• Die Kassierer © Birgit Hupfeld
  • Wolfagng Wendland, Volker Kampfgarten, Mitch Maestro © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert und Ekkehard Freye © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert und Wolfgang Wendland © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder und Uwe Rohbeck © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder und Uwe Rohbeck © Birgit Hupfeld
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  • Die Kassierer und Uwe Rohbeck und Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Die Kassierer © Birgit Hupfeld
  • Nikolaj Sonnenscheiße, Julia Schubert, Ekkehard Freye und Mitch Maestro © Birgit Hupfeld
  • Wolfgang Wendland, Mitch Maestro und Uwe Rohbeck © Birgit Hupfeld
  • Ekkehard Freye, Julia Schubert und Wolfgang Wendland © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert und Die Kassierer © Birgit Hupfeld
  • Copyrightvermerk © Birgit Hupfeld

Häuptling Abendwind und Die Kassierer: Eine Punk-Operette

Schauspielhaus Dortmund

nach Johann Nestroy

Das schlimmste ist … wenn das Fleisch alle ist! – Die mächtige Ruhrpott-Punkband Die Kassierer treffen auf den weltberühmten Dichter Johann Nestroy und das Dortmunder Schauspielensemble! Für eine „indianische Faschingsburleske“, in der unser humanistischer Bildungsanspruch von sogenannten Wilden und Zivilisierten gehörig durcheinander geschüttelt wird.

Alles beginnt auf einer Insel: Häuptling Abendwind verkündet den Besuch von Häuptling Biberhahn, Herrscher über die Nachbarinsel Papatutu. Ihm zu Ehren muss ein Festmahl her! Da die Vorratskammern aber leer sind, soll der Koch nach einem Fremden suchen – Kannibalismus hat hier noch Tradition. Zur gleichen Zeit verliebt sich der gestrandete Friseur Arthur in Atala, die Tochter des Häuptlings Abendwind. Doch als der Koch von dem Fremden erfährt, sieht er in ihm nur eins: ein wunderbares Schmorgericht feinster Zubereitung …

Nestroys Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl basiert auf dem Libretto der Operette Vent du soir ou l’horrible festin von Philippe Gille und Léon Battu, zu der Jacques Offenbach die Musik schrieb. In seiner 1862 uraufgeführten Burleske karikierte Nestroy lachend eben jene „Menschenfresser“, die ihm vom Parkett aus anerkennend applaudierten: Kaiser und Klerus.

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Besetzung

  • Inszenierung: Andreas Beck
  • Bühne: Sven Hansen
  • Kostüme: Mona Ulrich
  • Dramaturgie: Thorsten Bihegue
  • Licht: Sibylle Stuck
  • Regieassistenz: Maximilian Steffan
  • Bühnenbildassistenz: Jan P. Brandt, Ronny Wollmann
  • Kostümassistenz: Vanessa Rust
  • Kostümhospitanz: Marina Sell Cajueiro
  • Inspizienz: Ralf Kubik

Pressestimmen

"Es ist eine Feier der unangepassten Freiheit, eine Party der Sauereien auf der Bühne!"
WDR3 Mosaik, 26. Januar 2015

"In Dortmund wird Nestroys Drastik und Weltverachtung zur Verbindung mit den Punkern heute. (…) Die Kassierer haben Texte von Nestroy umgeschrieben und Musik von Jacques Offenbach neu arrangiert. Es gibt Duette und Couplets, die veralbern und zuspitzen, bis die Schwarte kracht. Auch die Darsteller geben (und zeigen) alles. (…) Es ist ein trashiges Punker-Dramolett zu sehen, das die beißende Logik einer Moritat hat. Tabulos, rotzig und stark. Kultverdächtig."
Westfälischer Anzeiger, 25. Januar 2015

"Wer erwartet hat, dass das Schauspiel Dortmund in der Regie von Andreas Beck der Gaga-Show der Kassierer und ihren expliziten Texten etwas Hochkultur entgegensetzt, hat sich getäuscht. Die Kassierer und Nestroy, die Gleichung ergibt in Dortmund keine Inszenierung mit punkigem Touch. Sondern Punk auf allen theatralen Ebenen – da wächst zusammen, was zusammen gehört."
revierpassagen.de, 25. Januar 2015

"Am Dortmunder Theater hat man Schnittflächen gesehen zwischen blutiger Satire aus der k.u.k-Zeit, wo ein indianisches Gipfeltreffen an mangelndem Menschenfleisch zu scheitern droht, und grölenden Punk-Bekenntnissen, die das menschliche Dasein auf Bier und Unterleib reduzieren. Auf Sven Hansens Bierkasten-Bühne kommen sich Stück und Band gelegentlich sehr nahe, vor allem, weil die ,Kassierer' musikalisch viel mehr drauf haben, als punkiges Losdreschen. Eigene Erfolgsstücke (,Vegane Pampe') vermischen sich mit sanfter Filmmusik, Cancan, sogar Klassik. Am Ende ist dies ganz und gar ein ,Kassierer'-Abend, den Zartbesaitete lieber meiden sollten."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25. Januar 2015

