Giulia Montanari

Montanari

Die deutsch-italienische Sopranistin Giulia Montanari studierte Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Gesang an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Während des Studiums trat sie u. a. als Anna (La dame blanche), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor), Fennimore (Der Silbersee) sowie in Lʼenfant et les sortilèges auf. Am Deutschen Nationaltheater Weimar debütierte sie in der Spielzeit 2017/18 als Papagena (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2018/19 war sie als Sandmännchen/Taumännchen (Hänsel und Gretel) und in der Uraufführung der Kinderoper Der Eisblumenwald von Jörn Arnecke in der Hauptrolle zu sehen. Als Solistin sang sie zudem mehrere Konzerte mit der Staatskapelle Weimar.

Ihrer Leidenschaft für Barockmusik folgend sang sie Salomé (San Giovanni Battista von Alessandro Stradella) und La bellezza (Il trionfo del tempo e del disinganno von Georg Friedrich Händel) beim Festival du Périgord Noir. In der Meisterklasse des Bach-Archivs Leipzig von Prof. Berthold Schmidt arbeitete sie an ausgewählten Bach-Arien und sang 2016 bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Hans-Christoph Rademann. Im Juni 2018 gewann sie zwei Preise beim internationalen Ebe Stignani-Wettbewerb in Imola.

Giulia Montanari ist auf CD-Einspielungen v. a. im Lied-und Oratorienbereich zu hören. Im Rahmen ihrer Auftritte mit internationalen Ensembles und Chören konnte sie mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Stefan Parkman, Anu Tali, Mariss Jansons, Ulf Schirmer und Peter Dijkstra zusammenarbeiten.
Seit der Spielzeit 2019/20 ist Giulia Montanari Mitglied im Opernstudio NRW und wird als Ottilie (Im weißen Rössl) an der Oper Dortmund debütieren.

Foto: (c) Björn Hickmann



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