Ekkehard Freye

Freye

Ekkehard Freye wurde 1971 in Hannover geboren. Nach seinem Schulabschluss war er zunächst als Buchhändler, Krankenpfleger und Barkeeper tätig.
Sein Schauspielstudium absolvierte er in Berlin, wo er sowohl in der Schiller-Theater-Werkstatt, dem Theater an der Parkaue und den Sophiensälen spielte, als auch bei diversen Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte.

Von 1999 bis 2004 war Freye festes Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Münster - dort arbeitete er u.a. mit Volker Schmalöer, Daniel Goldin, Karin Neuhäuser und Kay Voges zusammen. Nach freien Produktionen in Berlin und Münster (u.a. mit dem Regisseur Andre Sebastian) war Ekkehard Freye 2005 bis 2010 fest am Schlosstheater Moers engagiert, wo er u.a. mit Ulrich Greb, Nada Kokotovic, Barbara Wachendorff und Tobias Lenel arbeitete.

Seit der Spielzeit 2010/11 ist Ekkehard Freye festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Er arbeitete hier u.a. mit den Regisseuren Kay Voges, Claudia Bauer, Paolo Magelli, Peter Jordan, Leonhard Koppelmann, Jörg Buttgereit, Martin Laberenz, Christoph Mehler, Klaus Gehre sowie Marcus Lobbes zusammen.

Auf der Dortmunder Bühne stand er bisher u.a. in Einige Nachrichten an das All (Beste Inszenierung NRW Theatertreffen 2013, 2. Preis Kategorie „Experimental Film“ beim Sunset Film Festival Los Angeles), als Herbert Siskins in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht, als Doktor Rank in Nora oder Ein Puppenheim (eingeladen zum NRW Theatertreffen), als Alain in Der Gott des Gemetzels und Sir Sampson in Miss Sara Sampson, als Albert in Die Leiden des jungen Werther, als Portier/Onkel Leif in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), als George in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und als Helmut in Männerhort. Ebenfalls spielte er in REPUBLIK DER WÖLFE - Ein Märchenmassaker mit Live-Musik sowie Embedded – Ein Jahr Afghanistan und als Frederick Fellows in der Komödie Der nackte Wahnsinn. In der vergangenen Spielzeit war Ekkehard Freye in MINORITY REPORT, Komm in meinen Wigwam, Jörg Buttgereits NOSFERATU LEBT! und Häuptling Abendwind zu sehen, sowie in dieser Spielzeit in DIE SHOW, Glückliche Tage / Das letzte Band, Besessen, RAMBO plusminus ZEMENT und in Die Borderline Prozession.


Foto: (c) Philip Lethen



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