Theater Dortmund :: Der Traum der roten Kammer
  • Der Traum der roten Kammer - Trailer
    Der Traum der roten Kammer - Trailer © www.farbeundbunt.de
  • Howard Quintero Lopez (Zeremonienmeister), Mark Radjapov (Pao Yü, u.) © Bettina Stöß / Picture
  • Corps de ballet © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Risa Tateishi (Pao Tschai), Corps de ballet © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Corps de ballet © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Mark Radjapov (Pao Yü), Monica Fotescu Uta (Lin Dai Yü) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Corps de ballet © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Mark Radjapov (Pao Yü), Sergio Carecci (Der Stein, v.) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Monica Fotescu Uta (Lin Dai Yü) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Monica Fotescu Uta © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Monica Fotescu Uta © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Corps de ballet, Statisterie © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Marc Radjapov (Pao Yü) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Mark Radjapov (Pao Yü) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Statisterie, Corps de ballet © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Mark Radjapov (Pao Yü) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Corps de ballet, Statisterie © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Komponist Michael Nyman © Sheila Rock

Der Traum der roten Kammer

Opernhaus Dortmund

Ballett von Xin Peng Wang nach dem gleichnamigen Roman von Cáo Xueqin 
Musik von Michael Nyman

Hongkonger Fassung 2013
Deutsche Erstaufführung

Bei der Premiere in Hongkong im Oktober 2013 stürmen kommunistische Funktionäre die Bühne und verlangen die Absetzung des Stückes. Verunglimpfung der Kulturrevolution wird dem Choreographen vorgeworfen. Internationale Medien schalten sich ein. Die Stadtregierung verwahrt sich öffentlich gegen den Zensurverdacht.

Dreihundert Jahre wechselvolle Geschichte von der feudalen Kaiserzeit bis zur Gegenwart eines Wirtschaftsgiganten inszeniert Xin Peng Wang in seinem Handlungsballett nach dem gleichnamigen chinesischen Nationalroman. In monumentalen Bildern beschreibt er den Aufstieg und Fall des reichen und mächtigen Hauses Kia und kontrastiert sie mit der verhängnisvollen Beziehung des weltfremden Jünglings Pao Yü zu seiner Cousine Lin Dai Yü.

Zwischen erstarrten Traditionen und Hierarchien, Riten und Ritualen, mythischen Legenden und menschenverachtender Gegenwart siedelt er die faszinierende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Gegenwart seiner fernöstlichen Heimat an.

Tiefenscharfe Bilder entführen in eine exotisch-fremd anmutende Welt, hinter deren Fassaden ein Mensch um sein Recht auf Selbstbestimmung kämpft. Dreihundert endlos lange Jahre lang, bis auch ihm gewährt ist, den Traum der roten Kammer zu träumen ...

Die Musik zu der beeindruckenden Zeitreise stammt von Michael Nyman, der mit seinen Soundtracks zu Streifen wie The Piano oder Gattaca, Filmgeschichte geschrieben hat.

Zu erleben ist Xin Peng Wangs Der Traum der roten Kammer erstmals in Europa in jener Fassung, gegen die die chinesischen Machthaber Sturm liefen.

 

 

Besetzung

Pressestimmen

"Die Geschichte der chinesischen Buddenbrooks hat Wang sich und seinem Publikum zu seiner zehnjährigen Amtszeit am Theater Dortmund geschenkt. Und damit sein 'Dortmunder Ballettwunder' mit einem Märchen gekrönt. Der Jubel kannte keine Grenzen [...]. Tänzerisch ist die 'Rote Kammer' ein Traum. Man sieht die Wurzeln des chinesischen Choreografen, aber auch, dass sein Herz für europäischen Tanz schlägt."
RuhrNachrichten, 12.11.2012

"Ein Abend mit starken Bildern, wunderbarer Kulisse und atemberaubendem Tanz."
Westfälische Rundschau, 12.11.2012

"Wangs raffinierte Verschränkung klassischer Balletteinlagen, asiatischer Zuwidmung und sacht dosierten Ausdruckstanzes schenkt ein zutiefst berührendes Theatererlebnis."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung 12.11.2012

"Großen Anteil an der Aussagekraft der Choreografie hat die Musik von Michael Nyman, die die Dortmunder Philharmoniker unter Motonori Kobayashi darbieten. Sie vergrößert das Bühnengeschehen immer wieder auf episches Format: Aus schillernder Harmonik mit Anklängen an Purcell, Vivaldi und Mozart, aus pulsierender Dringlichkeit und steter Steigerung der musikalischen Formeln erzeugt Nyman ein Reizklima, dessen Spannung sich auf das Publikum überträgt."
Westfälischer Anzeiger, 12.11.2012

"Am Theater Dortmund kam ein bildgewaltiges, geradezu cineastisches Handlungsballett auf die Bühne, das die Atmosphäre der Kaiserzeit in beeindruckenden Ensembleszenen einfängt."
Die Deutsche Bühne online, 12.11.2012

„An nichts wurde gespart, was Auge und Ohr betören kann: die Ausstattung (Bühne: Frank Fellmann, Kostüme: Han Chunqi) prunkt mit allen Facetten chinesischer Farb- und Formensymbolik. Nebelschwaden, diffuse Lichtbündel und Wolkengebirge heben sich mit dramatischem Effekt gegen poesievolle Landschaftsmalerei auf den Vorhängen ab.[…] Der neoklassische Tanz auf Spitze der durchweg superben Compagnie wird gebrochen durch feinstes chinesisches Hand- und Fingerspiel, einstudiert von Shao Weiqiu.“
Tanznetz, 11.11.2012

Kommentare

Becky, 20. November 2012
Perfektion in Vollendung! Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich die Tänzer zu der wunderbaren Musik tanzen sehe. Ein unvergesslicher Abend!
Shara, 13. Mai 2013
Berauschend! Sowohl für die Augen, als auch für die Ohren! Ein außergewöhnliches Erlebnis und ein Abend, wie er besser nicht sein könnte.
Angelika, 02. Juni 2013
Durch einen großen Zufall war ich der letzten Vorstellung, und ich bin absolut begeistert von diesem Ballett! Einfach großartig! Noch heute klingt die Musik in mir nach! Wenn ich könnte, würde ich es mir liebend gern noch ein zweites Mal ansehen.
ANNELIESE & HARTMUT, 17. April 2014
in jeder Beziehung ein Traum....!!!!!!!!!.......einmalig...!!!!!!!
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22. November 2012

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 22:00 Uhr

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