Theater Dortmund :: REPUBLIK DER WÖLFE - Ein Märchenmassaker mit Live-Musik
  • Republik der Wölfe - Schauspiel
    Republik der Wölfe - Schauspiel © Schauspiel Dortmund
  • Mick Harvey, Paul Wallfisch, Alexander Hacke und Danielle de Picciotto  © Thomas Ecke
  • Eva Verena Müller © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder und The Ministry of Wolves (Alexander Hacke, Danielle de Picciotto, Mick Harvey und Paul Wallfisch) © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser und Jan Voges © Birgit Hupfeld
  • Sebastian Kuschmann und Eva Verena Müller © Birgit Hupfeld
  • Eva Verena Müller und Mitglieder des Dortmunder Sprechchors © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert, Caroline Hanke und Bettina Lieder © Birgit Hupfeld
  • Peer Oscar Musinowski, Caroline Hanke, Uwe Schmieder und Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Bettina Lieder © Birgit Hupfeld
  • Sebastian Kuschmann und Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Danielle de Picciotto und Alexander Hacke © Birgit Hupfeld
  • Peer Oscar Musinowski © Birgit Hupfeld
  • Sebastian Kuschmann, Julia Schubert, Bettina Lieder und Peer Oscar Musinowski © Birgit Hupfeld
  • Mitglieder des Dortmunder Sprechchors und Alexander Hacke © Birgit Hupfeld
  • Ekkehard Freye und Sebastian Kuschmann © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
  • Eva Verena Müller © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder und Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder, Julia Schubert, Sebastian Kuschmann und Ekkehard Freye © Birgit Hupfeld

REPUBLIK DER WÖLFE - Ein Märchenmassaker mit Live-Musik

Schauspielhaus Dortmund

von Claudia Bauer und & The Ministry of Wolves nach den Gebrüdern Grimm und Anne Sexton, Uraufführung

„Eine wirklich ganz herausragende, eine sensationelle Aufführung!“
WDR 3 Mosaik

* * * Weil sie schöner war: Mutter (46) vergiftet Pflegetochter (20) aus Neid! * * * Tragödie am Stadtrand: Wolf reißt Mädchen (13) am helllichten Tag! * * * Aus Liebe: Schwestern verstümmeln eigene Füße. * * * Weil sie widersprach: Mädchen (11) mit heißem Pech gefoltert. * * * Unfassbares Sauerland: Alte (76) kidnappt und mästet Geschwisterpaar. * * * Neues vom Froschmann: Prinzessin (16): „Er verfolgte mich bis ins Bett!“ * * *

Jacob und Wilhelm Grimms Kinder- und Hausmärchen ist die berühmteste Märchensammlung der Welt und das meistgelesene Werk der deutschsprachigen Literatur überhaupt. Sie ist ein Buch über alle Verbrechen, die Menschen je an Menschen begangen haben: Entführer, Mörder, Menschenfresser und Folterknechte sind die Hauptdarsteller der Grimm’schen Welt! In über 200 Geschichten berichten die Brüder von den Wahnsinnstaten ihrer Glückssucher, die nicht selten in ungeheuerliche Verbrechen verstrickt werden. Das Sammelprojekt der Grimms war zutiefst romantisch – eine Kriegserklärung an die Rationalität des frühen 19. Jahrhunderts. Sie hielten dem Licht der Aufklärung die Dunkelheit der Wälder und die Urverstrickung der Menschen mit dem Bösen entgegen: Wenn irgendetwas dauerhaft über der Märchenrepublik scheint, dann der Mond – und unter ihm heulen die Wölfe! Wie sagte der bekannte Staatsphilosoph Thomas Hobbes in den Geburtsstunden der Moderne? „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf!“

Regisseurin Claudia Bauer (zuletzt in Dortmund mit Welt am Draht) und der Musikalische Leiter des Schauspiel Dortmund Paul Wallfisch rufen gemeinsam mit dem Schauspielensemble die REPUBLIK DER WÖLFE aus – und katapultieren Dornröschen, Aschenputtel, Rotkäppchen (und viele mehr) in einer großen Collage in unsere urbane Gegenwart. Unterstützt werden sie von Musikern der Extraklasse: Neben Wallfisch stehen Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten, Multiinstrumentalist Mick Harvey (Mitbegründer von Nick Cave and The Bad Seeds), sowie die Mitbegründerin der Loveparade, Danielle de Picciotto, live auf der Bühne. Für den Soundtrack, der auch als Album in einer limitierten Sonderausgabe erscheinen wird, dienen die Verwandlungen (engl. Transformations) der großen amerikanischen Dichterin Anne Sexton (1928-1974) als Inspirationsquelle und Text-Steinbruch. In ihrem berühmten Werk hat Anne Sexton 1971 siebzehn der Grimm-Märchen in atemberaubend dichter Weise neu erzählt.

