• Das Maschinen- gewehr Gottes
    Das Maschinen- gewehr Gottes © Schauspiel Dortmund
  • Finnja Loddenkemper, Thorsten Bihegue, Leon Müller © Birgit Hupfeld
  • Leon Müller, Finnja Loddenkemper, Thorsten Bihegue © Birgit Hupfeld
  • Maximilian Kurth, Ekkehard Freye © Birgit Hupfeld
  • Finnja Loddenkemper, Andreas Beck, Leon Müller, Thorsten Bihegue © Birgit Hupfeld
  • Thorsten Bihegue, Andreas Beck © Birgit Hupfeld
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  • Finnja Loddenkemper, Thorsten Bihegue, Leon Müller © Birgit Hupfeld
  • Andreas Beck, Thorsten Bihegue © Birgit Hupfeld
  • Maximilian Steffan © Birgit Hupfeld
  • Birgit Rumpel, Ulrike Wildt, Katrin Osbelt, Sabine Kaspzyck, Annette Struck, Solveig Erdmann, Regine Anacker, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Regine Anacker, Sabine Kaspzyck, Julia Schubert, Annette Struck, Solveig Erdmann © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert, Ulrike Wildt, Katrin Osbelt, Annette Struck © Birgit Hupfeld
  • Leon Müller, Finnja Loddenkemper, Thorsten Bihegue, Mitglieder der Dortmunder Sprechchors (als Nonnen), Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Katrin Osbelt, Regine Anacker, Sabine Kaspzyck, Heinrich Fischer, Solveig Erdmann, Annette Struck, Heike Lorenz (vorne) © Birgit Hupfeld
  • Ekkehard Freye, Thorsten Bihegue, Finnja Loddenkemper, Leon Müller © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert, Ekkehard Freye © Birgit Hupfeld
  • Ekkehard Freye, Thorsten Bihegue, Finnja Loddenkemper, Leon Müller © Birgit Hupfeld
  • Solveig Erdmann, Julia Schubert, Sabine Kaspzyck, Birgit Rumpel, Thorsten Bihegue, Finnja Loddenkemper, Leon Müller © Birgit Hupfeld
  • Solveig Erdmann, Julia Schubert, Annette Struck, Birgit Rumpel, Andreas Beck, Finnja Loddenkemper, Leon Müller, Thorsten Bihegue © Birgit Hupfeld
  • Birgit Rumpel, Finnja Loddenkemper, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Heinrich Fischer, Thorsten Bihegue © Edi Szekely
  • Leon Müller, Finnja Loddenkemper, Thorsten Bihegue © Edi Szekely
  • Julia Schubert, Ekkehard Freye © Edi Szekely
  • Andreas Beck, Leon Müller © Edi Szekely

Das Maschinengewehr Gottes

Schauspielhaus Dortmund (Studio)

Eine Kriminal-Burleske aus dem Messdienermilieu
von Wenzel Storch

Uraufführung

Der Kult-Regisseur Wenzel Storch entführt uns diesmal in ein idyllisches Dorf der sechziger Jahre. Die Messdiener Lutz und Erika leben mit Egon, ihrem Oberministranten, in einem alten Pfarrhaus. Der Garten ist verwildert und die Kirche nur noch ein Trümmerhaufen. Und Kaplan Buffo ist spurlos verschwunden.

Damit wieder Leben in die Bude kommt, bestellen die verwaisten Messdiener beim Christlichen Kaufhaus einen neuen Priester, der im Herbst/Winter-Katalog als besonders preiswert angeboten wird. Sein vielversprechender Name: Das Maschinengewehr Gottes.

Der bestellte Seelsorger entpuppt sich jedoch als wild um sich schießender Automat, der nach einem Amoklauf im Pfarrgarten lautstark explodiert. In seinem Inneren finden die Messdiener Hinweise auf eine Ordensgemeinschaft aus Oberschlesien. Wurde der Priester-Automat dort angefertigt? Mit Brevier und Rosenkranz im Rucksack machen sich die drei auf den Weg gen Osten. Ein schlimmer Verdacht kommt auf: Steckt hinter all dem der leibhaftige Kaplan Buffo?

Seit seiner frenetisch gefeierten Dortmunder Uraufführung von Komm in meinen Wigwam (2014) gilt Wenzel Storch als „Deutschlands bester Theaterregisseur“ (TITANIC). Und die taz ergänzte: „Die Menschen im Publikum konnten nicht aufhören zu jubeln, ihre Gesichter waren vor Freude gerötet. Geheiligt sei Wenzels Name. Sein Reich komme.“


Nun folgt der zweite Streich: Das Maschinengewehr Gottes ist ein Abstecher in die versunkene Welt der römisch-katholischen Abenteuerliteratur, wie sie bis in die 1970er Jahre in den Werken von Gerd Holm (Ministranten, Wald und bunte Zelte) oder Hermann Skolaster (Der Detektiv im Kloster) lebendig war.

