Björn Gabriel

Gabriel

Björn Gabriel wurde 1977 in Köln geboren. An sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg schlossen sich Engagements am Staatsschauspiel Dresden und am Theater Oberhausen an; darüber hinaus gastierte er in Berlin, Hamburg, Zürich und Bern.

Björn Gabriel arbeitete u.a. mit den Regisseuren Jürgen Kruse, Herbert Fritsch, Walter Meierjohann, Kay Voges und Peter Carp zusammen. Er war in den vergangenen Jahren immer wieder in großen, klassischen Rollen zu sehen: Hamlet und Romeo (Shakespeare), Ferdinand (in Friedrich Schillers Kabale und Liebe), Tartuffe (Molière) und Stanley Kowalski in Tennessee Williams' Endstation Sehnsucht.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler hat Björn Gabriel seit 2009 auch erste eigene Regiearbeiten entwickelt. Für das Staatsschauspiel Dresden dramatisierte und inszenierte er Harriet Köhlers Romandebüt Ostersonntag als großen Monolog und brachte den Abend Der Kampf des Negers und der Hunde nach Bernard-Marie Koltès und die Büchner-Bearbeitung Dantons Dilemma zur Premiere.

Für das Schauspiel Dortmund, dem er seit Sommer 2010 als festes Ensemblemitglied angehört, inszenierte Björn Gabriel in der Spielzeit 2010/11 das Stück Sauerstoff von Iwan Wyrypajew. Seine Inszenierung Ostersonntag (hier zeichnet er sich sowohl für die Stückfassung als auch die Regie verantwortlich) war ebenfalls zu sehen. In der Spielzeit 2011/12 brachte er Goethes Die Leiden des jungen Werther auf die Bühne des Dortmunder Studios.

Seit 2012 leitet er zusammen mit der Bühnenbildnerin Stefanie Dellmann und weiteren Künstlern das mehrfach ausgezeichnete Theaterkollektiv „Sir Gabriel Dellmann". Hier inszenierte er u.a. Kampf des Negers und der Hunde – eine intermediale Empörung nach Koltés, Dantons Dilemma (nominiert für den Kölner Theaterpreis, Inszenierung des Monats Februar in Köln, deutscher Beitrag auf dem Festival Theaterszene Europa, sowie bei dem Festival zum 40-jährigen Bestehen des Kultursekretariates NRW), The Great Democracy Show – it’s unbelievable (2015 mit dem Petra Meurer Preis für innovative Theaterprojekte prämiert, nominiert für den Kölner Theaterpreis und 2015 eingeladen zum Theaterfestival Kaltstart Hamburg und den Heidelberger Theatertagen) und Wohin des Weges – Volksvertreter?. 2016 folgt die Premiere von Poser (sic!) – Gebt Gedankenfreiheit! (eingeladen zum Theaterfestival Favoriten 2016).


Als Schauspieler war Björn Gabriel in Dortmund u.a. als Macbeth zu sehen, als Fritz Walfang in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht sowie in Visitor Q, Bluthochzeit, Naked Lenz und als Rafinesque und Kleist in Kay Voges’ Inszenierung von Einige Nachrichten an das All (Beste Inszenierung NRW Theatertreffen 2013, 2. Preis Kategorie "Experimental Film" beim Sunset Film Festival Los Angeles).

Des Weiteren spielte er Michael in Das Fest (Regie Kay Voges, nominiert für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), Nick in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, K. in Kafkas Der Prozess und war in DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen zu sehen. Außerdem führte er Regie beim Fußball-Abend YOU’LL NEVER WALK ALONE.

In der Spielzeit 2014/15 erhielt Björn Gabriel den Kritikerpreis für den besten Schauspieler, verliehen von einer sechsköpfigen Kritikerjury und gestiftet vom Förderverein „Dortmunder für ihr Schauspiel“.

In der Spielzeit 2015/16 stand er u.a. in 2099 vom „Zentrum für Politische Schönheit“, 4.48 Psychose, Besessen und DIE SHOW auf der Bühne.


Foto: (c) Philip Lethen



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