Uwe Schmieder

Schmieder

Uwe Schmieder, geboren 1959, ist Schauspieler, Regisseur und gelernter Berufskraftfahrer. Von 1981 bis 1985 studierte er an der Theaterhochschule Leipzig. Es folgte ein fünfjähriges Engagement in Rudolstadt und Greifswald. Ab 1991 bis 2010 war er freischaffend tätig und seit 2011 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund.

Er war Mitbegründer und Spieler im ORPHTHEATER Berlin und ab 2002 auch künstlerischer Leiter des NNU Berlin (Neuer Notwendiger Untergrund). Als Schauspieler arbeitete er mit Konstanze Lauterbach, Axel Vornam, Frank Castorf, Susanne Truckenbrodt, Hans-Werner Kroesinger, Holk Freytag, Constanza Macras, Gesine Danckwart, Jörg Buttgereit, Sascha Havemann, Martin Laberenz, Ersan Mondtag, Gordon Kämmerer u.v.a. Seine eigenen Arbeiten als Regisseur umfassen Die Hamletmaschine (2015) von Heiner Müller, HEINER MÜLLER FACTORY (2016) und Böse Autoren - Lautreamont (2017).

Zum Abschluss der Spielzeit 2013/14 gewann er zusammen mit Frank Genser für Endspiel von Samuel Beckett und Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz (Regie Kay Voges) den Schauspieler-Preis der Dortmunder Kritikerjury. Unter Kay Voges spielte er außerdem Man spielt nicht mit der Liebe (2010), Das Goldene Zeitalter - 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen, Das Fest (nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2013), Hamlet, Die Borderline Prozession (Theatertreffen 2017) und hell - ein Augenblick.



Foto: (c) Sebastian Franssen



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