Kulturgarant(ie)

Theater Dortmund

Das Theater Dortmund ist ein Fünf-Sparten-Haus mit Oper, Ballett, Konzerten, Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater und mit seiner über 100-jährigen Tradition ein Garant hochwertigen Kulturangebotes in Dortmund. Es nimmt unter den Bühnen der Region seit jeher einen Spitzenplatz ein. Mit rund 250.000 Zuschauern, über 750 Vorstellungen und rund 70 Produktionen in jeder Spielzeit, ist es eines der produktivsten Theater Europas. Mit Opernhaus, Schauspielhaus, Studio, Kinder- und Jugendtheater sowie der Jungen Oper bietet das Theater Dortmund Spielstätten, die mit ihrem Programm künstlerische Akzente weit über die Grenzen der Stadt hinaus setzen. Freunde des klassischen wie modernen Schauspiels kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie die Liebhaber von Oper, Operette, Kinderoper, Musical, Konzert und Ballett. Das Kinder- und Jugendtheater ist eines der ältesten in Deutschland und genießt darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf. 

 

Oper Dortmund

Oper ist Wahnsinn. Kaum zu glauben, dass so etwas überhaupt entstehen konnte: ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Theater und Bildender Kunst, das von Hunderten von Menschen – Solisten, Chören, Orchester, Dirigent, Regie, Szenografie, Technik und vielen anderen in allen Abteilungen des Theaters – so ausgeführt wird, dass alle Räder ineinandergreifen und eine alle Sinne ansprechende Aufführung dabei entsteht. Mit einem Programm, das 400 Jahre Operngeschichte vermittelt, garantiert die Oper Dortmund ein Kunstwerk, das von vielen gemacht wird und für alle gedacht ist. Barockopern, Mozart, Wagner, italienische Opern, Musicals und Operetten bilden neben dem zeitgenössischen Repertoire die Säulen des Opernspielplans. Gezeigt werden auch die alten Werke, als sei ein Publikum von heute mit ihnen gemeint. Denn Oper ist nicht alt und elitär, sondern gegenwärtig und unterhaltsam. Die Oper zeigt keine heile Welt, aber sie zeigt unsere Welt in einer faszinierenden künstlerischen Überhöhung. Jeder soll auch ohne Vorkenntnisse durch die großen Geschichten und die Magie der Musik unmittelbar berührt werden. Eine Oper ist leichter zu verstehen als ein Fußballspiel. Unter dem Leitspruch „Wir machen das Populäre anspruchsvoll und das Anspruchsvolle populär“ stehen Jens-Daniel Herzog und sein künstlerisches Team für eine „Oper für alle“ ein. Sie haben es geschafft, dem traditionsbewussten Opernhaus eine neue Bedeutung und Relevanz zu geben. Vor allem die Inszenierungen des international gefragten Regisseurs und Opernintendanten prägen das Programm der Oper Dortmund. Ihm zur Seite steht ein vom Publikum begeistert aufgenommenes Sängerensemble. Hier gehen Menschen mit Leidenschaft und großem Können daran, ihren Enthusiasmus für die Musik und das Theater mit den Dortmundern zu teilen. Ihr Teamgeist trägt die Inszenierungen und überträgt sich auf die Zuschauer. Keine reisenden Klassik-Sternchen aus der großen Marketing-Maschine, sondern Künstler aus aller Welt, die in dieser Stadt leben und sich für sie stark machen. Mit eigener Spielstätte und ihrem speziell auf das junge Publikum zugeschnittenen Programm hat sich die Junge Oper einen hervorragenden Ruf als Bühne für das Publikum von Morgen erworben.

 