Besetzung

  • Herr Baldrian, Egon (Oberministrant): Thorsten Bihegue
  • Erika (Messdienerin): Finnja Loddenkemper
  • Lutz (Messdiener): Leon Müller
  • Bruder Stanislaus, Das Maschinengewehr Gottes, Schankwirtin, Weihbischof, Bauer Hümpel: Andreas Beck
  • Gemeindereferent, Postbote, Schwester Britta: Ekkehard Freye
  • Klassenlehrer, Doktor Drammammapp, Kammerherr, Kaplan Buffo: Heinrich Fischer
  • Gemeindehelferin, Kuh Undine: Maximilian Kurth
  • Hostinettenbär: Maximilian Steffan
  • Schwester Adelheid: Julia Schubert
  • Schwester Mirabelle: Annette Struck (Dortmunder Sprechchor)
  • Mathilde von Rohr (Novizin): Birgit Rumpel (Dortmunder Sprechchor)
  • Hillary von Kleist: Sabine Kaspzyck (Dortmunder Sprechchor)
  • Patsy Brimmer : Regine Anacker (Dortmunder Sprechchor)
  • Flossie Brimmer: Solveig Erdmann (Dortmunder Sprechchor)
  • Schwester Walburga: Heike Lorenz (Dortmunder Sprechchor)
  • Schwester Edeltraut: Katrin Osbelt (Dortmunder Sprechchor)
  • Schwester Astrid: Ulrike Wildt (Dortmunder Sprechchor)
  • Inszenierung: Wenzel Storch
  • Bühne und Kostüme: Pia Maria Mackert
  • Dramaturgie: Alexander Kerlin
  • Licht: Stefan Gimbel
  • Sound: Gertfried Lammersdorf
  • Regieassistenz: Maximilian Steffan
  • Ausstattungsassistenz: Clara Hedwig
  • Inspizienz: Ralf Kubik
  • Soufflage: Ginelle Lindemann
  • Bäume (Plastik): Heike Scheika
  • Regiehospitanz: Aylin Kreckel

Pressestimmen

"Da rappelt's im Beichtstuhl. Wenzel Storch, der notorische Verweigerer jeder künstlerischen Konvention, kippt wieder einen prall gefüllten Klingelbeutel voller Schnapsideen auf die Bühne. (...) Drei einsame Ministranten bestellen als Ersatz für ihren flüchtigen Kaplan einen vollautomatischen Pfarrer (schön unberechenbar: Andreas Beck). (...) hinreißend komische Momente, und nebenbei eine Reflexion über die Suche nach allzu einfachen Lösungen, auch bekannt als ,Religion'."
Süddeutsche Zeitung, 31. Dezember 2015

„Was der Autor und Regisseur sich da zusammengerührt hat, ist ein derart schräges Gebräu, dass man Storchs Vorjahreserfolg eher als Warmlaufen bezeichnen möchte. (…) Es gibt immer neue Überraschungen in diesem psychedelischen Schwank, bei denen letzte Lachtränen noch nicht abgewischt sind, wenn die neuen schon kullern wollen. (…) Wie selbstverständlich mischt Storch wenige Schauspieler mit vielen Laien, die er aus den Senioren- und Jugendclubs des Hauses sowie aus dem Dortmunder Sprechchor rekrutiert. Man kann nur staunen, welche Talente da freigesetzt werden."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13. Dezember 2015

„Wenzel Storch hat wieder zugeschlagen, mit einem Stück, das geniale Bilder und überschäumende Phantasie mit hemmungslosem Dilettantismus mischt, dass kein Auge trocken bleibt. (…) Das schillert aufs Schönste in allen Farbtönen zwischen naivem Gottvertrauen, militanter Frömmigkeit, latenter Fleischeslust und fröhlicher Albernheit. Man muss schon eine Antenne haben für solch launige Lästereien, aber dann gibt es zu Lachen ohne Ende. (…) Noch besser, noch kultiger als Storchs erster Abend ,Komm in meinen Wigwam'“. Westfälischer Anzeiger, 11. Dezember 2015

„Regisseur Wenzel Storch spaltet die Theatergemeinde. Ist der Mann genial oder einfach nur bescheuert? (…) Eigentlich passt Storch gar nicht an ein Stadttheater. Er arbeitet viel lieber mit Laien als mit Profis. Und er möchte auf der Bühne bunte Kulissen und Kostüme sehen, wie sie gerade gar nicht der ästhetischen Theatermode entsprechen. Aber das Dortmunder Schauspiel ist kein normales Stadttheater. (…) Das Publikum reagierte mit langem Jubeln und Trampeln. ,Das Maschinengewehr Gottes' ist in seiner liebenswerten Albernheit doch ein Stück, das in diese Zeit passt. Es ist so lustvoll verrückt, dass manchen Ungläubigen die Sehnsucht packt, katholisch zu werden."
Die Welt, 13. Dezember 2015

