• Die Liebe in Zeiten der Glasfaser
    Die Liebe in Zeiten der Glasfaser © Schauspiel Dortmund
  • Julia Schubert, Peer Oscar Musinowski, Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Peer Oscar Musinowski, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
  • Julia Schubert, Peer Oscar Musinowski, Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Peer Oscar Musinowski, Friederike Tiefenbacher, Julia Schubert © Birgit Hupfeld
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  • Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
  • Peer Oscar Musinowski, Julia Schubert, Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
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  • Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher, Julia Schubert, Peer Oscar Musinowski © Birgit Hupfeld
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  • Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
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  • Peer Oscar Musinowski, Friederike Tiefenbacher, Julila Schubert © Birgit Hupfeld

Die Liebe in Zeiten der Glasfaser

MEGASTORE

Ein Stück Skype von Ed. Hauswirth

*** Bitte beachten Sie: Die Vorstellungen finden im MEGASTORE statt***

Uraufführung

Ich bin bei Dir, Du seist auch noch so ferne, Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
Oh wärst Du da!
(Goethe)

Europa in einer nahen Zukunft. Vier Menschen, zwei Paare und ein Aufbruch zur selben Zeit: Antonia ist Studentin der Mediensoziologie und geht für ein Auslandssemester nach Rom. Ihr Professor Wolf-Adam tritt eine Gastprofessur in Aalborg, Dänemark an. Seine Frau Helena ist Schauspielerin und geht für die internationale Theaterproduktion Fuck (Y)Europe nach Breslau in Polen. Nur Antonias Freund Tomasz bleibt daheim zurück – er steht vor einem Karrieresprung bei IKEA.

„Wird das halten?“ fragt Wolf-Adam besorgt. Das Auseinanderdriften der Beziehungen beginnt schon kurz nach dem Aufbruch in die neue Heimat. Trotz fleißiger Kommunikation über Skype. Misstrauen und Gefühle des Fremdseins treten zwischen die Figuren. Aber auch ein Ringen um echte Nähe beginnt – kampflos geben die vier ihre Beziehungen nicht auf.

Und über allem schwebt eine schwer zu fassende, politische Bedrohung: Europa ist in der Krise, ein mysteriöses Flugverbot wurde erlassen, die Grenzen sollen endgültig dicht gemacht werden. Und es hört diesen Winter nicht auf zu schneien. Wie ist das alles auszuhalten?

Die Liebe in Zeiten der Glasfaser ist ein unterhaltsames Beziehungsdrama, eine unheimliche Tragikomödie, eine Stückentwicklung über moderne Liebeskonstellationen und digitale Kommunikation. Das Ensemble hat den Text gemeinsam mit Regisseur Ed Hauswirth improvisiert und aufgeschrieben – herausgekommen ist ein einzigartiger Abend über die Liebe mit Szenen zum Wiedererkennen und Weiterdenken, zum Lachen und Weinen zugleich.

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Die Liebe in Zeiten der Glasfaser findet im MEGASTORE in Dortmund Hörde statt. Und so kommen Sie hin: Anfahrtsbeschreibung.

Besetzung

Pressestimmen

„Es geht um Fernbeziehung, Eifersucht, Verlustangst. Das Stück ist eine tragikomische Demontage von Lebensentwürfen, die einmal mehr beweist, dass Balladen vom Straucheln spannender sind als Erfolgsgeschichten. Die Darsteller legen eine hinreißende Spielfreude an den Tag. Das hat Schmiss, wie sie sich verausgaben und fröhlich in die Vollen gehen. Bestnote! (…) Das ist bissig, kurzweilig, lebensnah, voller schöner Idee.“
Ruhr Nachrichten, 26. Februar 2016

„Hauswirth hat die Dialoge gemeinsam mit den Dortmunder Schauspielern erarbeitet, von denen drei selbst in einer Fernbeziehung leben. Vermutlich ist genau das der Grund, warum die Figuren so wahrhaftig wirken. (…) Mit großer Genauigkeit und Witz wird hier beobachtet, wie vertraute Menschen plötzlich auseinanderdriften, weil Bilder eben kein Ersatz sind für das Be-Greifen einer geliebten Person.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 26. Februar 2016

„Höchst unterhaltsam und gelungen. (…) Friederike Tiefenbacher hängt sich wie immer mit ganzer Kraft bis zur Schmerzgrenze in ihre Rolle. Beeindruckend in der Premiere war, wie gekonnt Julia Schubert und Peer Oscar Musinowski eine technische Panne mit spontanem Impro-Theater überspielen. (…) ,Die Liebe in Zeiten der Glasfaser' ist ein amüsantes Stück, bei dem zwar viel Technik zum Einsatz kommt, das aber die agierenden Schauspieler in den Mittelpunkt stellt. Sehr empfehlenswert!
Dortmunder Kulturblog, 26. Februar 2016

„Einerseits sind tradierte Verfremdungsmittel eingesetzt, andererseits lassen sich neue Darstellungsformen mit visualisierten Skype-Menschen erproben. Diese Erkundungslust ist das stärkste Inszenierungsmittel in ,Die Liebe in Zeiten der Glasfaser'. Es herrscht eine vieldeutige Unruhe im Bühnenraum. Auch das Theater muss sich ändern, ist eine Botschaft aus Dortmund. (…) Skype-Bilder als übergroße Bühnenprojektionen geben der Liebe im Theater eine neue Dimension. Amüsante Spielanordnung zwischen Mann und Frau!“
Westfälischer Anzeiger, 26. Februar 2016

Kommentare

Margit Geilenbrügge, 25. Februar 2016
Ich sah gestern die Generalprobe. Die schauspielerischen Leistungen fand ich enorm – danke und ein großes Kompliment an die DarstellerInnen!! Diese künstlerische Aufarbeitung des Themas „Kommunikationstechnologien“, deren Möglichkeiten, Grenzen und Abgründe, hatte für mich an einer Stelle einen Bruch: Es war die Szene, in der Helena, die Schauspielerin, beim Dreh eines Filmes Vergewaltigungsszenen spielen muss. Hier wurden die Zuschauenden ungewollt zu Voyeuren und es gab – anders als beim Laptop oder TV-Gerät – keinen Knopf zum Abschalten. Ach wenn diese Szene sexueller Gewalt doppelt gebrochen war – die Schauspielerin spielt die Szene als Schauspielerin – fragte ich mich: Begibt sich das Stück hier nicht auf das Niveau von Formaten wie dem „Dschungelcamp“? Auch wenn das bewusst geschieht, kann dies ein legitimes Stilmittel sein? Ganz wichtig: Mir geht es dabei nicht ums Moralisieren. Mir geht es um die Sensibilität für die Grenzen, die die Menschenwürde bewahren und um die Rolle, die die Kunst dabei spielen kann. Für mich als Zuschauerin wurde mit dieser Szene diese Grenze überschritten und ich fragte mich: Wie erging es wohl der Frau dabei, die diese Szene spielte?
  • Die Liebe in Zeiten der Glasfaser
    Die Liebe in Zeiten der Glasfaser
  • Julia Schubert, Peer Oscar Musinowski, Uwe Schmieder
  • Peer Oscar Musinowski, Julia Schubert
  • Friederike Tiefenbacher, Julia Schubert
  • Uwe Schmieder, Julia Schubert
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  • Peer Oscar Musinowski, Friederike Tiefenbacher, Julia Schubert
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  • Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher
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