Ballett Dortmund

Als der chinesische Choreograph Xin Peng Wang 2003 die Dortmunder Tanzsparte übernommen hat, versprach er der Stadt und den Bürgern eine Tanzcompagnie, die auf internationalem Parkett bestehen kann. Durch kontinuierliche Aufbauarbeit und einem scharfen Blick für junge Talente und neue Stoffe verschaffte er der Tanzkunst in Dortmund, die durch das Engagement von Yuri Vámos ihren letzten Höhepunkt Mitte der 80er Jahre feiern konnte, zu neuen Höhen. Sein innovativer und neuartiger Ansatz mit unverbrauchten Inhalten und der Weiterentwicklung eines auf neoklassischer Technik aufbauenden Tanzstils, Uraufführungen und neugeschaffene abendfüllende Handlungsballette zu kreieren, lenkte die Blicke der Tanzwelt auf Dortmund. Dem Ansatz weltweiter Vernetzung folgend, gelang es ihm Tanzgrößen wie Mauro Bigonzetti, Hans van Manen, William Forsythe, Christian Spuck, Douglas Lee, Benjamin Millepied oder Edwaard Liang zu gewinnen und deren Arbeiten in das eigene Programm einzubinden. Auch die jährlich stattfindenden Internationalen Ballettgala-Abende sind zu einem starken Markenzeichen für Dortmund geworden. Ihre Qualität und Anziehungskraft, die sie nicht nur auf Tanzbegeisterte dieser Region ausüben, ließen sie zu einem kulturellen Leuchtfeuer für die Metropole Ruhr werden. Der Austauschgedanke setzt sich in Gastspielreisen nach Ungarn, Tschechien, die Slovakei, Russland oder Schweden, sowie in Kooperationsprojekten mit dem New York City Ballet, Chinesischen Nationalballett oder dem Hong Kong Ballet fort. Diese Entwicklungen nachhaltig zu sichern und weiter voranzutreiben ist Kernpunkt der Arbeit von Xin Peng Wang. So gelang es ihm mit starken Partnern aus Wirtschaft und Politik das neue Ballettzentrum Westfalen zu verwirklichen, das fortan der Tanzcompagnie als Trainings- und Probenraum zur Verfügung steht. Die neuen Räumlichkeiten im Westfalenpark bilden den Mittelpunkt der Jugendarbeit des Ballett Dortmund sowie des in Planung befindlichen Juniorballett Westfalen. Diese bietet Schulen und Jugendlichen jeden Couleurs die Möglichkeit, sich mit Tanz und Bewegungskunst auseinanderzusetzen.

 

Dortmunder Philharmoniker

Die Dortmunder Philharmoniker glänzen im Sinfoniekonzert gleichermaßen wie im Musiktheater (Oper, Operette, Musical, Ballett). Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche. Das renommierte Kulturorchester steht seit der Spielzeit 2013/14 unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz. Als traditionsreicher Klangkörper mit einer 125-jährigen Geschichte verstehen sich die Dortmunder Philharmoniker als Orchester für die Bevölkerung der Stadt und der Umlandregion. Ziel ist es, im Zentrum des städtischen Musiklebens zu stehen und dieses maßgeblich zu prägen. Dortmund, der siebtgrößten Stadt Deutschlands, beherbergt Menschen aus über 150 Nationen und gibt ihnen ein gemeinsames Zuhause. Die Dortmunder Philharmoniker haben es sich zur Aufgabe gesetzt, mit ihrem musikalischen Angebot neben den traditionellen sog. bürgerlichen Publikumsschichten auch diese Bevölkerung anzusprechen. Neben den etablierten Reihen – Philharmonische Konzerte, Wiener-Klassik-Konzerte, Kammerkonzerte – bieten die Philharmoniker mit „Expedition Klassik“ ein vielfältiges Musikvermittlungsangebot. Von Formaten wie Babykonzert oder Groove Symphony über Open-Stage-Projekte bis hin zu Orchesterwerkstatt und Kaffeehauskonzert laden die Philharmoniker ein zu interkulturellen Begegnungen im Klassenzimmer, auf der Konzertbühne oder Backstage. Entdecken Sie Musik mit den Dortmunder Philharmonikern!

 

