Ballett von Xin Peng Wang
Musik von Michael Nyman
Bitte beachten Sie mögliche Park- und Zufahrtsbeschränkungen am 26. Mai 2013 wegen des BVB-Autokorsos bei einem Sieg in der Champions-League und kalkulieren Sie mehr Zeit für die An- und Abreise ein.
Uraufführung
in Kooperation mit dem Hong Kong Ballet
Ein Jüngling. Pao Yü ist sein Name. Er träumt lieber, anstatt sich um Angelegenheiten des irdischen Lebens zu kümmern. Er hat zwei Cousinen, Pao Tschai und Lin Da Yü. Die erste ist ihm zur Frau bestimmt, die zweite aber liebt er, ohne es zu wissen ...
Mit seinem neuen Handlungsballett schlägt Xin Peng Wang im deutsch-chinesischen Kulturjahr eine Brücke von Chinas autoritärer Kaiserzeit zur Gegenwart eines Wirtschaftsgiganten. In tiefenscharfen Bildern entführt er in die wechselhafte Geschichte seines Heimatlandes und stellt vor dem Hintergrund des heutigen China die Frage nach der eigentlichen Bestimmung des Menschen.
Die Musik zu dieser vielschichtigen Zeitreise stammt von Oscar-Preisträger Michael Nyman, einem der kreativsten und eigenwilligsten Komponisten der Gegenwart. Mit seinen Soundtracks (The Piano, Gattaca, The Libertine) schrieb er Filmgeschichte und wurde dafür mit dem Oscar geehrt, in seinem reichhaltigen Orchester- und kammermusikalischen Schaffen sprengt er die Grenzen von Stilen und Kulturen.
The Dream Of The Red Chamber is an international Coproduction with our partner The Hong Kong Ballet in China. The International Premiere will be staged on October 26th, 2013 in the Grand Theatre of The Hong Kong Cultural Centre.
Besetzung
- Pao Yü: Arsen Azatyan
- Lin Dai Yü, seine Geliebte: Barbara Melo Freire
- Pao Tschai, seine Verlobte: Jelena-Ana Stupar
- Der Stein: Eugeniu Cilenco
- Zeremonienmeister: Andrei Morariu
- Tai Tai, Herrin des Hauses: Sarah Wandhöfer
- 2 Zofen: Allessandra Spada, Luiza Yuk
- Steine: Eugeniu Cilenco, Sergio Carecci, Yuri Polkovodtsev, Giuseppe Ragona, Giuseppe Salamone, Jie Qu, Gal Mahzari, Friedrich Pohl, Armen Gevorgyan , Gabriele Santoni
- Prinzessinnen/Frauen der Gesellschaft/Doubles von Lin Dai Yü: Stephanie Ricciardi, Svetlana Robos, Denise Chiarioni, Sara Coffield, Allessandra Spada, Marissa Parzei, Jacqueline Bâby, Nicola Wills, Luiza Yuk, Sayo Yoshida, Sarah Wandhöfer, Miranda Bodenhöfer, Risa Tateishi, Jelena-Ana Stupar
- Prinzen/Herren der Gesellschaft/Männer mit Stäben: Eugeniu Cilenco, Sergio Carecci, Andrei Morariu, Howard Quintero Lopez, Giuseppe Ragona, Giuseppe Salomone, Yuri Polkovodtsev, Jie Qu, Friedrich Pohl, Gal Mahzari, Armen Gevorgyan , Gabriele Santoni
- Tänzer in grünen Trikots: Allessandra Spada, Marissa Parzei, Stephanie Ricciardi, Nicola Wills, Sergio Carecci, Eugeniu Cilenco, Gal Mahzari, Jie Qu
- Dienerinnen: Katharina Lührmann, Sarah Amelie Stücken, Monika Stahler, Viktoria Schuhmann, Karolin Kühn, Noa Rötzel, Juliane Goll, Jing Wu, Henrike Nettlenbusch, Vivien Marenberg, Joanna Mohamed
- Diener: Robert Lankester, Philipp Nettlenbusch
- Fu Chen: Gerald Adamik, Dominik Fox, Carsten Friedrichs, Roland Marzoch, Clemens Becker, Jens Reinecke, Andreas Schwedt, David Litzenberg, Sascha Latsch, Philipp Nettlenbusch
- Drei Mandarine: Andreas Schröder, Ralf Schulze, Klaus Neitzke, Sascha Latsch, Carsten Friedrichs
- Ritter: Ralf Schulze, Klaus Neitzke, Mark Bednarz
- Angeprangerte: Manfred Flimm, Roland Marzoch, David Litzenberg, Andreas Schwedt, Jacqueline Naudszus
- Angeprangerte : Jens Reinecke
