Irina Simmes

Simmes

 

Die Sopranistin Irina Simmes wechselte in der Spielzeit 2019/20 in das Ensemble der Oper Dortmund, an der sie als Lisa (Das Land des Lächelns) und Max (Wo die wilden Kerle wohnen) ihren Einstand gab. In der gleichen Saison debütierte sie als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Theater Bielefeld, wo sie ebenso in einer Neuproduktion von La traviata als Violetta Valery zu hören war. An der Oper Frankfurt debütierte sie 2017 als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in der Inszenierung von Christof Loy unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle. 2019 war sie dort erneut als Gerhilde (Die Walküre) zu hören. Am Theater Heidelberg (2012–2018) reüssierte sie in Mozart-Partien wie Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Pamina (Die Zauberflöte), Gräfin (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte) und Donna Anna (Don Giovanni). Am Badischen Staatstheater in Karlsruhe gastierte Irina Simmes als Isolde in Avner Dormans Wahnfried (2017) sowie als Lucio Cinna in Mozarts Lucio Silla (2017/18). Zu ihrem Repertoire gehören neben Partien wie Laura (Der Ring des Polykrates), Musetta (La bohème), Rosalinde (Die Fledermaus) und Micaëla (Carmen) ebenso Raritäten des Barock (u. a. Pilade in Traettas Ifigenia in Tauride) sowie Werke des zeitgenössischen Musiktheaters (u a. Josts Rumor, Harneits Abends am Fluss). 2015 widmete ihr die Fachzeitschrift Die Deutsche Bühne in der Februar-Ausgabe einen Coverartikel. Irina Simmes absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Folkwang Universität der Künste Essen und war in der Spielzeit 2011/12 Mitglied des Opernstudios am MiR Gelsenkirchen.

An der Oper Dortmund ist sie 2019/20 als Josepha Vogelhuber (Im weißen Rössl), Amazily (Fernand Cortez oder Die Eroberung von Mexiko), Elsa in der Uraufführung Neverland sowie Fadeya in der Uraufführung Die Kinder des Sultans zu erleben und wird bei der Operngala Un bel di vedremo sowie bei der festlichen Operettengala Mein Liebeslied muss ein Walzer sein zu hören sein.



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