• Frank Genser, Carlos Lobo, Caroline Hanke, Merle Wasmuth, Bettina Lieder und Peer Oscar Musinowski © Edi Szekely
  • Paul Wallfisch, Caroline Hanken, Carlos Manuel, Toby Dammit, Friederike Tiefenbacher, Frank Genser, Merle Wasmuth, Geoffrey Burton, Bettina Lieder und Peer Oscar Musinowski © Edi Szekely
  • Merle Wasmuth, Bettina Lieder, Friederike Tiefenbacher und Caroline Hanke © Edi Szekely
  • Toby Dammit und Carlos Lobo © Edi Szekely
  • Caroline Hanke ©
  • Bettina Lieder, Merle Wasmuth, Caroline Hanke und Peer Oscar Musinowski © Edi Szekely
  • Caroline Hanke, Frank Genser, Friederike Tiefenbacher, Merle Wasmuth, Bettina Lieder und Peer Oscar Musinowski © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher und Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser und Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke und Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher und Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Carlos Lobo, Friederike Tiefenbacher und Peer Oscar Musinowski © Birgit Hupfeld
  • Paul Wallfisch, Toby Dammit und Geoffrey Burton © Birgit Hupfeld
  • Paul Wallfisch, Toby Dammit, Carlos Lobo und Geoffrey Burton © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth, Caroline Hanke, Frank Genser und Bettina Lieder © Birgit Hupfeld
  • Carlos Lobo © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth, Bettina Lieder und Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke und Peer Oscar Musinowski © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser, Caroline Hanke, Peer Oscar Musinowski und Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld

Elektra

Schauspiel Dortmund

Uraufführung mit Live-Musik
von Alexander Kerlin nach Euripides

Nach Der Meister und Margarita und Republik der Wölfe die neue musikalische Sensation mit Paul Wallfisch

Eine Stadt, die einen blutigen Mord verdrängt und eine Frau, die auf Rache schwört: Elektra, Tochter des erschlagenen Königs Agamemnon, kann das Unrecht nicht vergessen. Als ihr Vater aus dem Krieg gegen Troja zurückkehrte, wurde er von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem Liebhaber Aighist beim Baden mitleidlos niedergemetzelt. Orest, geliebter Bruder der Elektra und einziger legitimer Thronfolger, entkam der Mörderaxt nur knapp und lebt seitdem ohne Kontakt zur Heimat im Exil. Als zwei Fremde nach Argos kommen und sich als Touristen ausgeben, beginnt sich das unerbittliche Rad der Tragödie zu drehen.

Alexander Kerlin hat sich durch den berühmten Stoff gearbeitet, der u.a. von Euripides, Sophokles, Hugo von Hofmannsthal und Jean-Paul Sartre in Theaterstücke gegossen wurde. In dieser Tradition der Elektra-Bearbeitungen hat er sich im Dialog mit den Schauspielern und Regisseur Magelli an eine Neufassung für die Gegenwart gewagt. Was ist die Tragödie unserer Gegenwart?

Für die Uraufführung überschreibt Paul Wallfisch die Elektra-Oper von Richard Strauss. Mit Wallfisch LIVE ON STAGE: Gitarrist Geoffrey Burton und Drummer Toby Dammit, bekannt durch ihre Zusammenarbeit u.a. mit Grace Jones, Rufus Wainwright sowie Iggy Pop und The Stooges.

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Besetzung

  • Inszenierung: Paolo Magelli
  • Bühne: Hans Georg Schäfer
  • Kostüme: Leo Kulaš
  • Komposition nach Motiven von Richard Strauss: Paul Wallfisch
  • Video-Art: Mario Simon
  • Dramaturgie: Alexander Kerlin
  • Licht: Sibylle Stuck
  • Regieassistenz: Wiebke Rüter
  • Dramaturgieassistenz: Matthias Seier
  • Bühnenbildsassistenz: Jan P. Brandt
  • Kostümassistenz: Vanessa Rust
  • Assistent der Band: Niels Beck
  • Inspizienz: Tilla Wienand
  • Soufflage: SuSe Kipp
  • Regiehospitanz: Franziska Bald, Eva Collura, Mike Bahrenberg
  • Videohospitanz: Robin Otterbein

Pressestimmen

"Die Dortmunder landen einen Coup. ,Elektra' ist politisches Theater und noch viel mehr: Es geht um Liebe und Konkurrenz, Tugendterror und das Ende der Ideen, um Orientierungslosigkeit von wüstem Ausmaß. Musik vereint sich mit Theater zu einer zugleich traditionellen und avancierten Kunstform. Magelli und die allesamt furiosen Schauspieler halten die gewichtigen Elemente mit der Grazie von Jongleuren in Bewegung. Denn hier macht der Schrecken Spaß, und der Spaß wird im Shakespeare-Sinn unendlich. Die Dortmunder ,Elektra' ist ein wütender Spaß."
Westfälischer Anzeiger, 9. Februar 2014

"Elektra spielt in einer Gegenwart, in der Dogmen und Feindbilder verwischen und dumpfes Unbehagen das allgemeine Gefühl ist. Alexander Kerlin (Text) und Paolo Magelli (Regie) machen Euripides' Drama zu einer schroffen Parabel auf das Hier und Heute. Den Darstellern gebührt ein Lob."
Ruhr Nachrichten, 9. Februar 2014

"Euripides' Elektra erfährt wie so vieles am Schauspiel Dortmund eine starke Neubearbeitung. In Dortmunds Theater backt man keine kleinen Brötchen."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9. Februar 2014