"Was haben wir da erlebt? Einen Frontalangriff auf den guten Geschmack? ,Grand Guignol', wüstes Kasperletheater? (…) Häuptling Abendwind (Uwe Rohbeck) hat den Kollegen Biberhahn (herrlich irre: Uwe Schmieder) zu beköstigen. Es gibt Mensch, Baby! (…) Jeder lässt die Hüllen fallen, die Kassierer sowieso. Sauerei und Rumpel-Pogo - wem das genügt..."
Ruhr Nachrichten, 25. Januar 2015

"Wer gerne jede Menge Spaß hat, grobschlächtigen und gleichzeitig hintersinnigen Humor schätzt und nach dem Stück in bester Laune die nächste Bratwurstbude ansteuern möchte, sollte sich den Abend nicht entgehen lassen. Regisseur Andreas Beck ruft den Zuschauern ein sehr fröhliches ,Hineinspaziert – Willkommen, bienvenue, welcome!' zu. Diesem Ruf sollte man unbedingt folgen und sich auf die wunderbar sonderbare Welt der Kassierer und der Menschenfresser einlassen."
ruhrbarone.de, 26. Januar 2015

"Einmal spielen die Kassierer sogar eine Melodie von Jacques Offenbach, den Cancan aus der Operette ,Orpheus in der Unterwelt'. Wer die ekstatischen Performances in ihren Konzerten kennt, die Orgien aus Rhythmus, Nacktheit und zermatschten Nahrungsmitteln, wird auch im Theater Dortmund nicht enttäuscht. Das Festmahl ist eine hübsche Sauerei mit Knochen, Nudeln und viel Tomatensoße. Und am Ende fallen die Männerhosen. Dennoch wirkt die Show auf der Probe keinesfalls schockierend, sondern verspielt, durchgeknallt und fröhlich."
Deutschlandradio Kultur, 24. Januar 2015

"Das Resultat jedoch, mit viel unappetitlicher fetter Männernacktheit und einer Musik, die man nicht mögen muss, hinterlässt den Betrachter ratlos."
nordstadtblogger.de, 25. Januar 2015

"Um es positiv auszudrücken: Das alles ist wild-anarchisch, stellenweise richtig witzig, das Gegenteil von betulich und schert sich nicht um irgendwelche verstaubten Benimm- oder Moral-Normen. (…) ABER: Ist nicht das Theater auch ein bisschen so etwas wie ein heiliger Rückzugsort vor dem ganzen Dumpfbacken-Dschungelcamp-Schwachmaten-Unsinn, der einen sonst den ganzen Tag umgibt? Will man sich wirklich jetzt eine solche Mentalität ins eigene Haus holen?"
dortmunder-kulturblog.blogspot.de, 25. Januar 2015

"Punk und Operette - das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Das Theater Dortmund und die Punk-Band ,Die Kassierer' beweisen allerdings das Gegenteil. (…) Das Theater Dortmund zeigt hier wirklich eine ,Faschingsburleske' (so Nestroys Untertitel): mit derben Späßen und viel Karneval. (…) Der Saal geht mit, Kassierer-Fans und Theatergänger generationsübergreifend vereint. Wenn sie geblieben sind. Manche gehen, manche kommen wieder. Vielleicht kommen demnächst ja auch Karnevalisten."
Deutschlandfunk, 26. Januar 2015

Kommentare

Adorno, 22. Dezember 2014
Obwohl ich das ganze noch gar nicht sehen konnte kann ich meine uneingeschränkte Empfehlung geben, weil die mächtigen Kassierer mitspielen.
Marcuse, 28. Januar 2015
Ich kann mich Adorno voll und ganz anschließen und möchte nochmal auf die Macht der Kassierer hinweisen!
Kevin, 31. März 2015
War letzten Sonntag in der Aufführung! Kultverdächtig! Nur zu empfehlen! Aber nichts für zarte Gemüter!
Nadine, 20. Juli 2015
Wir haben das Stück in der verangenen Spielzeit viermal gesehen und freuen uns auf die kommende Spielzeit. Es ist immer wieder lustig und ein wenig anders, je nach Promillgehalt der Akteure und der Zuschauer. Nichts für schwache Gemüter auf der Suche nach Anstand und Etikette aber für Kassierer-Fans und Freunde des etwas anderen Theaters nur zu empfehlen!!!
Andi, 12. November 2015
Wir haben das Stück am vergangenen Sonntag in Dortmund gesehen. Große Unterhaltung! Wir waren positiv überrascht. Ein Theaterstück untermalt mit Liedern der Kassierer. Punk im Theater. Ich habe geweint vor Lachen. Danke an die Kassierer und das Theater Dortmund für ein hochkulturelles Glanzstück!
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