Björn Gabriel

Gabriel

Björn Gabriel wurde 1977 in Köln geboren. An sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg schlossen sich Engagements am Staatsschauspiel Dresden und am Theater Oberhausen an; darüber hinaus gastierte er in Berlin, Hamburg, Zürich und Bern.

Björn Gabriel arbeitete u.a. mit den Regisseuren Jürgen Kruse, Herbert Fritsch, Walter Meierjohann, Kay Voges und Peter Carp zusammen. Er war in den vergangenen Jahren immer wieder in großen, klassischen Rollen zu sehen: als Hamlet und Romeo (Shakespeare), Ferdinand (in Friedrich Schillers Kabale und Liebe), Tartuffe (Molière) und Stanley Kowalski in Tennessee Williams' Endstation Sehnsucht.

In Dortmund war Björn Gabriel u.a. als Macbeth zu sehen, als Fritz Walfang in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht sowie in Visitor Q, Bluthochzeit, Naked Lenz und als Rafinesque und Kleist in Kay Voges’ Inszenierung von Einige Nachrichten an das All (Beste Inszenierung NRW Theatertreffen 2013).

Des Weiteren spielte er Michael in Das Fest (nominiert für den deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), Nick in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, K. in Kafkas Der Prozess und war in DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen zu sehen.

In der Spielzeit 2014/15 erhielt Björn Gabriel den Kritikerpreis für den besten Schauspieler, verliehen von einer sechsköpfigen Kritikerjury und gestiftet vom Förderverein „Dortmunder für ihr Schauspiel“.

In der Spielzeit 2015/16 stand er u.a. in 2099 vom „Zentrum für Politische Schönheit“, 4.48 Psychose, Besessen und DIE SHOW auf der Bühne. In der darauffolgenden Spielzeit war er u.a. in hell / ein Augenblick sowie als syrischer Click-Arbeiter Nasim in Nach Manila.

In der Spielzeit 2017/18 steht er u.a. in der großen Schauspielhaus-Wiedereröffnung Biedermann und die Brandstifter / Fahrenheit 451 als Josef Schmitz auf der Bühne, sowie als Student Pjotr Sergejewitsch Trofimow in Der Kirschgarten.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler hat Björn Gabriel seit 2009 auch eigene Regiearbeiten entwickelt. Für das Staatsschauspiel Dresden dramatisierte und inszenierte er Harriet Köhlers Romandebüt Ostersonntag als großen Monolog. Für das Schauspiel Dortmund, dem er seit Sommer 2010 als festes Ensemblemitglied angehört, inszenierte Björn Gabriel in der Spielzeit 2010/11 das Stück Sauerstoff von Iwan Wyrypajew. In der Spielzeit 2011/12 brachte er Goethes Die Leiden des jungen Werther auf die Bühne des Dortmunder Studios.

Seit 2012 leitet er zusammen mit der Bühnenbildnerin Stefanie Dellmann und weiteren Künstlern das mehrfach ausgezeichnete Theaterkollektiv „Sir Gabriel Dellmann" bzw. „Sir Gabriel Traffique“. Hier inszenierte er u.a. Kampf des Negers und der Hunde – eine intermediale Empörung nach Koltés, Dantons Dilemma nach Büchner (nominiert für den Kölner Theaterpreis, deutscher Beitrag auf dem Festival Theaterszene Europa, sowie bei dem Festival zum 40-jährigen Bestehen des Kultursekretariates NRW), The Great Democracy Show – it’s unbelievable (Petra Meurer Preis 2015 für innovative Theaterprojekte prämiert, nominiert für den Kölner Theaterpreis und eingeladen zum Theaterfestival Kaltstart Hamburg und den Heidelberger Theatertagen) und Wohin des Weges – Volksvertreter?. 2016 folgt die Premiere von Poser (sic!) – Gebt Gedankenfreiheit! (eingeladen zum Theaterfestival Favoriten 2016), 2017 die Premiere von Hamlet.


Foto: (c) Philip Lethen



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