Oper: Richard Wagners „Lohengrin“ feiert Premiere im Opernhaus

Tenor Daniel Behle gibt gibt sein Haus- und Rollendebüt in Wagners romantischer Oper

Daniel Behle // (c) Marco Borggreve


Daniel Behle wird am 30. November im Dortmunder Opernhaus sein Rollendebüt als Lohengrin in Richard Wagners gleichnamiger Oper geben. Unter der Regie von Ingo Kerkhof und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden außerdem Christina Nilsson als Elsa von Brabant, Shavleg Armasi als Heinrich der Vogler, Stéphanie Müther als Ortrud sowie Joachim Goltz als Friedrich von Telramund zu sehen sein.

Großartige Sängerpersönlichkeiten geben mit dem Lohengrin ihr Debüt an der Oper Dortmund, allen voran der Sänger der Titelpartie, Daniel Behle, der u. a. bei den Bayreuther Festspielen brillierte. Ihm zur Seite steht die schwedische Sopranistin Christina Nilsson, die u. a. als Ariadne (Ariadne auf Naxos) an der Oper Frankfurt reüssierte. Joachim Goltz (Friedrich), ein gleichsam routinierter wie ausdrucksstarker Wagner-Bariton, die stimmgewaltige Stéphanie Müther (Ortrud) sowie Shavleg Armasi (König Heinrich) komplettieren das hochkarätige Ensemble.

Elsa, die Tochter des Herzogs von Brabant, wird des Mordes an ihrem Bruder Gottfried beschuldigt. Ihre Kläger sind Telramund und Ortrud, die sie damit um ihre Herrschaftsansprüche bringen wollen. Der König überlässt das Urteil dem Entscheid Gottes, zwei Ritter sollen im Zweikampf sein Werkzeug sein. Elsa ruft dafür den Mann zu Hilfe, der ihr zuvor im Traum erschienen war. Wie durch ein Wunder erhört sie der strahlende Held und erkämpft Elsas Recht. Die Verlierer sinnen auf Rache – da kommt es ihnen gelegen, dass der Ritter ein großes Geheimnis um seinen Namen und seine Herkunft macht. Er hat eingewilligt, Elsa zu heiraten, wenn sie ihn niemals danach befragen wird. Sie lässt sich darauf ein, doch hinterlistig drängt Ortrud Elsa zu der verbotenen Frage und insistiert so lange, bis diese nachgibt. Die Folge ist fatal: Lohengrin verkündet, dass er der Sohn des Gralskönigs Parzival ist. Doch nach dieser Offenbarung muss er Elsa verlassen, die entseelt in den Armen des erlösten Gottfried zu Boden sinkt.

Zart und mit einer unglaublichen Schönheit beginnt der von Wagner selbst als „romantische Oper“ bezeichnete Lohengrin. Das Stück markierte eine neue Qualität in seinem Schaffen, so ist das Orchester mit seinem mal innigen, mal pathetischen Klang nun Träger des Bühnengeschehens. In seiner revolutionären Phase entstanden, verbindet Wagner darin historische Ereignisse mit seinen philosophischen Ideen und schafft so eine politische Parabel.

Karten für Lohengrin sind an der Tageskasse im Kundencenter (Platz der Alten Synagoge), telefonisch unter 0231/50 27 222 oder im >>Webshop erhältlich. 


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