Frank Genser

Genser

Frank Genser wurde 1975 in Köln geboren und studierte Schauspiel an der Folkwang-Hochschule Essen. Sein erstes festes Engagement führte ihn ans Schauspielhaus Köln. Von 2002 bis 2007 war er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Dresden, danach spielte er dort zwei Jahre als Gast. In Dresden arbeitete Genser z.B. mit Paolo Magelli (Nick in Wer hat Angst vor Virginia Woolf?), mit Michael Simon (Werther in Die Leiden des jungen Werther), Volker Lösch (Die Weber) und Walter Meierjohann (Nigel in Henry Adams People next door).

Am Schauspiel Dortmund war Frank Genser erstmals in der Rolle des Danny in Dennis Kellys Waisen (Regie: Kay Voges) in der Spielzeit 2010/11 zu sehen, seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er festes Ensemblemitglied in Dortmund. Hier spielte er u.a. in Winkelmanns Reise ins U (Regie: Adolf Winkelmann),Valerio in Leonce und Lena (Regie: Paolo Magelli), Fred Stiller in Rainer Werner Fassbinders Welt am Draht (Regie: Claudia Bauer, Deutschsprachige Erstaufführung) und Lum in Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz (Beste Inszenierung NRW-Theatertreffen 2013, 2. Preis Kategorie "Experimental Film" beim Sunset Film Festival Los Angeles) und in Endspiel (beide Regie: Kay Voges).

In der Spielzeit 2014/15 war Frank Genser u.a. zu sehen in der Erfolgskomödie Männerhort, in Das Fest (Regie: Kay Voges, nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), als Garry Lejeune in Der nackte Wahnsinn (Regie: Leonhard Koppelmann und Peter Jordan), als Rosenkrantz und Guildenstern zusammen mit Uwe Schmieder in Hamlet (Regie: Kay Voges), in Elektra (Regie: Paolo Magelli) und Szenen einer Ehe (Regie: Claudia Bauer), außerdem als Daniel/Daniel24/Daniel25 im Live-Animationsfilm Die Möglichkeit einer Insel (Regie: sputnic). Die Spielzeit 2015/16 eröffnete er mit Kay Voges' DIE SHOW, wo er den Moderator Bodo Aschenbach spielte, außerdem war Frank Genser in Das schweigende Mädchen sowie in Eine Familie (Regie: Sascha Hawemann) zu sehen. Es folgten Isaac in Ayad Akhtars Geächtet und Kay Voges' Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen). In der Spielzeit 2016/17 war er in den Produktionen Kasimir und Karoline, Heimliche Helden sowie Furcht und Elend des Dritten Reichs sowie in Kay Voges' hell | ein Augenblick zu sehen. Die Wiedervereinigung der beiden Koreas in der Regie von Paolo Magelli und Der Futurologische Kongress (Ijon Tichy, Regie: sputnic) waren seine letzten Arbeiten in der Ausweichspielstätte des Schauspiels, dem Megastore.

In der Saison 2017/18 stand er in u.a. ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM als Karli und als Lopachin in Der Kirschgarten (Regie: Sascha Hawemann) auf der Bühne, in Das Internat in der Regie von Ersan Mondtag (nominiert für den Nestroy-Preis 2018, eingeladen zum 56. Berliner Theatertreffen) und in Schöpfung (Regie: Claudia Bauer) auf der Bühne. In der Spielzeit 2018/19 war er in Kay Voges' Die Parallelwelt – eine Simultanaufführung zwischen dem Berliner Ensemble und dem Schauspiel Dortmund  sowie in der Uraufführung ICH, EUROPA in der Regie von Marcus Lobbes. Außerdem hatte seine erste Dortmunder Regiearbeit – norway.today von Igor Bauersima  Premiere. 

In die Saison 2019/20 startet er mit Das Reich der Tiere (Regie: Thorsten Bihegue), Die Dämonen (Regie: Sascha Hawemann) sowie in ►PLAY: Möwe | Abriss einer Reise (Regie: Kay Voges).

Frank Genser ist außerdem als Synchronsprecher tätig.

Zum Abschluss der Spielzeit 2013/14 gewannen Frank Genser und sein Endspiel- und Einige Nachrichten an das All-Partner Uwe Schmieder den Schauspieler-Preis der Dortmunder Kritikerjury. 2019 wurde Frank Genser erneut mit dem Schauspielerpreis der Kritikerjury ausgezeichnet.

 

Foto: (c) Philip Lethen



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