Friederike Tiefenbacher

Tiefenbacher

Friederike Tiefenbacher debütierte noch während ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin in Shakespeares Ende gut, alles gut am Schauspiel Bonn in der Regie von David Mouchtar-Samorai. Ihr Erstengagement führte sie ans Schillertheater Wuppertal – hier prägten sie vor allem die Regisseure Paolo Magelli und Holk Freytag, mit dem sie u.a. Gretchen in Goethes Faust erarbeitete.

Nach einem Wechsel nach Wien spielte Friederike Tiefenbacher international: die Marianne in der spanischen Erstaufführung von Horváths Geschichten aus dem Wienerwald am Rajatabla in Caracas (Venezuela). In Israel spielte sie in einer israelisch-palästinensischen Koproduktion, mit der französischen Gruppe „La Baraque“ tourte sie und gastierte u.a. bei der Biennale in Venedig und in Weimar.

2004 kehrte sie nach Deutschland zurück, für fünf Jahre war sie Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden, wo sie u.a. in Goethes Die Leiden des jungen Werther (in der Regie von Michael Simon) und Dea Lohers Das letzte Feuer (Regie: Niklaus Helbling) zu sehen war.

Seit der Spielzeit 2010/11 ist Friederike Tiefenbacher festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Sie war u.a. als Mutter in Bluthochzeit von Federico García Lorca (Regie: Paolo Magelli), als Helene Alving in Gespenster oder Die Wiedergänger (Regie: Kay Voges), als Produzentin in der Uraufführung Winkelmanns Reise ins U (Regie: Adolf Winkelmann) zu sehen, außerdem als Annette Reille in Der Gott des Gemetzels (Regie: Marcus Lobbes).

In der Spielzeit 2012/13 spielte Friederike Tiefenbacher u.a. in Kabale und Liebe (Regie: Jean-Claude Berutti) und Mightysociety (Regie: Eric de Vroedt), in REPUBLIK DER WÖLFE - Ein Märchenmassaker mit Live-Musik (Regie: Claudia Bauer), war Martha in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? und Nawal in Verbrennungen (jeweils in der Regie von Liesbeth Coltof). Außerdem spielte sie in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013). In der Spielzeit 2014/15 stand sie u.a. in Hamlet (Regie: Kay Voges), Szenen einer Ehe (Regie: Claudia Bauer) und Elektra (Regie: Paolo Magelli) auf der Bühne.

Friederike Tiefenbacher erhielt u.a. den Nachwuchsförderpreis des Landes NRW und für den Film Der Philosoph von Rudolf Thome die internationale Auszeichnung "For the best foreign actors“ in Taiwan.

Die Spielzeit 2015/16 eröffnete sie mit Kay Voges' DIE SHOW und war in Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) sowie Die Liebe in Zeiten der Glasfaser zu sehen. 2016/17 war sie u.a. in Triumph der Freiheit #1 (Regie: Ed. Hauswirth), in Furcht und Elend des Dritten Reiches (Regie: Sascha Hawemann), in hell | ein Augenblick, in Die Wiedervereinigung der beiden Koreas in der Regie von Paolo Magelli und in Der Futurologische Kongress (Regie: sputnic) zu sehen. 

In 2017/18 spielte Friederike Tiefenbarcher zunächst in ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM als Herta und die Ljubow Andrejewka Ranjewskaja in Der Kirschgarten (Regie: Sascha Hawemann), danach in Orlando in der Regie von Laura N. Junghanns und Memory Alpha oder Die Zeit der Augenzeugen (Regie: Ed. Hauswirth). 2018/19 folgte Die Parallelwelt  – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund (Regie: Kay Voges), ICH, EUROPA (Regie: Marcus Lobbes) und Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte (Regie: Gerburg Jahnke). Im Irrgarten des Wissens war ihre erste Zusammenarbeit mit Thorleifur Örn Arnarsson.

In die Spielzeit 2019/20 startet Friederike Tiefenbacher mit ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges) und Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann).


Foto: (c) Birgit Hupfeld



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