Theater Dortmund :: Die Csárdásfürstin
  • Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Ensemble © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Peter Bording (Edwin)  © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Philippe Clark Hall (Boni), Ensemble © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Peter Bording (Edwin), Ensemble © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Tamara Weimerich (Anastasia), Peter Bording (Edwin) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Peter Bording (Edwin), Heike Susanne Daum (Sylva Varescu) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Peter Bording (Edwin), Philippe Clark Hall (Boni) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Andreas Ksienzyk (Leopold Maria), Johanna Schoppa (Anhilte) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Ks. Hannes Brock (Feri von Kerekes), Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Philippe Clark Hall (Boni) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Philippe Clark Hall (Boni), Ks. Hannes Brock (Feri von Kerekes) ©

Die Csárdásfürstin

Opernhaus Dortmund

Operette von Emmerich Kálmán
Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach

Übernahme vom Staatstheater Nürnberg

Er gilt als der Melancholiker unter den Operettenkomponisten, Emmerich Kálmán, der auch im tollsten Operettenrausch nicht auf Zwischentöne in Moll verzichten wollte und damit offensichtlich den Nerv seiner Zeit traf. Das gilt auch und insbesondere für seine bekannteste Operette, die Csárdásfürstin. Entstanden vor und während des Ersten Weltkrieges, blitzt zwischen feurigen Csárdásklängen und betörenden Wiener Walzern der anstehende Epochenwandel immer wieder durch.

Kálmáns Csárdásfürstin wurde 1915 in Wien mit großem Erfolg uraufgeführt; eine schnelle internationale Verbreitung verhinderte allerdings der im Jahr zuvor ausgebrochene Krieg. Dennoch erhielt das Werk bald eine Schlüsselstellung in der Operettenwelt; denn was Lehárs Lustige Witwe für die Wiederbelebung der erstarkten Wiener Operette bedeutete, leistete die Csárdásfürstin für eine Operetten-Spielart, die mit dem Zigeunerbaron von Johann Strauß ihren Anfang genommen hatte: Die ungarische Operette feierte in den Jahren nach der Csárdásfürstin ihre glorreiche Renaissance, Emmerich Kálmán wurde ihr prominentester Vertreter.

Kálmán auf den Ungarn zu reduzieren, wird ihm allerdings nicht gerecht, und auch die Csárdásfürstin hat mehr als nur den ungarischen Nationaltanz zu bieten. Die Handlung, angesiedelt zwischen dem Budapester Varieté Orpheum mit seiner gefeierten Chansonette Sylva Varescu und dem Wiener Palais der dünkelhaften von und zu Lippert-Weylersheims, bot Kálmán zahlreiche Möglichkeiten, seinen musikalischen Facettenreichtum unter Beweis zu stellen: „Die Mädis vom Chantant“, „Tanzen möcht ich, jauchzen möcht ich“, „Joi mamam, Bruderherz“ oder das „Schwalbenduett“ sind nur einige der populären Titel der Operette, in der fast jede Nummer ein Hit geworden ist.

Und am Ende, wenn sich die Standesunterschiede relativiert haben, stimmen „tausend kleine Engel“ den Schlussgesang an: „Mag die ganze Welt versinken, hab ich Dich!“ Für viele Zeitgenossen werden diese Zeilen nicht ganz ungetrübt geklungen haben, wenn Kálmán auch für dieses Mal auf das Moll im Schlussakkord verzichtete.

Besetzung

  • Leopold Maria, Fürst von und zu Lipper-Weylersheim: Andreas Ksienzyk
  • Anhilte, seine Gemahlin: Johanna Schoppa
  • Edwin, beider Sohn: Kurt Schober
  • Stasi, seine Cousine: Tamara Weimerich
  • Graf Boni Káncsiánu:
  • Sylva Varescu, Varieté Sängerin:
  • Feri von Kerekes, genant Feri Bácsi: Ks. Hannes Brock
  • Eugen von Rohnsdorff:
  • Juliska: Brigitte Schirlinger
  • Aranka: Renate Höhne
  • Cleo: Barbara Vorbeck
  • Vihar: Georg Kirketerp
  • Endrey: Thomas Warschun
  • Metternich: Carl Kaiser
  • Schwaiger, Nachtportier: Thomas Günzler
  • Miklos, Zigeunerprimas: Alf Hoffmann, Helmut Kossow
  • Kisch, (Notar) Stumme Rolle: Henry Lankester
  • Tanzensemble: Gino Abet, Fabian Abric, Christian Louis-James, Adriana Avila Pantaleon, Nadine Sudler, Homai Toyoda, Tina Vasilaki, Hayato Yamaguchi
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern
  • Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

