• Elias - Trailer - Oper
    Elias - Trailer - Oper
  • Ileana Mateescu (Königin) und Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Chor, Ensemble und Statisterie<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Anke Briegel, Martin Müller-Görgner, Karl Heinz Lehner, John Zuckerman, Katharina Peetz, Julia Amos, Diane Blais und Hyun Seung Oh (von links) sowie Christian Sist (liegend)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Sopran des Knabenchors der Chorakademie Dortmund, Julia Amos (Die Witwe) und Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christain Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Knabensopran, Julia Amos (Die Witwe) und Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) , Knabensopran und Julia Amos (Die Witwe)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Chor, Ensemble und Statisterie<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Anke Briegel, Martin Müller-Görgner, Karl Heinz Lehner, John Zuckerman, Katharina Peetz, Julia Amos, Diane Blais und Hyun Seung Oh (von links) sowie Christian Sist (liegend)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Sopran des Knabenchors der Chorakademie Dortmund, Julia Amos (Die Witwe) und Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christain Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Knabensopran, Julia Amos (Die Witwe) und Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) , Knabensopran und Julia Amos (Die Witwe)<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß
  • Christian Sist (Elias) und Ensemble<br/>&copy; Bettina Stöß

Elias

Opernhaus Dortmund

Oratorium nach Worten des Alten Testaments
von Felix Mendelssohn Bartholdy

Elias ist ein Prophet in schwerer Zeit. Sein Volk Israel hat die Sicherheit des Glaubens verloren. Es zweifelt an seinem Gott, und der rächt sich dadurch, dass er Dürre und Hungersnot über die Menschen kommen lässt. Die Fronten sind verhärtet, Elias soll vermitteln. Weil aber Religion und Politik in Israel nicht voneinander zu trennen sind, reicht es für Elias nicht aus, den Willen Gottes zu erkennen und kund zu tun - er muss ihn auch durchsetzen. Das Volk hat das Vertrauen in die Macht des Herrn Zebaoth verloren, es fällt vom Glauben ab und wendet sich dem Gott Baal zu, Elias muss es zurückgewinnen mit Drohungen und göttlichen Zeichen. Er macht Tote lebendig, vernichtet die Baalspriester, lässt den ersehnten Regen fallen und prangert die Verfehlungen des israelitischen Königs an. Doch obwohl er ein begnadeter Demagoge ist und der Gott seiner Väter ihm zur Hilfe kommt, spielt er ein gefährliches Spiel um die öffentliche Meinung, das ihn immer wieder an den Rand des Todes führt. Nach einem Leben voller Kämpfe, Zweifel und bestandener Gefahren weist die Himmelfahrt des Propheten auf den späteren Erlöser Israels voraus.

Mendelssohns Oratorium, das gleich nach seiner Uraufführung im Jahr 1846 ein Welterfolg wurde, ist eines der bedeutendsten Zeugnisse deutscher romantischer Kompositionskunst und protestantischer Glaubensinnigkeit. Mendelssohn und sein Held Elias teilen die Überzeugung, dass sich die Wahrheit nicht durchsetzt, wenn nicht ausdauernd von ihr gesprochen und gesungen wird. Mendelssohns berühmte Arien und Chöre wiegen den Zuhörer trotz ihrer verführerischen Schönheit nicht in Sicherheit, sondern künden von Not und Todesgefahr, aber auch von der Macht des Einzelnen, der zur richtigen Zeit das Richtige zu tun und zu sagen weiß.

Besetzung

  • Elias: Christian Sist
  • Obadjah: John Zuckerman
  • Ein Engel (Sopran): Anke Briegel
  • Der Engel (Alt): Katharina Peetz
  • Die Witwe: Julia Amos
  • Die Königin: Ileana Mateescu
  • Ein Engel (2. Sopran): Diane Blais
  • Ein Engel (2. Tenor) und Ahab : Martin Müller-Görgner
  • Ein Engel (1.Bass): Hyun Seung Oh
  • Ein Engel (2. Bass): Karl Heinz Lehner
  • Mit: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit: Extrachor des Theater Dortmund
  • Mit: Solist des Knabenchores der Chorakademie Dortmund
  • Einstudierung (Chorakademie): Jost Salm
  • Mit: Statisterie des Theater Dortmund
  • Mit: Mitglieder des KletterMax Dortmund

Pressestimmen

„Starke Bilder hat die Inszenierung, wie Elias’ Wunderheilung des Kindes auf der Intensivstation. Die Eindringlichkeit und Dramatik der Szene vermittelt die Bühne besser als das Oratorium in der Kirche. Auch die Szene, in der das Kind auf einer Leiter den Regen nahen sieht.

Für Christian Sist, einen an Statur und Bassstimme mächtigen Elias, ist die Titelrolle wie geschaffen. Überragend macht er einen glaubwürdigen Opernhelden aus dem Propheten.

Protagonist ist jedoch der glänzende Chor, Opernchor und Extrachor von Granville Walker, der Mendelssohns Musik auch in wuseliger Bewegung monumental klingen lässt. Und Motonori Kobayashi lässt die glänzenden Dortmunder Philharmoniker auch im Graben präsent und hochdramatisch klingen.

