• Strafraumszenen - KJT
    Strafraumszenen - KJT © Peter Kirschke
  • Bianka Lammert, Thorsten Schmidt, Talisa Lara, Johanna Weißert, Philip Pelzer © Jürgen Landes
  • Philip Pelzer © Jürgen Landes
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  • Thorsten Schmidt, Jubril Sulaimon © Jürgen Landes
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  • Thorsten Schmidt, Johanna Weißert, Philip Pelzer, Talisa Lara, Bianka Lammert © Jürgen Landes
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Strafraumszenen

KJT Dortmund in der Sckellstraße

Stück von Jörg Menke-Peitzmeyer
ab 14 Jahren

Der Strafraum – brisantester Ort auf dem Platz. Auf den läuft alles zu. Hier werden Fouls mit Strafstoß geahndet. Hier lassen Spieler sich fallen, täuschen, tricksen. Hier ist das Gerangel am größten. Hier kochen Emotionen hoch.

Jörg Menke-Peitzmeyer hat Strafraumszenen in unserem Auftrag geschrieben. Viele Aspekte des professionellen Fußballgeschehens tauchen im Text auf. Es geht um all die positiven Konnotationen, die Träume, Sehnsüchte, das Wir-Gefühl, die Millionen Menschen mit diesem Sport verbinden. Menke-Peitzmeyer macht jedoch nicht Halt vor den Gefahren des Massenphänomens und schaut in dessen Abgründe: auch Rechtsextremismus, Rassismus – auf dem Platz und den Tribünen – sowie Gewaltbereitschaft werden thematisiert. Aktueller könnte ein Stück über Fußball kaum sein.

Auch die scheinbar grenzenlose Kommerzialisierung wird kritisch betrachtet. Fußball wird immer mehr zu einem riesigen Geschäft, es werden Milliarden umgesetzt. Die Spielergehälter steigen in schwindelerregende Höhen. Einfluss und Macht der Berater wachsen. Ebenso spielt das Verhältnis zwischen Spieler und Fan in dieser Produktion eine große Rolle. Handelt es sich da immer um „Echte Liebe“? Beidseitig? Oder doch nur einseitig?

Über Musik und Gesänge wollen wir die Emotionalität und die Intensität erahnen lassen, die ein gutes Fußballspiel ausmachen.

Das Stück entstand in Kooperation mit der BVB-Stiftung „leuchte auf“

Besetzung

Pressestimmen

„Menke-Peitzmeyers Strafraumszenen grätschen dorthin, wo es weh tut. Das Stück hat Biss und Pfeffer und thematisiert nicht die heile Fußballwelt, sondern deren Schattenseiten. Wo Ultras den Kult von 'Auf die Fresse` feiern, wo Spieler ein Häufchen Elend sind. (…) Das Stück ist eine Sammlung von Realitäts-Splittern, deren Schärfe und Kantigkeit ganz schön bedrohlich wirken. Menke-Peitzmeyer spitzt zu, er jongliert mit Groteske und Satire, bleibt aber dicht an der Wirklichkeit. (…) Das Bühnenbild von Sandra Linde ist schlicht fantastisch – ein umzäunter Bolzplatz mit Kunstrasen und den Toren als Zugängen. Andreas Gruhn hat die Schlaglichter aus der Fußballwelt prickelnd und elektrisierend in Szene gesetzt. Wenn die Hooligans sich hoch schaukeln, steht pure Energie im Raum.“
Ruhr Nachrichten

„In kurzen, meist schnell zum Punkt, oder auch zum Schuss, kommenden Szenen erzählen Jörg Menke-Peitzmeyer und der Regisseur Andreas Gruhn von gewaltbereiten Ultras und divenhaften Fußballstars, von energischen Spielerfrauen und hasserfüllten Neo-Nazis, die im Umfeld der Vereine ihre Schattenreiche errichten. Die meisten der Szenen basieren auf realen Personen und Situationen, die Jörg Menke-Peitzmeyer nur leicht verfremdet hat. Passend zum Sujet hat Sandra Linde die Spielfläche des KJTs in ein kleines Fußballfeld verwandelt, das rechts und links von großen Toren und von einem Zaun begrenzt wird. „Strafraumszenen“ greift gezielt die Dramaturgie eines Fußballspiels auf. Auf die einstimmende Choreographie, folgt der druckvolle Anfang, der das frühe Tor sucht. Und das gelingt Menke-Peitzmeyer und Gruhn mit einer ihrer Hooligan-Szenen. Sport und Gewalt lassen sich eben nicht so sauber trennen, wie alle Distanzierungsbekenntnisse von Seiten der Vereine nahelegen. Zum einen sind die Ultras als Stimmungsmacher durchaus in den Stadien erwünscht. Zum anderen spiegelt sich in ihren Exzessen, den verbalen wie den physischen Übergriffen, vieles von dem, was auf dem Platz selbstverständlich ist.“
kulturkenner.de

„Die Schauspieler machten eindrucksvoll deutlich, wie der Fußball, vor allem hier in Dortmund als eine Art Religionsersatz für Frustrierte und sich abgehängt fühlende Fußballfans fungiert. Er ist das Ventil für ihre Aggressionen. Videos im Hintergrund von realen Ausschreitungen unterstützten die Handlung im Stück. Auch die Verbindung von gewaltbereiten Hooligans und der rechten Szene in unserer Stadt wurde kritisch beleuchtet.
Ars Tremonia

„Auf sehr kritische Weise setzt sich ein neues Theaterstück unter dem Titel Strafraumszenen mit Borussia Dortmund und der Fanszene auseinander. Auf der Bühne arten die Gesänge der Fans zu Beginn des Stücks schnell in etwas aus, das in den vergangenen Jahren – nicht nur in Dortmund – immer wieder für Entsetzen gesorgt hat: die Liedzeile nach der Melodie eines bekannten Lummerland- ‚Eine U-Bahn, eine U-Bahn, eine U-Bahn bauen wir, von Gelsenkirchen bis nach Auschwitz, eine U-Bahn bauen wir‘.  Ab dieser (Schock-) Stelle wenige Minuten nach Beginn haben die Zuschauer spätestens begriffen, dass der Abend alles andere als ein fröhlicher Fußballabend werden wird.“
Dortmunder Kulturblog

Kommentare

Jörg Achim Zoll, 16. März 2017
Verdient langer und begeisterter Applaus bei der Premiere! Das Stück ist überragend gespielt und richtig, richtig witzig. Dabei kommt der Tiefgang nicht zu kurz. Das Thema Nr. 1 in Dortmund wird auch in seinen Schattenseiten betrachtet, jedoch nie mit erhobenem Zeigefinger. Ein Stück, das viele junge, aber auch ältere Zuschauer verdient hat. Gewisse Kenntnisse des örtlichen Ballspielvereins Borussia sind natürlich hilfreich, um alle Anspielungen zu verstehen ...
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