Pressestimmen

„Emmerich Kálmáns ‚Csárdásfürstin’ in Dortmund ist ein hintergründiges Vergnügen; die Liebe ist eine ernste Angelegenheit. Auch in der Operette. Man ahnte in der Inszenierung von Ricarda Regina Ludigkeit, dass am Schluss zwar das Glück besungen wird, aber die Welt in Scherben liegt. Auch die Doppelbödigkeit der Inszenierung, die Kálmáns Parodie ernst nimmt, ließ das Publikum am Schluss geschlossen aufstehen und applaudieren. Hier haben wir nicht nur einen vergnüglichen Operettenschwank gesehen, sondern auch ein morbides Zeitgemälde.“
RuhrNachrichten, 14.01.2013

„In der Titelrolle ist Heike Susanne Daum zu erleben, die noch in guter Erinnerung aus ihrer Zeit am hiesigen Opernhaus ist und mit ungeheurer Bühnenpräsenz und perfekt geführte Stimme die zwischen Liebe und Verzicht schwankende Sylva Varescu verkörpert: Reifer ist ihr Sopran in der Zwischenzeit geworden, ausgeprägt das Brustregister, das sie immer wieder gern an den passenden Stellen einsetzt. An ihrer Seite ist der niederländische Bariton Peter Bording zu sehen, der mit recht hell gefärbter Stimme den Edwin von und zu Lippert-Weylersheim kreiert und auch optisch eine hervorragende Ergänzung darstellt.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung/Westfälische Rundschau, 14.01.2013

„Das Ensemble lässt stimmlich und darstellerisch keine Wünsche offen und beschert dem Publikum einen unterhaltsamen Operettenabend mit zahlreichen Ohrwürmern. Als Buffo-Paar begeistern Philippe Clark Hall und Tamara Weimerich. Auch der von Granville Walker einstudierte Chor präsentiert sich stimmlich homogen und mit großer Spielfreude.“
Online Musik Magazin, 13.01.2013

„Die Dortmunder Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Philipp Armbruster sowie Alf Hoffmann in der Rolle des Zigeunerprimas Miklos vermittelten gekonnt ein melancholisch-heiteres ‚Csárdás-Timbre’.“
innenstadt-ostblog.de, 13.01.2013

Kommentare

Jutta May, 10. Januar 2013
Es ist wunderbar, die Ohrwürmer dieser Operette von den großartigen Sängern und Sängerinnen der Dortmunder Oper zu hören. Schon die Probe - da wird normalerweise stimmenschonend gesungen - war ein Genuss!
Paula , 14. Januar 2013
Es war meine erste Mal in eine Operette, es war sehr schon. Ich werde auf jeden Fall nochmal gehen.
Marcel Müller, 27. Januar 2013
Eine sehr amüsante Inszenierung mit Melodien für ein gutes Gefühl.
Fiordiligi, 15. Februar 2013
Ein Rundum schöner Abend sowohl für Oma als für mich :)
Konzerthausdauerabonent, 09. Juni 2013
Für wenig Geld supergute Unterhaltung mit hintergründiger Ironie nicht nur für das 70+ Publikum unterhaltsam. Es waren noch genügend Plätze für weitere Fans guter Unterhaltung frei. Ich wünsche der letzten Aufführung ein ausverkauftes Haus. Verdient hat es die Aufführung allemal.
  • Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Ensemble
  • Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Peter Bording (Edwin)
  • Philippe Clark Hall (Boni), Ensemble
  • Heike Susanne Daum (Sylva Varescu), Peter Bording (Edwin), Ensemble
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08. März 2013

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 22:00 Uhr

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