Hinweis:
Die Musik-CD von "The Ministry of Wolves" zum Stück ist bei den Abendvorstellungen im Schauspielfoyer erhältlich.

Besetzung

Pressestimmen

„Man sollte sich fallenlassen und genießen: Wie Friederike Tiefenbacher Glas zerkreischt. Wie Uwe Schmieder sich Wolf und Zwerg anverleibt. Wie Caroline Hanke als Aschenputtel den Spaß verdirbt. Wie Eva Verena Müller uns mit großen Augen anblickt – und am Ende traumverloren über die Wirklichkeit fantasiert. Dazu Metalgitarre, Schumann-Akkorde, Drehleier und Banjo. Großartige Schauspieler, berauschender Krach, wilde Bilder.“
Westfälischer Anzeiger 

„Die Zusammensetzung der Band ist eine Sensation. (...) ,Republik der Wölfe' ist eine gewaltige Show. Emotional, böse, witzig, mit Blutsudeleien in der Tradition des Grand Guignol und der Splatterfilme, aber auch mit stillen, feinfühligen Momenten. (...) Kraftvolles Ensemble, überragende Band“.
WDR 5 

„Claudia Bauer verzaubert neun Texte der Brüder Grimm, steckt über 30 Mitwirkende in 100 Kostüme und lässt die Drehbühne wild rotieren. Und wenn alle die Kunstblut-Orgie überlebt haben, dann ist dieses fantasievolle Gesamtkunstwerk hoffentlich noch lange in Dortmund zu sehen. (...) Umwerfend ist, wie die Inszenierung auf Messers Schneide zwischen einer tristen Realität und einer wunderbar düsteren Romantik balanciert. Das alles ist so böse und bizarr, so grell und grotesk, dass es Spaß macht. Wohliger Grusel garantiert!“
Ruhr Nachrichten 

„Aus den kunstvoll zugespitzten Versen (von Anne Sexton) erwachsen mal schaurige und mal schräge Bilder. Nachtmahre und Traumgesichte von dem alles verschlingenden Appetit der Menschen wie von ihrer elementaren Einsamkeit. Die Märchen verlieren ihre Patina und rücken ganz nah an unsere Wirklichkeit heran. (...) Die theatrale Märchensammlung, in der auch die einzelnen Geschichten ständig im Fluss sind und sich auf kunstvolle Weise vermischen, fügt sich zu einem höchst subversiven Gegenwartspanorama zusammen.“
Nachtkriktik

Kommentare

Sieders, 07. März 2014
Abgefahren und mal wieder zu modern. Beim Applaus fragte ich mich, ob die Mit-Zuschauer ein anderes Stück als ich gesehen hatten...Die Zeit ging überhaupt nicht um, habe selten so oft auf die Uhr geschaut und auf das Ende der Vorstellung gewartet. Schade! Wahrscheinlich ist ein Stück inzwischen nur noch etwas wert, wenn mindestens einmal pro Vorstellung jemand nackt auf der Bühne steht und ständig mit Kamera und Leinwand gearbeitet wird. Wo ist das traditionelle Theater geblieben? Keine Frage: Bühne und Musik waren super, die Umsetzung des Stücks allerdings mehr als fragwürdig. Schade!
Kattau, 13. April 2014
War gestern drin und bin immer noch hin und weg! Die Darsteller alle sehr kraftvoll und ausdrucksstark, das Set einfach genial an die Geschichte angepasst während es gleichzeitig die Geschichten trägt und formt. Die Musik ein Hammer, wirkt fast wie ein Sountrack! Gleichzeitig wird mit Sehgewohnheiten gebrochen. Würde David Lynch ein Theaterstück inszenieren, es wäre dieses!
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ENDE: 19:40 Uhr

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