• Gespenster - Trailer - Schauspiel
    Gespenster - Trailer - Schauspiel
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Björn Gabriel (Osvald Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Luise Heyer (Regine Engstrand)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Luise Heyer (Regine Engstrand), Björn Gabriel (Osvald Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Björn Gabriel (Osvald Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Björn Gabriel (Osvald Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder, Uwe Rohbeck (Engstrand)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Uwe Rohbeck (Engstrand)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Uwe Schmieder<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Uwe Schmieder<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Uwe Schmieder<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving), Uwe Schmieder<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Luise Heyer (Regine Engstrand), Uwe Schmieder<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Engstrand), Luise Heyer (Regine Engstrand)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher (Helene Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Luise Heyer (Regine Engstrand), Björn Gabriel (Osvald Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder, Björn Gabriel (Osvald Alving)<br/>&copy; Birgit Hupfeld

Gespenster oder Die Wiedergänger

Schauspielhaus Dortmund

von Henrik Ibsen
Eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2012

Es regnet. Obwohl es gute Gründe dafür gegeben hätte, hat es Helene Alving nie vermocht, ihren Mann endgültig zu verlassen - aus Angst oder um der Fassade willen. Jetzt, nach seinem Tod, lässt sie ihm zum Andenken ein Kinderheim errichten. Zur Einweihung erscheint Pastor Manders, zu dem sie einmal vor ihrem Mann geflüchtet war, und auch Sohn Osvald kehrt heim aus Paris. Als dieser mit dem Hausmädchen Regine anbändelt, sieht Helene Alving alte Gespenster wiederkehren - denn Regine ist die uneheliche Tochter ihres verstorbenen Mannes und eines Dienstmädchens. So bohrt sich die Vergangenheit in die Gegenwart: Die Folgen von vernunftwidriger Moral und verdrängten Taten brechen auf - und plötzlich brennt auch noch das Kinderheim.

Das nur zwei Jahre nach Nora geschriebene Stück sollte zunächst Frau Alving heißen und war als Fortsetzung konzipiert - indem es weiterschreibt, was geschehen wäre, wenn Nora zu Hause geblieben wäre. "Gespenster musste geschrieben werden", vermerkt Ibsen, "ich konnte beim Puppenheim nicht stehen bleiben; nach Nora musste notwendigerweise Frau Alving kommen." Nora und Gespenster: Der schmerzhafte Spagat zwischen Moralvorstellungen und praktischer Vernunft, zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Schein und Sein - Kay Voges wird die beiden berührenden und gleichsam erschreckenden Porträts zweier implodierender Familien in einem Grund-Bühnenbild inszenieren.

Besetzung

Pressestimmen

"Kleine Eingriffe in den Text, ein paar veränderte Namen und zahlreiche geschickt gelegte Spuren reichen, und schon wird aus Nora und Gespenster das eine große Drama, in dem sich das Groteske und Tragische, Hysterie und Verzweiflung die Waage halten. No Future oder Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Punk-Musik: Voges entdeckt mit dem Videokünstler Daniel Hengst, dessen Großaufnahmen Verwüstungen des falschen Lebens offenlegen, Ibsen als Zeitgenossen."
kulturkenner.de

"Am zweiten Abend gibt mit Friederike Tiefenbacher wiederum eine vorzügliche Schauspielerin die Dame des Hauses, die im Zeitraffer die Zerstörung ihres Lebenstraums ertragen muss. Mit dem doppelten Ibsen ist das Dortmunder Schauspiel furios in die Saison gestartet. Großer Beifall für Schauspieler und Inszenierung."
Westfälische Rundschau

"Die zwei Theaterstücke scheinen zu einer großen Einheit zu verschmelzen. Man kann Kay Voges den Erfolg dieses Unternehmens kaum absprechen. Seine an zwei aufeinander folgenden Abenden präsentierte Doppelinszenierung lässt vor allem Gespenster mit neuer Logik betrachten."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"Einen ganz wesentlichen und verbindenden Teil beider Inszenierungen bestreitet Daniel Hengst mit seinen omnipräsenten Live-Videoaufnahmen: Seine Kamera blickt hinter die Fassade und projiziert ungefiltert, was die Protagonisten voreinander verbergen wollen."
Süddeutsche Zeitung

"Schauspielintendant Kay Voges ist zu Beginn der Saison ein temperamentvolles, witziges und sehr sehenswertes Theaterdoppel gelungen."
Ruhr Nachrichten

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