Schoolmotions

In der Spielzeit 2009/10 wurde das Projekt schoolmotions, das integrative Projekt des Ballett Dortmund erstmalig durchgeführt. Es fand seinen umjubelten Abschluss mit dem Auftritt von über 150 Schülern gemeinsam mit den Profitänzern des Ballett Dortmund auf der großen Bühne des Opernhauses. Dieser Auftritt vor 1.200 Zuschauern war das Ergebnis einer sechsmonatigen Projektarbeit: Tanzpädagogen des Ballett Dortmund erarbeiteten gemeinsam mit Schülern aus den unterschiedlichsten Schulen und Schularten der Region, die meisten davon sogenannte Brennpunktschulen mit hohem Migrationsanteil, Szenen zum Ballett The Last Future.
Nach diesem großen Erfolg gab es in der Spielzeit 2010/11 erneut eine Auflage von schoolmotions. In Tanzworkshops wurde das Selbstwertgefühl der Schüler weiterentwickelt, zielorientierte Teamarbeit, Einsatzbereitschaft und Talente gefördert und gleichzeitig der Kontakt zu Schülern anderer Schulformen hergestellt. Erwünscht sind immer fächerübergreifende Aktivitäten, indem die Schulen das Projekt nicht nur als rein sportive Veranstaltung verstehen, sondern die von Wang gesetzten Themen in anderen Fächern - beispielsweise Deutsch, Kunst, Religion/Ethik, Musik, Theater, Filmemachen - aufgreifen und vertiefen.
Die Ergebnisse dieser Projektarbeit wurden und werden jeweils im Rahmenprogramm der Abschlussvorstellung im Opernhaus präsentiert. Als Höhepunkt und Abschluss verschmilzt Xin Peng Wang die künstlerischen Beiträge der Jugendlichen mit seiner Choreografie zu The Last Future, deren Aufführung im Juni 2011 erneut den Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt des Projektes bildete.
In der aktuellen Spielzeit 2011/12 arbeitet das Ballett-Team an neuen Choreografien, mit denen das erfolgreiche Projekt in der nächsten Spielzeit fortgeführt werden kann.