„Bauerntheater, Mysterien-Revue, Kriminalschwank. ,Das Maschinengewehr Gottes' ist vieles, zuvorderst aber eine Trash-Komödie, die aus der Hemdsärmeligkeit ihrer Mittel Honig saugt und Lacher generiert. (…) Schlägt aufs Zwerchfell durch.“
Ruhr Nachrichten, 12. Dezember 2015

„Diverse Abenteuer müssen die drei Messdiener auf ihrer Reise durch Bühnenbilder voller tanzender Bäume und glitzernder Rote Bete bestehen. Das alles hat Pia Maria Meckert gebaut und es sieht wunderbar nach Kasperle- oder Schultheater aus. Schon lange sah man nicht mehr so herrlich pappmascheeiges Mauerwerk auf der Bühne wie hier. (…) Was Wenzel Storch hier zusammenzimmert ist immer großer Trash, meist tatsächlich brüllkomisch und hat Charme. Auch wenn es um die Verirrungen der katholischen Kirche geht, muss selbst der artige Katholik sich nicht allzusehr fürchten, denn sein Glaube wird wohl nicht in den Grundfesten erschüttert werden.“
Ruhrbarone, 11. Dezember 2015

„Absurd und wahnwitzig. Auch die zweite Produktion, ,Das Maschinengewehr Gottes', von Wenzel Storch lässt seinen Besucher Tränen lachen. Was wie ein skurriler Traum eines Messdieners klingt, ist von Wenzel Storch liebevoll und mit viel katholischem Hintergrundwissen inszeniert. (…) Aber die Spielfreude aller Teilnehmer macht das Stück auch für Evangelen, Juden, Moslems oder Atheisten sehenswert. (…) Ein deutliches und lautes ,Halleluja'!"
ars tremonia, 12. Dezember 2015

„Eine fiebrig irrlichternde Geschichte, in der alle irgendwie und irgendwo auf einem Trip sind, die Personen des Stücks ebenso wie die realen Vorbilder, allen voran der schon erwähnte Pater Leppich. (…) Die katholische Kirche, ein zentrales Motiv in Wenzel Storchs Weltsicht, verfügte in den 50er, 60er Jahren (und vielleicht noch immer) über ein höchst problematisches Personal, das in seinem pädagogischen Streben unsägliche Bizarrerien hervorbrachte, viele junge Menschen nachhaltig schädigte. Diese Verhältnisse will Storch offenbar dem Vergessen entreißen, sie geißeln und über sie lachen lassen. (...) Begeisterter Applaus."
Revierpassagen, 13. Dezember 2015

"Ging es im Wigwam um Berthold Lutz, den unfreiwillig komischen Dr. Sommer für katholische Klemmi-Kinder in den 50ern, so huldigt das Hildesheimer Ausnahmetalent Wenzel Storch nun einem weiteren modernen Heiligen: Johannes Leppich. (…) Einmal mehr sind fast alle Mimen auf der Bühne Amateure und stehen in den Kulissen rum wie bestellt und nicht abgeholt. Das sollte man nicht mit Unvermögen verwechseln – etwas unbeholfen aussehen zu lassen ist eine Kunst für sich. Das beste Beispiel für diese Doppelbödigkeit, die sich auch in Wenzel Storchs Filmen findet, ist Storch-Neuzugang Andreas Beck (…) Allein für seinen bombastischen Auftritt lohnt sich der Besuch, und für alles andere selbstverständlich auch."
Sonderland.org, 19. Dezember 2015

Kommentare

Jörg Achim Zoll, 10. Dezember 2015
Großartig! Ein absurd-komischer Abend, bei dem ein grotesker Einfall den nächsten jagt. Dabei selten bitterböse, eher liebenswert skurril. Das Stück knüpft lose an "Komm in meinen Wigwam" aus der Vorsaison an und steigert das in meinen Augen noch einmal enorm. Auch die schauspielerische Leistung der "Laien", insbesondere der Darsteller der beiden jungen Messdiener, legt deutlich zu. Ob katholisch oder nicht - unbedingt reingehen!
STF, 12. Dezember 2015
Herrlich! Ein Heidenspaß verpackt in einer fesselnden Abenteuergeschichte, bei der man bis zum Schluss mitzittert. Toll das Wiedersehen mit den Helden aus "Komm in meinen Wigwam". Und genau wie bei den (ganz) alten Star Wars Filmen: Der zweite Teil ist noch besser als der Erste! Ich hoffe Teil 3 ist in Vorbereitung?!
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12. Februar 2016

Beginn: 20:00 Uhr

ENDE: 21:20 Uhr

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