Das neue Stück des Jugendclubs des Schauspiel Dortmund
Eigentlich wollen wir alle anders sein und sind doch schon wieder so normal? Was ist denn „anders“ und wer bestimmt das? Was ist mir mein Anderssein wert? Was wäre ich, wäre ich Schokolade? Luftschokolade oder ein Marc de Champagne Trüffel? Oder eine einfache Vollmilch-Schukolade von Lindt? Bin ich wirklich ich? Oder eine Marke, die es schon gibt. Wäre ich „blind“ glücklicher? Sehe ich die Wirklichkeit? Muß ich missionieren, um gehört zu werden? Kann ich einfach und sorglos auf der Straße leben? Oder nur von Luft und Liebe? Wollen wir nicht alle zusammen glücklich sein? Doch was passiert, wenn uns dabei die Luft ausgeht? Geschrieben haben die Jugendlichen ihre Texte und Charaktere selber, die ersten Ideen zum Thema entstanden in einer Schreibwerkstatt.
Die Eigenproduktion „Anders aber Anders“ der „Theaterpartisanen“ mit 11 spielenden Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren widmet sich den Fragen des Andersseins, den Visionen für alternative Lebensmodelle und den ganz normalen Träumereien.
Besetzung
- Mit: Niels Beck
- Mit: Gustav Beyer
- Mit: Hannah Bortz
- Mit: Céline Feldmann
- Mit: Milan Gather
- Mit: Sarah Gehrmann
- Mit: Annika Jakobs
- Mit: Rebekka Pattison
- Mit: Philipp Skuza
- Mit: Caroline Swiderska
- Mit: Jessica Truernit
- Regie: Sarah Jasinszczak
- Assistenz: Norina Kindermann
- Kostüme: Valerie Gasse
Pressestimmen
"Unter den Einheits-Outfits zu Beginn stecken Individuen, die anders sein wollen, nach ihrem authentischen Leben suchen: „Anders aber Anders" heißt das neue Stück des Jugendclubs Theaterpartisanen, das seine bejubelte Premiere im Studio des Schauspielhauses feierte. Sie alle eint die ,,Krankheit der Jugend": Sie suchen nach einem Platz in der Gesellschaft, nach Werten jenseits der Marken. In plakativen Mini Spielszenen probieren sie verschiedene Lebensmöglichkeiten aus. Spielfreudig setzen die Theaterpartisanen die existenziellen Fragen in eingängige Bilder um."
RuhrNachrichten




























Kommentare
... laut - schrill - diffus Durch das stringente Vermeiden klarer und fokussierter Aussagen muss der Zuschauer sich seine Geschichte selbst erarbeiten. Das Ergebnis beinhaltet dann auch die Interpretation des Zuschauers und nicht eine zielgerichtete Darstellung dieser pseudo-sozialen Betrachtung der Lebenstendenzen von aktueller Jugend und jungen Erwachsenen. Wenn man keine großen Ansprüche an darstellender Qualität und Aussagefähigkeit hat, kann man das Stück durchaus als aussagearmen Zeitvertreib nutzen.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass jemand auf Kosten der jugendlichen Darsteller hier seiner woher auch immer stammenden Frustration Luft macht. Über mangelnde Aussagefähigkeit sollte sich nicht beschweren, wer nicht beim angebotenen Nachgespräch im Institut war. Die Jugendlichen konnten ihre Ideen bestens vertreten und haben alle Geschichten und Texte selber geschrieben. Schade, sich dann auch noch hinter einem Pseudonym zu verstecken.
Geehrter Herr "Neumann", ich würde mich freuen, wenn sie bereit währen, in einem Publikumsgespräch ,nach einer Vorstellung, ihre Fragen/Vorwürfe/Meinungen Kund zu tun und zur Debatte zu stellen. Da ich, und ich spreche da glaube ich auch für meine Mitspieler, darauf bedacht bin mich zu verbessern, liegt mir jede konstruktive Kritik am Herzen. Die weiteren Vorstellungstermine wären: -19.05.2012 -23.05.2012 -04.06.2012 Ich würde mich freuen, wenn wir sie bei einem Zuschauergespräch begrüßen könnten. Mit freundlichen Grüßen