Maria Helgath

Geboren in Landshut, studierte Maria Helgath an der Hochschule für Musik und Theater München bei Celia Jeffreys. Wichtige Impulse erhielt sie durch Meisterkurse, u.a. bei Edda Moser, Inger Dam-Jensen, Elisabeth Glauser und Sibylla Rubens. In den Spielzeiten 2008/09 und 2010/11 war sie am Theater Ingolstadt engagiert, von 2008-2016 sang sie an verschiedenen Theatern, z.B. an den Kammerspielen Hamburg, im Prinzregententheater München und am Theater Freiburg.

Zu ihrem Repertoire zählen Rollen wie Donna Elvira (Don Giovanni), Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor), Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Contessa (Le nozze di Figaro), Rusalka (Rusalka) und Fiordiligi (Cosi fan tutte). Nach ihrem Stimmfachwechsel zum Mezzosopran brachte sie 2016/17 ihre erste „Hosenrolle“, den Orest aus La belle Hélène, in München auf die Bühne.

Sie konzertierte unter namhaften Dirigenten wie Dennis Russel Davies und Ivan Fischer sowie mehrfach mit den Münchener Philharmonikern. Liederabende und Konzerte führten sie u.a. zur den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden, zur Biennale München, zum Kurt-Weill-Fest Dessau, sowie auf internationaler Ebene nach Edinburgh und nach Taipeh.
Maria Helgath ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. und Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang.

Für Schöpfung nach Joseph Haydn in der Regie von Claudia Bauer steht Maria Helgath erstmals im Schauspiel Dortmund auf der Bühne – sie übernimmt die Solistenpartie des Soprans (Gabriel).