Theater Dortmund :: Anna Nicole
  • Emily Newton (Anna Nicole) © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Emily Newton (Anna Nicole) und Opernchor © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Emily Newton (Anna Nicole), Opernchor © Thomas M. Jauk / stage picture
  • v.l. Christian Henneberg (Patron), Tamara Weimerich (Melissa), Emily Newton (Anna Nicole) © Thomas M. Jauk / stage picture
  • John Zuckerman (Doctor Yes), Emily Newton (Anna Nicole), Chordamen im Hintergrund © Thomas M. Jauk
  • Ks. Hannes Brock (Marshall), Emily Newton (Anna Nicole) © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Ks. Hannes Brock (Marshall), Emily Newton (Anna Nicole), Katharina Peetz (Virgie) © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Emily Newton (Anna Nicole), Opernchor im Hintergrund © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Ks. Hannes Brock (Marshall), Emily Newton (Anna Nicole), Solisten und Opernchor © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Katharina Peetz (Virgie), Emily Newton (Anna Nicole), Morgan Moody (Howard Stern) © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Emily Newton (Anna Nicole), Christoph Strehl (Larry King) © Thomas M. Jauk / stage picture
  • Emily Newton (Anna Nicole), Morgan Moody (Howard Stern) © Thomas M. Jauk / stage picture

Anna Nicole

Opernhaus Dortmund

Oper von Mark-Anthony Turnage
Libretto von Richard Thomas
Deutsche Erstaufführung

Eine junge Frau will raus aus der Kleinstadt Mexia, aus bedrückenden Familienverhältnissen und aus der öden Ehe mit einem gewalttätigen Jugendfreund. Entschlossen startet sie in ein atemberaubendes Leben. Ihre Karriere beginnt als Nachtclub-Stripperin, ein virtuoser Schönheitschirurg formt aus dem hübschen Provinzmädchen eine Sexbombe, die ihr Ziel nicht verfehlt: Der Ölmilliardär Marshall, hoch in der Achtzigern und auf der Suche nach einer letzten großen Liebe, heiratet das Playboy-Model Anna Nicole Smith, verstirbt planmäßig nach kurzer Ehe und hinterlässt ihr sein Vermögen, weswegen seine Nachkommen Anna mit Prozessen überziehen. Als sich der Traum vom sorglosen, reichen und freien Leben scheinbar erfüllt hat, gerät Anna Nicole in eine fürchterliche Abwärtsspirale. Schlecht beraten von ihrem gierigen Anwalt und Liebhaber Howard Stern, kommt sie in finanzielle Bedrängnis und rutscht immer tiefer in einen Sumpf aus Drogen und Realitätsverlust. Ihr geliebter Sohn Daniel aus ihrer ersten Ehe stirbt an seiner Drogensucht, und kurze Zeit nach der Geburt einer Tochter mit Stern stirbt auch Anna Nicole Smith mit gerade 39 Jahren an einer Überdosis. 

Aus dem Schicksal der modernen „Traviata“ Anna Nicole haben Mark-Anthony Turnage und Richard Thomas eine knallige Revue-Oper geschaffen: ein Märchen vom amerikanischen Traum, ein buntes Lehrstück um Sex, Geld und Liebe, das vor aller Augen ein tragisches Ende findet. Anna Nicole wird das Opfer der Geld- und Sensationsgier einer Mediengesellschaft, auf deren Regeln sie sich mit Haut und Haaren eingelassen hat. Ein Schicksal unserer Zeit, eine anrührende und starke Frauenfigur, die eines niemals einfordert: Mitleid. Turnages mitreißende Musik arbeitet mit zeitgenössischen Kompositionstechniken, aber auch mit Einflüssen aus Jazz, Rock und Pop.

Nach der Aufsehen erregenden Uraufführung im Londoner Covent Garden im Februar 2011 zeigt dieDortmunder Oper das Werk erstmals in Deutschland.

