Musiktheater von S. Kassies und F. Verbrugge
mit Werken von Purcell, Händel und Monteverdi
ab 5 Jahren
Ein Schaf steht mit anderen Schafen auf der Weide, als ein Prinz auftaucht, der nicht König werden will. Er hat Angst, nicht die richtigen Sachen zu beschließen und die Menschen arm und unglücklich zu machen. Darum will er seine Krone verschwinden lassen. Das Schaf verspricht ihm, ihn nicht zu verraten, und der Prinz ernennt das Schaf dafür zu seinem Freund. Doch ein Freund braucht einen Namen, damit man ihn rufen kann, wenn man ihn braucht. Also zieht das Schaf los, einen Namen zu finden, und entdeckt, dass das Leben auch lohnt, wenn man nichts Besonderes ist.
Musiker, Sänger und Schauspieler nehmen das Publikum gemeinsam mit auf eine szenisch-musikalische Reise, die das Schaf nach allerlei merkwürdigen und aufregenden Begebenheiten schließlich zu sich selbst führt. Die wunderbaren Kompositionen von Purcell, Händel und Monteverdi begleiten das Schaf auf seiner Reise und erzählen dabei von seinem Kummer, seinen Nöten, Ängsten, Hoffnungen und Freuden.
Die Autorin Sophie Kassies ist Dramaturgin, Regisseurin und Schriftstellerin und hat zusammen mit Flora Verbrugge, Leiterin des niederländischen Jugendtheaters Sonnevanck, mehrere Theaterstücke verfasst, in denen die Musik eine immer wichtigere Rolle spielt. Schaf, 2004 entstanden, zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Stücken für zeitgenössisches Musiktheater für Kinder.
Der Regisseur Ronny Jakubaschk hat bereits mehrfach für Kinder und Jugendliche inszeniert, so das Kinderstück Der dickste Pinguin vom Pol von Ulrich Hub, Nur ein Tag von Martin Baltscheit und die Junkopera Shockheaded Peter (Struwwelpeter) der englischen Band The Tiger Lillies.
Besetzung
- Sängerin 1: Julia Amos
- Sängerin 2: Hasti Molavian
- Schauspielerin: Sandra Maria Doll
- Schauspieler: Bastian Thurner
- Musikalische Leitung: Michael Hönes
- Regie: Ronny Jakubaschk
- Bühne, Kostüme: Vera Koch
- Dramaturgie: Hans-Peter Frings
- Regieassistenz: Katrin Diemand
- Studienleitung: Thomas Hannig
- Einstudierung: Ralf Soiron
Pressestimmen
„’Schaf’ verbindet auf geschickte Weise zeitgemäßes Schauspiel und barocke Musik, Eingängiges und Anspruchsvolles, Ernstes und Heiteres. Und es zeigt auf spielerische Art, wie man zu sich selbst finden kann. Kinder und Erwachsene waren gleichermaßen begeistert.“
Westfälische Rundschau/Westdeutsche Allgemeine Zeitung
„Dieses Schaf, von Sandra Doll entzückend gespielt, muss man lieb haben. (…) ‚Schaf’ ist eine Geschichte über Freundschaft. Ronny Jakubaschk bringt sie mit einfachen Mitteln auf die Bühne. (…) Alle zwei Minuten passiert auf der Bühne etwas Neues. ‚Schaf’ ist 75 Minuten lang ein ‚Mähsiktheater’ mit Witz und ganz viel Herz.“
RuhrNachrichten























Kommentare
Ich fand das Stück total toll und die Schauspielerin des Schafs super.
Supertolles Stück! Für jedes Alter schön! Das Schaf ist total süss und die Musik toll gespielt! Kompliment!!!!