Mario Simon

Mario Simon studierte nach dem Abitur Germanistik, Literatur- und Kulturwissenschaften, Film- und Medienwissenschaften sowie Philosophie an der Universität Bonn, der TU Dortmund und in Hagen. In Bonn arbeitete er von 2010-2011 im Forschungsprojekt „Mediatisierte Welten“ – Deliberation im Netz: Formen und Funktion des digitalen Diskurses am Beispiel des Microblogging-Systems Twitter der Deutschen Forschungsgemeinschaft.  

Von 2003 bis 2007 war er nicht nur Gitarrist der Punkband Anewhope, sondern kümmerte sich auch um Booking, Marketing und Social Media Marketing. Von 2009-2013 war Mario Simon dann beim alternativen Dortmunder Kult-Karneval Geierabend in den Bereichen Social Media Marketing, Bühnenmanagement und Video engagiert und gastierte als Technik-, Ausstattungs- und Kameraassistent u.a. bei diversen Produktionen des Westdeutschen Rundfunks. 

Für das Schauspiel Dortmund arbeitete Mario Simon erstmals bei den Dreharbeiten zu Einige Nachrichten an das All (Regie: Kay Voges, Beste Inszenierung NRW- Theatertreffen 2013, 2. Platz Experimental Film Sunset Filmfestival Los Angeles).

Seit 2013 arbeitet Mario Simon fest am Schauspiel Dortmund, seit 2014 als Künstlerischer Leiter der Videoabteilung. Hier arbeitete er u.a. mit Regisseuren Kay Voges (4.48 Psychose und Das Fest – nominiert für den deutschen Theaterpreis Der Faust 2013), Claudia Bauer, Jörg Buttgereit und Klaus Gehre sowie mit dem Regiekollektiv sputnic am ersten Animationsfilm der Welt, der live vor den Augen der Theaterzuschauer entstand: Die Möglichkeit einer Insel, ausgezeichnet mit dem Sonderpreis der Dortmunder Kritikerjury 2015. 

Für Kay Voges' DIE SHOW arbeitete Mario Simon erstmals mit Director of Photography Voxi Bärenklau zusammen. Es folgten u. a. die Dortmunder Produktionen Endspiel, Die Borderline Prozession (eingeladen zum 54. Berliner Theatertreffen), Die Schwarze Flotte, hell | ein Augenblick (alle in der Regie von Kay Voges) und Die Parallelwelt (Schauspiel Dortmund/Berliner Ensemble).

Zudem arbeitete Simon auch an der Produktion Fuck the Facts in der Neuköllner Oper unter der Regie von Christian Römer sowie an der Staatsoper Hannover bei der Produktion Aida unter der Regie von Kay Voges.

Im November 2017 erhielt Mario Simon den „Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler“ in der Sparte Theater. 

Seit Sommer 2019 ist Mario Simon Leiter der Medienabteilung der Akademie für Theater und Digitalität.



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