von Michael Yates Crowley
Deutschsprachige Erstaufführung
Das Stück basiert auf der wahren Geschichte des US-amerikanischen Pastors Ted Haggard, ehemals Berater George W. Bushs. Der als Hardliner bekannte Haggard war prominenter Gegner der Homo-Ehe. 2006 musste er jedoch von allen Ämtern zurücktreten: Ein Callboy hatte ihn öffentlich als homosexuell geoutet. Crowleys Stück entwirft einen Zerrspiegel amerikanischer Moralvorstellungen und religiösen Dogmatismus.
Die Inszenierung mit Ekkehard Freye entstand als Deutschsprachige Erstaufführung am Schlosstheater Moers.
Besetzung
- Regie: Bastian Tebarth
- Dramaturgie: Fabian Lettow
- Dramaturgie: Michael Eickhoff
Pressestimmen
„Sagenhaftes Solo. Ekkehard Freye füllt seine Rollen, bis sie schier bersten vor Leben, Lust und Leid: eine Sternstunde der Bühnenkunst!“
Neue Rhein Zeitung
"Nur knappe 80 Minuten braucht Ekkehard Freye, um die Doppelmoral eines Pastors und die verheerenden Folgen für seine Lieben auf die Studiobühne zu bringen. Als rasantes Solo hatte Bastian Tebarth die Ted Haggard Monologe von Michael Yates Crowley als deutschsprachige Erstaufführung am Schloßtheater Moers inszeniert. Das Publikum spendete reichlich Applaus. Denn Freye verkörperte nicht nur den schwulen Geistlichen Ted, der von der Kanzel gegen Homosexuelle hetzt und von einem Callboy geoutet wird, sondern auch alle weiteren acht Figuren. (...) Ein beeindruckendes Solo vom Scheitern an den moralischen Ansprüchen."
Ruhr Nachrichten





































