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krieg und frieden
Ballett von Xin Peng Wang Szenario und Text von Christian Baier Musik von Dimitri Schostakowitsch
Nach Motiven aus den Romanen Krieg und Frieden von Leo Tolstoi und Panzerschlacht von Christian Baier
Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi Choreographie: Xin Peng Wang Bühnenbild: Bernd Damovsky Kostüme: Elke Walter Lichtdesign: Detlef Plümecke Dramaturgie: Christian Baier
Und es war Nacht. Wir lagen berührungslos, mit weit aufgerissenen Augen, vertrieben die Zeit und nährten unsere Hoffnung am Verdacht.
Wenn jetzt Krieg wäre ...
Xin Peng Wang erzählt vom Spannungsfeld zwischenmenschlicher Begegnung und übersetzt emotionale Regungen in eindringliche Bildwelten. Gefühlsebenen sind Minenfelder, das nackte Leben ein Straßenkampf, Liebe bleibt ein Winterfeldzug. Der Körper des anderen entpuppt sich als Feindesland. Wer spricht von Siegen?
Ich habe mich umgesehen nach einem Krieg ...
Dimitri Schostakowitsch war von der sowjetischen Kulturdoktrin dazu verurteilt, den „Großen vaterländischen Krieg“ gegen Nazi-Deutschland zu verherrlichen. Hinter der propagandistischen Fassade des Heldentums legt er ein beklemmendes Zeugnis ab über das tiefe menschliche Entsetzen, dem keine Waffenstillstände und keine Friedensverträge ein Ende setzen.
Wir könnten fliehen, im Schutz des Krieges, irgendwohin ...
In den Wirren der ersten Kriegsstunden würde niemand uns folgen. Ja, sagte ich. Das erste, was ich zu erwidern wußte, war dies: Ja. Wir laufen vor dem Krieg davon. Einfach ins Glück...
Wiederaufnahme am 28. November 2008 (Uraufführung am 8. November 2008)
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