Besetzung

Pressestimmen

„Wie ein Musical, flott, frech und witzig, hat Herzog im ersten Akt inszeniert. Punktgenau auf die Musik bebildert der Regisseur die Szenen, die nahtlos, wie im Film, ineinander übergehen, und überbrückt raffiniert die Zeitsprünge der Geschichte. Der zweite Akt ist ein großer Blues, eine tragische Operngeschichte, in der Herzog zeigt, wie sich ein Mensch zugrunde richten kann. (…) Emily Newton ist als Anna Nicole ein Traum, lebt die Figur auf der Bühne. Die Sopranistin hat nicht nur die große Stimme in den Arien, sondern auch die Leichtigkeit, die Jazz- und Musical-Anklänge haben müssen. Und eine gigantische Präsenz.“
RuhrNachrichten

„Der Dortmunder Intendant Jens-Daniel Herzog hat den Abend flüssig und elegant inszeniert. In einem einfachen grauen Einheitsraum (Frank Hänig) lassen sich Wandelemente öffnen und verschieben, durch farbiges Licht entsteht die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze, Kostümwechsel finden oft auf offener Szene statt. Das große Ensemble ist engagiert und kompetent bei der Sache. Emily Newton in der Titelrolle dominiert den Abend von Anfang bis Ende – kaum eine Szene, in der sie nicht auf der Bühne wäre. Sie spielt und tanzt ebenso professionell wie sie singt und trifft genau die Charakteristik dieser Partie, die vom leichten Songstil übergangslos in die große Oper wechselt. Eine beeindruckende Leistung. (…) Turnages Versuch, populäre und avancierte Musiksprache zu verbinden, knüpft an vitale Traditionen der Oper an. Er weist dem zeitgenössischen Musiktheater einen Weg zum großen Publikum und auf die große Bühne, den es allzu selten findet.“
Deutschlandradio Kultur

„Emily Newton ist als Anna Nicole ordinär, gierig, naiv und am Ende todtraurig. Sie hat das Stehvermögen, diese riesige Rolle mit der Unmenge von Text und den ständig wechselnden Gesangsstilen zu stemmen und dabei sexy zu wirken. Hannes Brock will als uralter Milliardär dem Tod von der Schippe hüpfen und tut das mit einer Mischung aus Bosheit und Altmännergeilheit. Der großartige Dortmunder Opernchor versammelt beklemmend kaputte Typen.“
WAZ

"Ein großer, auch zeitgeschichtlich, bemerkenswerter Opernabend auf Weltklasse-Niveau, dem wir nach Rücksprache mit zwei weiteren hochbegeisterten Opernfreund-Kritikern unseren raren und begehrten OPERNFREUND-STERN verleihen. Es ergeht ein herzliches ,Bravissimo' an alle Beteiligten und die Dortmunder Oper."
Der Opernfreund

"Die junge amerikanische Sopranistin meistert die Riesenpartie beeindruckend. Sie spielt und tanzt so professionell wie sie singt und wird den Song- und Musicalelementen ihrer Rolle genauso gerecht wie dem großen Operngesang.
In dem großen Ensemble gewinnen aber auch die kleineren Rollen Profil in dieser Inszenierung. Durch die prägnanten Chorszenen, in denen die Masse Anna Nicoles Geschichte mit ihren Kommentaren immer weiter treibt, unterstreicht Herzog darüber hinaus das kritische Potenzial des Stücks."
DIE WELT kompakt, Ulrike Gondorf, 02.05.2013

"Die Oper hat viel vom Jazz und dem amerikanischen Showbiz, stellenweise klingt sie sogar eher wie ein Musical. Insbesondere, wenn die falsch glitzernden Oberflächen hörbar werden sollen. Die Inszenierung passt sich der schnellen amerikanischen Erzählweise der Oper an."
Deutschlandfunk

"Emily Newtons Anna Nicole- ein vielversprechendes Deutschland-Debüt, das neugierig macht auf weitere Bühnenbegegnungen."
(Opernglas, Juni 2013)

Kommentare

Frieder C. Löhrer, 27. April 2013
Das war super gut!!! Danke
Ralf-P. Begemann, 29. April 2013
Eine gelungene zeitgenössische Oper, eine spannende Produktion! Newton, Brock und Peetz agierten sehr überzeugend. Hat Spaß gemacht.
e.stahmer, 01. Mai 2013
Unbedingt empfehlenswert, nicht verpassen! Gelungene Inszenierung, die die Person ernstnimmt, klasse Ensemble, besonders Newton, Peetz und Brock. Sehr guter Chor und natürlich das Orchester. Eine interessante Oper, die mit verschiedenen Musikrichtungen spielt. Warum allerdings Yoko Ono im Libretto in einer Reihe mit nachvollziehbar eher "negativ" besetzten Personen steht, bleibt Geheimnis des Librettisten.
  • Emily Newton (Anna Nicole)
  • Emily Newton (Anna Nicole) und Opernchor
  • Emily Newton (Anna Nicole), Opernchor
  • v.l. Christian Henneberg (Patron), Tamara Weimerich (Melissa), Emily Newton (Anna Nicole)
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02. Mai 2013

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 21:55 Uhr

Opernhaus Dortmund

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