„In Alexander Kerlins radikaler Umdeutung des Elektra-Stoffs wird selbst der trojanische Krieg zur inszenierten Verschwörungstheorie, die nur dazu gedient hat, Elektra und Orest zu radikalisieren. Und Klytämnestras Mord an ihrem Ehemann Agamemnon wird vielleicht zur gerechten Tat. (…) Wer hat hier wen instrumentalisiert? Das weiß heute wohl niemand mehr so genau, eindeutige Feindbilder und Gewissheiten haben sich aufgelöst. Und während Elektra ihre Mutter ohne zu zögern noch mit bloßen Händen erwürgt, wird Orest von Zweifeln überfallen: anstatt Ägist zu ermorden, schafft er in Dortmund nur einen blutigen Schweinekopf vorbei und bricht in völliger Verwirrung zusammen. Ein Vakuum der moralischen Werte, in die auf einmal eine neue Dimension des Terrors einbricht.“
Deutschlandfunk, 9. Februar 2015

„Der Text für Paolo Magellis Inszenierung ist umgangssprachlich kurz gehalten und gut verständlich und zumal dann, wenn der aus Bettina Lieder und Merle Wasmuth bestehende Zwei-Frauen-Chor seinen Senf dazugibt, oft auch ausgesprochen lustig. (…) Die Musiker machen ihre Sache fraglos sehr gut, Wallfischs Soundtrack ist einfühlsam und kongenial, passagenweise unerwartet leise und zart. Die ebenfalls zu preisenden Videos verharren oft in Betrachtungen karger Naturschönheit, zeigen Gräser und Landschaften, die indes eher im Revier als in Hellas gefunden worden sein dürften. (…) Das Publikum zeigte sich begeistert.“
Revierpassagen, 9. Februar 2015

"In gewohnter musikalischer Qualität auf höchstem Niveau begleitet Paul Wallfisch, der für Dortmund ein unschätzbar große musikalische Bereicherung ist, mit dem IggyPop-Schlagzeuger Larry Mullins und dem Gitarristen Geoffrey Burton das Stück. Die Musik (ist) eine Komposition aus Strauss-Versatzstücken, Noise-Jazz, großartigen Percussion-Einlagen, Walzerelementen und wunderbar lauten Punk-Klangteppichen. Wenn daraus eine Schallplatte entstehen sollte, hätte sich die Inszenierung allein dafür schon gelohnt. (...) (Das Stück) hält sich an die ursprüngliche Geschichte, krempelt sie aber gleichzeitig radikal um. Ein guter und interessanter Plan. Kerlin schrieb das über 200 Seiten starke Stück nicht nur umfassend um, sondern aktualisierte es bis zum letzten Probentag mit den sich überstürzenden aktuellen Ereignissen. (...) Das Aufzeigen des nur fragmentarischen Wahrnehmens des globalen politischen Geschehens (...) ist dem Stück gelungen."
Ruhrbarone, 19. Februar 2015

Kommentare

Bärbel Göbel, 09. Februar 2015
Ich war beeindruckt von dem Geschehen auf der Bühne, von der sportlichen Leistung der Schauspieler, die sich trotz Schotterbett flott und zielbewusst bewegten. Mir hat es Spass gemacht ihnen zu zusehen und hören. Die beiden Frauen die das Volk wohl darstellen sollten, Merle Wasmut und Bettina Lieder beieindruckten durch Synchronsprech. Wunderbar die Verbreitung und Aufzählung von falschen Nachrichten und dummen Volksweisheiten, die sie dann selbst als Bla Bla Bla gekennzeichnet haben. Peer Oscar Musinowski als durch den Schotter schwimmender Orest umwerfend. Beängstigend der Augenblick indem der große Schweiger aufgedreht und alles Geschehen an sich gerissen hat. Wie gehorsam und verängstigt alle mitgemacht haben. Das war ein wirklich beängstigender Spiegel. Zum Schluß dann der Prolog. Von Gewalt und Blut war die Rede und von Töten von Millionen Menschen sodass Platz und Luft genug war für die Wenigen die übergeblieben waren. Du und ich. Und am Ende nur noch ich, ich. Klasse
Andreas Hagenhoff, 12. Februar 2015
Meinen herzlichsten Glückwunsch zu dieser gelungenen Aufführung, die mit einer stimmigen Gesamtkonzeption überzeugte. Auch Euripides hätte seine Freude daran gehabt. Ich war jedenfalls rundherum begeistert, auch von der musikalischen Umsetzung der Hymne mit den anfänglichen Anklängen an Jimi Hendrix's Star Spangled Banner.
Kuno Windisch, 24. März 2015
Wieder mal Begeisterung. Eigentlich spröder Stoff, bei dem die meisten Zuschauer schon Mühe haben, sich die vielen Namen zu merken. Super aufbereitet und gespielt! Klasse auch Bühne, die das Ganze irgendwie lässig und fast zufällig in den Pott transportierte, ohne sich dabei der kitschig-folkloristischen immer-noch-Steigertradition anzubiedern, die hier sofort schwingt, sobald einer das Wort ‘Kohle’ ausspricht. Wunderbar das Kraulen durch die Kohle. Ein echtes Highlight der Schlussmonolog vor dem Eisernen.
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  • Paul Wallfisch, Caroline Hanken, Carlos Manuel, Toby Dammit, Friederike Tiefenbacher, Frank Genser, Merle Wasmuth, Geoffrey Burton, Bettina Lieder und Peer Oscar Musinowski
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07. Februar 2015

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 20:50 Uhr

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