Dortmunder Philharmoniker: 3. Philharmonisches Konzert „Leipzig“

Mit Werken von Wagner, Schumann und Brahms; Solist am Klavier ist Benedetto Lupo

John Nelson // (c) Marco Borggreve



Das 3. Philharmonische Konzert führt in eine der großen Musikmetropolen der Welt. Leipzig hat immer wieder große Musiker wie Bach, Mendelssohn Bartholdy oder Wagner angezogen. Unter der musikalischen Leitung von John Nelson spielen die Dortmunder Philharmonker die Ouvertüre der Oper Rienzi von Richard Wagner, die 4. Sinfonie d-Moll op. 120 von Robert Schumann sowie Johannes Brahms 1. Klavierkonzert d-Moll op. 15. Der Pianist ist Benedetto Lupo.

Sie ist eine der großen Musikmetropolen der Welt: Leipzig, die Bach-Stadt, hat immer schon Musiker und Komponisten angezogen, aber auch selbst große Söhne hervorgebracht. Richard Wagner zum Beispiel macht dort ehrgeizig seine ersten Schritte, als Felix Mendelssohn Bartholdy das Conservatorium der Musik gründet. Wagners Rienzi soll „mit rückhaltloser Verschwendung“ der großen Oper aus Frankreich Paroli bieten. Die Ouvertüre ist bis heute Ohrwurm und Glanzstück zugleich.

Während Richard Wagner Rienzi komponiert, durchlebt Robert Schumann glückliche Zeiten. 1840 heiratet er endlich seine geliebte Clara Wieck. Das Glücksgefühl bricht sich in zahlreichen Liedern Bahn, und er wähnt sich auch endlich bereit, aus dem langen sinfonischen Schatten von Beethoven hinauszutreten: Er komponiert seine erste Sinfonie, die im März 1841 in Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt und frenetisch gefeiert wird.

Das 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms entsteht ebenfalls in jungen Jahren. Doch bis zu seiner Vollendung vergehen fünf Jahre. Zuerst konzipiert für eine vierhändige Klaviersonate, folgt die Änderung hin zur Sinfonie. Doch verschiedene persönliche Ereignisse bringen Brahms dazu, sein Material nochmals zu transformieren: dieses Mal in ein Klavierkonzert, sein eigenes Instrument. In dieser Gestalt kann er es 1857 endlich vollenden. Das Konzert hält sich äußerlich an die klassische dreisätzige Form, das für die Sinfonie konzipierte zusätzliche Scherzo lässt Brahms später als zweiten Satz in sein Requiem einfließen.

Dirigent John Nelson studierte an der Juilliard School in New York, wo er den Irving Berlin Conducting Prize gewann. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er alle großen Orchester in den USA, Kanada und Europa, darunter alle großen Londoner Orchester, die Dresdner Staatskapelle, Gewandhausorchester Leipzig, Chamber Orchestra of Europe, Academy of St. Martin in the Fields, Orchestre de Paris, Oslo Philharmonic, Czech Philharmonic, Budapest Festival Orchestra und alle großen Orchester in Spanien.

Pianist Benedetto Lupo hat mit renommierten Orchestern weltweit konzertiert, u. a. mit dem Los Angeles Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig oder dem London Philharmonic Orchestra. 1985 gewann Lupo die Silbermedaille bei der Cleveland International Piano Competition und 1989 die Bronzemedaille bei der Van Cliburn International Piano Competition. Seit 2013 hat Benedetto Lupo eine Professur an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Er gibt weltweite Meisterkurse und war Jury-Mitglied bei der Cleveland International Piano Competition und der Gina Bachauer Competition in Salt Lake City.

Termine:
10. und 11. Dezember 2019 um jeweils 20.00 Uhr im Konzerthaus Dortmund. Um Konzert-Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer.

Karten für das 3. Philharmonische Konzert sind an der Theaterkasse im Kundencenter, unter Tel. 0231/50 27 222 und unter www.tdo.li/philko3 erhältlich. 


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