Das Dortmunder Schauspiel hat sich genau das auf die Fahnen geschrieben, was Klaus Gehre hier macht, nämlich mit Film zu experimentieren, und mit den sogenannten Neuen Medien, und das Tolle ist, die jungen Leute kommen in Dortmund nicht nur einmal ins Theater, sie schließen sogar Abos ab.“
Deutschlandradio

"Rasant gespielt. Julia Schubert spielt herrlich vergeistigt den Precog Agahta und lispelt als Genforscherin Hineman schön hutzelhexig. Merle Wasmuth gibt die coole Regierungsbeauftragte Witwer und moderiert eine kleine Schicksalsumfrage. Und bei aller Gaudi verliert der Abend die eigentliche Problematik nicht aus dem Blick, erzählt auch von Kontrolle und Freiheit und der Perversion der Macht."
Westfälischen Anzeiger, 16. September 2014

„Das Dortmunder Manifest Dogma 20_13 setzt Klaus Gehre hier in all seiner Konsequenz um – Filme ausschließlich im Moment ihrer Erschaffung zeigen, immer zu demonstrieren, wie die Illusion entsteht. Bis auf kleinere Längen ist dieser Live-Film wirklich ein spannender Hybrid aus Theater und Film, ein Abend zwischen der Illusion des Films und dem Blick hinter die Kulissen und die technische Machart. Auch das Ensemble weiß mit seiner Leistung zu überzeugen, das zugleich schöpferisch produziert, aber auch mit trashigem US-Slang und eng sitzenden 1970er Tennisbuxen der Handlung ihren Witz entlockt. Allen voran Julia Schubert, die mal als Precog ätherische Seherin ist, mal als Erkläreule Dr. Iris Heineman, die eine Mischung aus brillanter Wissenschaftlerin und Esomutti in Alices Wunderland ist, überzeugt. (…) Thematisch rund voll am Puls der Zeit.“
Literatur und Feuilleton, 16. September 2014

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11. Oktober 2015

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 19:40 Uhr

Einführung: 17:30 Uhr

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