Caroline Hanke

Hanke

Caroline Hanke wurde in Dortmund geboren; hier sammelte sie als Kind erste Schauspielerfahrungen an der Naturbühne Hohensyburg. Während ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock spielte sie am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, am Volkstheater Rostock und am Staatsschauspiel Dresden, wo sie von 2005 bis 2009 festes Ensemblemitglied war.

In Dresden arbeitete sie mit den Regisseuren Walter Meierjohann, Holk Freytag und in mehreren Produktionen mit Paolo Magelli zusammen, mit dem sie u.a. die Süße in Albees Wer hat Angst vor Virginia Woolf? erarbeitete. Des Weiteren war sie als Puck in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie: Kay Voges) und als Lady Milford in Constanze Kreuschs Inszenierung von Schillers Kabale und Liebe zu sehen. Am Hans Otto Theater Potsdam gastierte sie für die Titelrolle in Strindbergs Fräulein Julie (Regie: Ingo Berk).

Seit Sommer 2010 ist Caroline Hanke festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund. Hier spielte sie u.a. Nora in Ibsens Nora oder Ein Puppenheim (Regie: Kay Voges, eingeladen zum NRW-Theatertreffen 2012), die Marie in Kay Voges' Inszenierung von Büchners Woyzeck und die Elektra in Elektra (Regie: Paolo MagelliI), Jesus in Der Meister und Margarita, Martha Brewster in Arsen und Spitzenhäubchen (Regie: Leonhard Koppelmann und Peter Jordan) und die Mette in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013).

In der Ausweichspielstätte des Schauspiel Dortmund, dem Megastore, spielte sie u.a. in Kay Voges' Inszenierungen Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen) und hell | ein Augenblick, in Triumph der Freiheit #1 (Regie Ed. Hauswirth), in Heimliche Helden (Regie: Julia Schubert), in Die Wiedervereinigung der beiden Koreas (Regie: Paolo Magelli) sowie in Nach Manila (Regie: Moritz Riesewieck).

Seit 2017/18 steht sie als Charlotta Iwanowna in Der Kirschgarten in der Regie von Sascha Hawemann auf der Bühne. Die Spielzeit 2018/19 eröffnete sie mit Jörg Buttgereits Im Studio hört dich niemand schreien, daneben war sie in der Hauptrolle der als Bianca in der Ruhrpottkomödie Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte auf der großen Schauspielhausbühne zu sehen (Regie: Gerburg Jahnke) sowie in Unsere Herzkammer (Regie: Rainald Grebe) und Im Irrgarten des Wissens (Regie: Thorleifur Örn Arnarsson).

Die Saison 2019/20 eröffnet Caroline Hanke mit Familien gegen Nazis in der Regie von Laura N. Junghanns. ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges) und Der Widersacher (Regie: Ed Hauswirth).

Caroline Hanke ist neben ihrer Theaterarbeit regelmäßig für Funk und Fernsehen tätig. In der NRW-Kritikerumfrage 2011 wurde sie mehrfach als Beste Schauspielerin / Nachwuchsschauspielerin genannt, 2012 als Beste Schauspielerin. 


Foto: (c) Philip Lethen



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