Mathis Neidhardt

Mathis Neidhardt studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden sowie Film in Frankfurt am Main. Von 1992 bis 2001 war er als Bühnen- und Kostümbildner am Staatsschauspiel Dresden engagiert, wo er mit Regisseuren wie Stefan Nolte und Hasko Weber (u.a. Der Auftrag von Heiner Müller und Wallenstein von Schiller) zusammengearbeitet hat. Seit 2002 verbindet ihn eine künstlerische Partnerschaft mit Jens-Daniel Herzog, mit dem er seither zahlreiche Inszenierungen erarbeitet hat, sowohl für das Schauspiel, als auch seit 2004 für die Oper, so u.a. in Mannheim Tartuffe (Molière), Das Käthchen von Heilbronn und Der zerbrochne Krug (Kleist), Hamlet (Shakespeare), Die Entführung aus dem Serail (Mozart), die Uraufführung von Fiesque (Lalo) sowie Die Meistersinger von Nürnberg (Wagner), in Mainz eine szenische Umsetzung des Elias’ (Mendelssohn), in Zürich u.a. Orlando (Händel), Königskinder (Humperdinck) und Intermezzo (Strauss), in München Turandot (Gozzi / Schiller) und in Frankfurt Lohengrin (Wagner).

 

Außerdem erarbeitete Mathis Neidhardt mit Thomas Langhoff in Mannheim Wilhelm Tell (Schiller), mit Hasko Weber in Stuttgart Klein Eyolf (Ibsen) und die Uraufführung von Wörter und Körper (Martin Heckmanns) sowie mit Stefan Nolte 2008 den Urfaust (Goethe) in Aachen.

 

Am Schauspiel Dortmund entwarf Mathis Neidhardt Bühne und Kostüme für Heimat Unter Erde. In der Dortmunder Oper stattete er den Fliegenden Holländer, Cosí fan tutteElias, L' Incoronazione di Poppea, Don Carlo, Die Jahreszeiten, Don Giovanni, Tristan und Isolde und Otello aus.

 

Bei den Salzburger Festspielen 2012 gestaltete Mathis Neidhardt das Bühnenbild zu Jens-Daniel Herzogs Inszenierung von Die Zauberflöte, an der Oper Frankfurt entwarf er Bühne und Kostüme für Verdis Sizilianische Vesper und zuletzt an der Semperoper für Lortzings Wildschütz.



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