- Holzfäller: Andreas Schröder, Dominik Fox, Clemens Becker
- Zeitgeist: Ivaldo de Castro, Mark Bednarz
- Mönch mit Banner: Mark Bednarz
- Bodenturnerin mit Band: Anke Meyer zu Natrup
- Models für die historische Modenschau: Juliane Groll, Ilka Hülsken-Rohr, Anna Zhuchenko, Vivien Marenberg, Henrike Nettlenbusch, Özlem Filiz, Jing Wu, Elitsa Zafirova
- Rotarmistinnen: Elisabeth Chelmakova, Sophia Chelmakova, Katharina Lührmann, Noa Rötzel, Viktoria Schuhmann, Fatima Talalini, Sarah Amelie Stücken, Silvia Klein, Claudia Pellarin, Gianna Pellarin, Svenja Schäfer, Anna Katharina Klant, Lina Küppers, Hanna Lisa Hennrich, Jouanna Mohamed, Karolin Kühn, Désirée Baier, Sina Guse, Ina Kroes
- Rotarmisten: Gerald Adamik, Robert Lankester, Philipp Nettlenbusch
- Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi
- Inszenierung und Choreografie: Xin Peng Wang
- Idee, Konzept und Szenario: Christian Baier
- Bühnenbild: Frank Fellmann
- Kostüme: Han Chunqi
- Lichtdesign: Leo Cheung
- Video: Piotr Gregorowicz
Pressestimmen
"Die Geschichte der chinesischen Buddenbrooks hat Wang sich und seinem Publikum zu seiner zehnjährigen Amtszeit am Theater Dortmund geschenkt. Und damit sein 'Dortmunder Ballettwunder' mit einem Märchen gekrönt. Der Jubel kannte keine Grenzen [...]. Tänzerisch ist die 'Rote Kammer' ein Traum. Man sieht die Wurzeln des chinesischen Choreografen, aber auch, dass sein Herz für europäischen Tanz schlägt."
RuhrNachrichten, 12.11.2012
"Ein Abend mit starken Bildern, wunderbarer Kulisse und atemberaubendem Tanz."
Westfälische Rundschau, 12.11.2012
"Wangs raffinierte Verschränkung klassischer Balletteinlagen, asiatischer Zuwidmung und sacht dosierten Ausdruckstanzes schenkt ein zutiefst berührendes Theatererlebnis."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung 12.11.2012
"Großen Anteil an der Aussagekraft der Choreografie hat die Musik von Michael Nyman, die die Dortmunder Philharmoniker unter Motonori Kobayashi darbieten. Sie vergrößert das Bühnengeschehen immer wieder auf episches Format: Aus schillernder Harmonik mit Anklängen an Purcell, Vivaldi und Mozart, aus pulsierender Dringlichkeit und steter Steigerung der musikalischen Formeln erzeugt Nyman ein Reizklima, dessen Spannung sich auf das Publikum überträgt."
Westfälischer Anzeiger, 12.11.2012
"Am Theater Dortmund kam ein bildgewaltiges, geradezu cineastisches Handlungsballett auf die Bühne, das die Atmosphäre der Kaiserzeit in beeindruckenden Ensembleszenen einfängt."
Die Deutsche Bühne online, 12.11.2012
„An nichts wurde gespart, was Auge und Ohr betören kann: die Ausstattung (Bühne: Frank Fellmann, Kostüme: Han Chunqi) prunkt mit allen Facetten chinesischer Farb- und Formensymbolik. Nebelschwaden, diffuse Lichtbündel und Wolkengebirge heben sich mit dramatischem Effekt gegen poesievolle Landschaftsmalerei auf den Vorhängen ab.[…] Der neoklassische Tanz auf Spitze der durchweg superben Compagnie wird gebrochen durch feinstes chinesisches Hand- und Fingerspiel, einstudiert von Shao Weiqiu.“
Tanznetz, 11.11.2012













































Kommentare
Perfektion in Vollendung! Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich die Tänzer zu der wunderbaren Musik tanzen sehe. Ein unvergesslicher Abend!
Berauschend! Sowohl für die Augen, als auch für die Ohren! Ein außergewöhnliches Erlebnis und ein Abend, wie er besser nicht sein könnte.