Andreas Beck

Beck

Andreas Beck, geboren 1964 in Stralsund, kam bereits als Schüler mit dem Theater in Berührung: Er war Mitglied im Pioniertheater, arbeitete nach dem Abitur als Beleuchter und Techniker im Theater Stralsund. An sein Schauspielstudium in Leipzig schloss sich sein erstes Engagement in Eisleben an. Von 1999 bis 2005 spielte und inszenierte er freischaffend in Berlin, Eisleben und Essen.

Von der Spielzeit 2005/2006 an war er für fünf Jahre Mitglied des Schauspielensembles am Staatstheater Kassel. Hier spielte er unter anderem in zwei Inszenierungen von Kay Voges: Mondlicht und Magnolien von Ron Hutchinson und Die 39 Stufen von John Buchan und Alfred Hitchcock, die auch im Theater Dortmund zu sehen war. Zu seinen wichtigsten Rollen gehörten: Faust, Nathan, Dorfrichter Adam, Truffaldino, Cyrano und Elvis in Kochen mit Elvis von Lee Hall.

Seit der Spielzeit 2010/11 ist Andreas Beck festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. In Dortmund spielte er u.a. in Woyzeck (Regie: Kay Voges), Die Dreigroschenoper (Regie: Martin Nimz), Winkelmanns Reise ins U (Regie: Adolf Winkelmann), Nora (Regie: Kay Voges, eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2012) und in Sushi für alle (Regie: Oliver D. Endreß). Andreas Beck war desweiteren der Meister in Der Meister und Margarita (Regie: Kay Voges), Helge in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), Willy Loman in Tod eines Handlungsreisenden (Regie: Liesbeth Coltof). In der Spielzeit 2015/16 war er u.a. im Soloabend Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs von Mike Daisey (Deutschsprachige Erstaufführung), in Das Maschinengewehr Gottes, RAMBO plusminus ZEMENT und in Die Borderline Prozession zu sehen (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2017).

In die Spielzeit 2016/17 startete er mit Triumph der Freiheit #1 unter der Regie von Ed. Hauswirth, es folgte der Uraufführungs-Monolog Die Schwarze Flotte in der Regie von Kay Voges sowie Sascha Hawemanns Brecht-Inszenierung Furcht und Elend des Dritten Reichs und hell | ein Augenblick (Regie: Kay Voges). Mit Trump war Andreas Beck ab 2017 das zweite Mal in einer Deutschsprachigen Erstaufführung von Autor Mike Daisey zu sehen. Zudem stand er in Kay Voges' Opern-Inszenierung Einstein on the Beach auf der Bühne. In der Spielzeit 2017/18 war er u.a. Bruscon in Der Theatermacher (Regie: Kay Voges, eingeladen zum NRW- Theatertreffen 2019).

In der Spielzeit 2018/19 spielte er u.a. in Kay Voges Die Parallelwelt – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund, gefolgt von der Ruhrpottkomödie Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte, Thorleifur Örn Arnarssons Im Irrgarten des Wissens sowie Unsere Herzkammer (Regie: Rainald Grebe). In die Spielzeit 2019/20 startet Andreas Beck mit ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise, Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann) sowie dem Solo-Abend Helden wie wir. Außerdem gastierte er an der Volksbühne Berlin in Don't be evil (Regie: Kay Voges).

Andreas Beck gewann 2013, 2014 und 2017 den Dortmunder Publikumspreis. Seine erste Dortmunder Inszenierung, DRAMA QUEENS – Neue Songs aus der Kantine feierte im Oktober 2013 Premiere, darauf folgten mit Häuptling Abendwind und die Kassierer: Eine Punk-Operette im Januar 2015 und Die Kassierer und Die Drei von der Punkstelle im Frühjahr 2020 weitere Regiearbeiten.

Foto: (c) Philip Lethen



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