Schauspiel Dortmund

Wir wollen ein Schauspiel, das Gegenwärtigkeit sucht; sich also der Gegenwart in einer doppelten Weise öffnet: es will brennende Fragen des heutigen Lebens aufwerfen und zugleich das Zeitgenössische nicht nur im offensichtlich Heutigen, sondern auch im Unzeitgemäßen, im Zeit-losen finden – als künstlerische Auseinandersetzung im Spannungsverhältnis von Vergangenheit und Zukunft, von Erfahrung und Erwartung. Theater kann nur existieren, wenn es für das Publikum gemacht wird: weder abgehoben und arrogant – im Stile der Stückdekonstruktion – noch anbiedernd und gefällig. Das Schauspiel Dortmund muss den Mut haben, sich zu seiner künstlerischen Souveränität, vor dem Hintergrund einer ökonomischen Verantwortung, zu bekennen: den Zuschauer auf neuen Wegen an die Hand nehmend; sinnlich und verstörend, unterhaltend und faszinierend, zauberhaft und klug – so sollte es sein. Die Schauspielerinnen und Schauspieler prägen das Gesicht eines Hauses; sie repräsentieren das Haus, präsentieren die Kunst und die Liebe zum Spiel. Mit ihnen identifizieren sich die Zuschauer, mit ihnen wollen sie Freude und Leid teilen. Sie sind es, die mit der Intensität ihres Spiels und höchstem emotionalen Einsatz ein Gegengewicht zu konkurrierenden Medien schaffen. Sie machen Literatur existentiell erfahrbar, sie tun all das, was nicht opportun ist, sie berühren und verführen, sie rühren uns dabei an, regen uns auf – und führen uns so an unsere Grenzen – und darüber hinaus. Sie sind es, die stellvertretend für uns die Grenzen der Scham übertreten und dabei gegen jede soziale und allgemeinmenschliche Norm verstoßen, sich angreifbar machen, so dass wir – das Publikum – uns auch in unserer Abgründigkeit und Unzulänglichkeit erkennen können. Die Spielplangestaltung spiegelt vielfältige Interessen wider. So setzt das Schauspiel Dortmund auf die großen Stoffe aus Antike, Klassik und Moderne. Dabei glauben wir nicht an Dekonstruktion und Zertrümmerung der Werke, sondern suchen vielmehr die Vergegenwärtigung der Stücke und ihrer Aussagen für uns Zeitgenossen. Ein weiteres Augenmerk liegt auf den neuesten Stücken: Was sind die brennenden Themen der Gegenwart, was die bemerkenswerten Schreibweisen der zeitgenössischen Autoren? Mit dem neuen Team, den Inhalten und Stücktiteln soll das Haus zu einem Leuchtpunkt innerhalb der Stadt werden. Ein Haus, das sich allen Schichten und Generationen der Dortmunder Bevölkerung öffnet. Als ein öffentlicher Raum des Erlebens, Diskutierens und Feierns soll es fortwährend ein Gegenstand des Dortmunder Lebens sein. Es muss der Anspruch sein, das Schauspiel in Dortmund zu einem Zentrum wegweisender Aufführungen zu machen und eines der ersten Häuser in NRW zu werden.

 

KJT Dortmund

Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund wurde 1953 gegründet und ist damit eines der ältesten städtischen Kinder- und Jugendtheater in Deutschland. Es gehört als eigenständige Sparte zum Theater Dortmund. Das KJT ist an der Sckellstraße zwischen Westfalenpark und Dortmund Hörde angesiedelt und verfügt über zwei eigene Spielstätten, eine für 150 Zuschauer und das Sckelly für 60 Zuschauer. Dem festen Ensemble gehören acht Schauspieler an und der eigenen Bühnentechnik fünf Mitarbeiter. Des Weiteren sind für das KJT zwei Dramaturginnen und zwei Theaterpädagoginnen tätig. Die Bühnenbilder und Köstüme werden in den Werkstätten des Theater Dortmund gefertigt. Das KJT bringt jedes Jahr sechs bis acht Produktionen für Kinder und Jugendliche heraus und wendet sich so an ein Publikum vom Kindergartenalter bis hin zu Oberstufenschülern und jungen Erwachsenen. In der Spielzeit 2012 / 2013 besuchten über 37.000 Zuschauer das Haus, womit das KJT so erfolgreich war wie nie zuvor. Da der Großteil des Publikums des KJT Schüler sind, werden so automatisch Kinder aller Schulformen, sozialen Schichten, diejenigen mit und ohne den sogenannten Migrationshintergrund erreicht. Über den organisierten Besuch durch Schulen findet im Kinder- und Jugendtheater häufig der allererste Kontakt mit Theater statt.    Die Aufführungen des KJT versuchen immer wieder sich mit der Realität des Publikums und den Fragestellungen ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Das KJT Dortmund stellt ein umfangreiches theaterpädagogisches Angebot für die Schulen in Dortmund zur Verfügung. Tradition haben mittlerweile auch die Jugendprojekte, bei denen Jugendliche selbst auf der Bühne stehen und in den Entstehungsprozess eines Bühnenstückes aktiv eingebunden sind. Auf inhaltlicher Ebene baut das KJT unter der Direktion von Andreas Gruhn auf drei Säulen auf: Die Heranführung eines jungen Publikums an Literatur (Lessing, Dickens, Hauff, Brecht, Schiller), die Auseinandersetzung mit aktuellen Zeitfragen und die Spiegelung der Lebensrealität der jungen Zuschauer. Mit der Jungen Bühne Westfalen liegt ein Konzept vor, Theater für junges Publikum in die Innenstadt - angegliedert an die Räumlichkeiten des Theater Dortmund - zu integrieren.

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