von Marco Baliani und Remo Rostagno nach Motiven von Heinrich von Kleist
Während einer Handelsreise wird der Rosshändler Michael Kohlhaas von einem Feudalherren um zwei Pferde gebracht. Nach erfolglosen juristischen Versuchen, seine Pferde zurückzubekommen, rennt Kohlhaas selbstzerstörerisch an gegen die weltliche und kirchliche Ordnung und ihre Vertreter.
"Einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit" nannte ihn Heinrich von Kleist, der mit seiner Novelle Michael Kohlhaas die Frage aufwirft: Darf man im Kampf gegn Unrecht zu Mitteln greifen, die selbst ungesetzlich sind? Aus Anlass von Heinrich von Kleists Todestag, der sich 2011 zum 200. Mal jährt, zeigen wir diesen Monolog mit Uwe Rohbeck, der am Staatstheater Kassel entstand.
Besetzung
- Regie: Dieter Klinge
- Bühne, Kostüme: Kerstin Handke
- Musik: Georgy Vysotzky
- Dramaturgie: Michael Eickhoff
- Regieassistenz: Anastasia Kuznetsova
- Inspizienz: Ralf Kubik, Klaus Kudert, Tilla Wienand
Pressestimmen
"Eine Folge schönster Theatermomente, die immer wieder Geschenke des Schauspielers Uwe Rohbeck ans Publikum sind."
Westfälische Rundschau





