Martin G. Berger

Berger

Martin G. Berger ist Regisseur, Autor, Performer und Übersetzer. Nach Stationen als Regieassistent am Theater Dortmund und der Staatsoper Hannover inszeniert er im ganzen deutschsprachigen Raum. Zu seinen Arbeiten gehören Opern wie Die verkaufte Braut (Staatsoper Hannover), Dido (Deutsche Oper Berlin / Tischlerei), Il tabarro / Gianni Schicchi (Theater Bremen) und seine Neufassung von Gounods Faust (Margarethe) mit Texten von Elfriede Jelinek am Theater Heidelberg, aber auch performative Projekte wie Neuland mit 50 Berliner und geflüchteten Jugendlichen an der Deutschen Oper Berlin, das Jugendprojekt Orlando an der Staatsoper Hannover und Sehnsucht nach der BRD mit seinem Kollektiv „hier:Leben“.

Seine Übersetzungen von Stephen Sondheims Anyone can whistle und Leonard Bernsteins Candide sind bei „Musik und Bühne“ verlegt. Candide inszenierte er selbst am Deutschen Nationaltheater Weimar, die Übersetzung wird in der nächsten Spielzeit an der Komischen Oper Berlin zu hören sein. Als Autor verfasste er mit Komponist Jasper Sonne mehrere Musicals wie Krawall (Staatsoper Hannover) und zuletzt Aus Tradition anders (Staatstheater Darmstadt).

Seine Inszenierungen im Bereich Musical/Operette brachten ihm regelmäßig Preise ein wie den Karan-Armstrong-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung (für Die Fledermaus an der Staatsoper Hannover), den Deutschen Musical Theater Preis für die „Beste Regie“ (für Stella an der Neuköllner Oper), den „Ersten Trierer Musical Award" (für Jesus Christ Superstar am Theater Trier) und den Operetten-Orpheus für besondere Verdienste um die Operette (für Roxy und ihr Wunderteam am Theater Augsburg). Für seine Faust-Inszenierung am Theater Heidelberg ist er für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2018 in der Kategorie Beste Regie Musiktheater nominiert.

Mit Il Barbiere di Siviglia kehrt Martin G. Berger 2018/19 an die Oper Dortmund zurück.

Foto: (c) privat



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