Anschauen sollte man sich die Inszenierung unbedingt; mit religiösen Gefühlen geht Herzog respektvoll um. Die Gesinnung des Propheten, seinen Traum vom Erfolg und Scheitern daran, zeigt er so radikal, wie sie im Buch der Könige angelegt ist.“
RuhrNachrichten

„Jens-Daniel Herzog zeigt Mendelssohns Oratorium ‚Elias’ in Dortmund in einer szenischen Fassung als beklemmende Polit-Parabel. Präzise beobachtete Szenen fügen sich aneinander: Die Baalspriester sind Wetterexperten am Computer, das Volk ruft den Götzen per Handy an, doch der hat keinen Empfang. Diese Bilder funktionieren deshalb so gut, weil Herzog geschickt darin ist, große Personengruppen zu bewegen. Mathis Neidhardt hat dazu einen sängerfreundlichen Raumkasten gebaut, der wie ein Parteiheim anmutet.

Der Dortmunder Opernchor ist mit dieser Aufgabe schwer gefordert, meistert sie aber mit Bravour. Bass Christian Sist ist ein überragender Elias. Julia Amos ist eine Witwe mit unschuldig-reinem Sopran. Mezzosopranistin Katharina Peetz singt den Oberengel mit ergreifender Herzenswärme: Wie gefährlich es ist, sich davon einlullen zu lassen, erweist sich am Schluss.

Der neue Dortmunder Opern-Intendant Jens-Daniel Herzog spielt in einer anderen Liga als seine Vorgänger, soviel steht jetzt schon fest.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

„John Zuckerman gefiel mit flexiblem Tenor als Obadja; ein Solist der Chorakademie meisterte bravourös den Knaben-Part.

Herzog hat gute Ideen und versteckt in vielen Details religiöse Anspielungen, die zum Nachdenken anregen. Und hier liegt dann tatsächlich der Unterschied: Herzogs szenische Umsetzung lässt Fragen offen, die eine traditionelle Oratorien-Aufführung in einer Kirche beantworten würde.“
Westfälische Rundschau

Kommentare

Prof. Dr. Werner Hümmeke, 11.März 2012
Ich habe zusammen mit meiner Frau selten eine solch packende und stimmige Inzenierung mit herrlicher Musik im Dortmunder Theater erlebt (am 10.3.). Hervoragend die chorischen Leistungen , die modulationsfähige Stimmgewalt des Recken Elias. Die weiteren Aufführungen haben jeweils ein ausverkauftes Haus verdient! Man bekam Appetit auf eine weitere Chor-Oper (Händel?).
, 11.März 2012
Es lohnt sich auf jedenfall! Solisten, Hauschor sowie Extrachor sind excellent! Es ist gewaltig!
Christof Krebs, 17.März 2012
Christof Krebs, 17.03.2012 Unglaublich beeindruckendes Erlebnis! Bei etlichen Szenen Gänsehaut. Ein purer Genuss. Zunächst war ich etwas skeptisch, wegen des Hinüberziehens in unsere Zeit. Finde ich aber sehr gut umgesetzt. Wenn hierbei das Haus nicht ausverkaufte Sitze hat, wann dann???
Hanns-Peter Springer, 06.April 2012
... zu Karfreitag bei ELIAS: eine grandiose Aufführung. Das Tempo im 1. Teil fesselnd, dramaturgisch quasi perfekt, die Choreographie bei so einem großen Chor überzeugend gelöst, ein souveräner Elias, sängerisch wie schauspielernd, im 2. Teil, der ja nun mal weniger dramatische Handlung aufweist, gute Ideen und nachdenklich machende Psychologisierung des Protagonisten, in der Interpretation zur Diskussion anregend; aber wenn das Kunst vermag, ist viel erreicht. Dass ein Chor die ganze Partie auswendig zu singen vermag und sie spielt, ist eine eindrückliche Leistung. Ob die Cheerleader, die die Musik kaum zu greifen wussten, jedoch eine Bereicherung sind, mag dahingestellt sein. Ich freue mich, Anreise und Zeit investiert zu haben, ich habe viel mitgenommen. Warum das Haus nicht ausverkauft ist - mir unerklärlich!! Viel Erfolg! KMD Hanns-Peter Springer, Iserlohn
Rainer W., 11.April 2012
Das war das Erlebnis am Karfreitag. Gewaltig, die Musik und die Akteure. Ich hoffe es wird wirklich Ernst gemacht mit der Absicht noch weitere konzertante Stücke als Oper auf die Bühne zu bringen. Schade, dass der Mut was Außergewöhnliches zu bieten, nicht mit vollem Haus gewürdigt wurde. Ich werde mir den Elias noch ein zweitesmal anschauen. Danke für das emotionale Erlebnis.
Maria, 26.April 2012
Beeindruckend, schlüssige Grundidee, vielleicht etwas zu viele Bilder für diese so schöne Musik. Unbedingt sehens- und vor allem hörenswert. Christian Sist ist ein fa-bel-hafter Elias.
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  • Christain Sist (Elias) und Ensemble
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03.März 2012

Beginn: 19:30 Uhr

Opernhaus Dortmund

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