Voxi Bärenklau

Voxi Bärenklau (*1. Dezember 1960 in Sulzbach am Main) ist ein deutscher Kameramann und Lichtdesigner. Er absolvierte ein Kunststudium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main bei Werner Nekes und Helmut Herbst. Dort machte er Bekanntschaft mit Christoph Schlingensief und arbeitete seitdem an Film-, Theater- und Opernproduktionen Schlingensiefs mit, darunter Das deutsche Kettensägenmassaker im Jahre 1992 und Die letzte Stunde im Führerbunker im Jahre 1989 sowie 2004 Wagners Parsifal am Festspielhaus Bayreuth.

 

Weitere Theaterarbeiten führten Bärenklau z.B. ans Deutsche Theater Berlin (Woyzeck) und ans Staatsschauspiel Stuttgart (Purpurstaub), bei beiden in Zusammenarbeit mit Regisseur Sebastian Hartmann.

 

Zusammen mit Helge Schneider realisierte Bärenklau die Filmproduktionen Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm und 00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter. 2013 wurde mit 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse ein weiterer gemeinsamer Film veröffentlicht.

 

Im Jahre 1999 kam es nach langer Zusammenarbeit mit dem Kameramann Florian Ballhaus auf Wirken von Michael Ballhaus zur Mitarbeit an Martin Scorseses Film Gangs of New York in Rom als Oberbeleuchter (Gaffer). Seit dem TV-Mehrteiler Contergan für den WDR arbeitete er an weiteren Produktionen von Adolf Winkelmann.

 

Seit 2006 ist Bärenklau Lehrbeauftragter zur Licht- und Bildgestaltung an der FH Dortmund. Mitte der 1990er Jahre gründete er zusammen mit dem Schweizer Künstler Raoul Marek das Institut für Synästhesie und Medien in Berlin.

 

Die DIE SHOW ist seine erste Produktion am Schauspiel Dortmund.

 

www.voxi.de



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