• Ensemble © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Emily Newton (Roxy), Lucian Krasznec (Gjurka) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Emily Newton (Roxy) und ihr Wunderteam © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Die Pensionatsschülerinnen (Ensemble) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Ks Hannes Brock (Sam Cheswick), Fritz Steinbacher (Bobby) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Emily Newton (Roxy) und ihr Wunderteam © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Emily Newton (Roxy), Jens Janke (Hatschek) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Die Pensionatsschülerinnen und das Wunderteam © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Frank Voß (Baron Szatmary), Lucian Krasznec (Gjurka) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Emily Newton (Roxy) und ihr Wunderteam © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Emily Newton (Roxy), Johanna Schoppa (Aranka von Tötössy) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Ensemble © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Das Wunderteam © Thomas Jauk / Stage Picture
  • v.l.n.r.: Jens Janke (Hatschek), Lucian Krasznec (Gjurka), Mario Ahlborn (Spieler des Fußballteams) © Thomas Jauk / Stage Picture
  • Lucian Krasznec (Gjurka), Jens Janke (Hatschek) und Spieler des Wunderteams © Thomas Jauk / Stage Picture

Roxy und ihr Wunderteam

Opernhaus Dortmund

Fußball-Operette von Paul Abraham
Textbuch von Alfred Grünwald, Gesangstexte von Alfred Grünwald und Hans Weigel 

Deutsche Erstaufführung

Rauschende Premieren, Gulasch-Partys, unerhörte Gagen und ein Hit nach dem anderen: Paul Abrahams kometenhafter Aufstieg in Berlin ist legendär. Zur rechten Zeit am rechten Ort war er wie kein anderer in der Lage, den Nerv der frühen 30er Jahre in seinen Werken einzufangen. Victoria und ihr Husar, Die Blume von Hawaii und Der Ball im Savoy machten Paul Abraham binnen Kurzem zu einem der angesagtesten Komponisten seiner Zeit. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 fand seine Karriere dann allerdings ein jähes Ende: Seine Operetten kamen auf den Index, das Vermögen wurde beschlagnahmt, er selbst floh nach Budapest. Eine seiner letzten Premieren dort war 1936 die Uraufführung der Vaudeville-Operette Roxy und ihr Wunderteam, zu der ihn die sagenhaften Siege der österreichischen Fußballnationalmannschaft inspiriert hatten. Hier nimmt er nicht nur die glühende Sportbegeisterung seiner Zeit aufs Korn, sondern auch die Ideale der neuen Machthaber in Berlin, wo Fleiß und Enthaltsamkeit gepredigt wurden:
Am ungarischen Plattensee bereitet sich das so genannte Wunderteam auf ein entscheidendes Spiel vor. Die Disziplin der jungen Fußballer fällt allerdings just in dem Moment in sich zusammen, als die Schülerinnen eines Mädchenpensionats nebenan Quartier beziehen, um ihrem guten Benehmen einen letzten Schliff verpassen zu lassen. Und dann wäre da noch Roxy, die am Hochzeitstag vor ihrem dümmlichen Verlobten und ihrem geizigen Onkel geflohen ist und ausgerechnet in dem Fußballteam Aufnahme gefunden hat. Zum Finale treffen sich alle im Stadion: „3:1 für die Liebe“ – so der Titel der späteren Verfilmung.

Das neue Interesse an den Jazz-Operetten der 30er Jahre und das wachsende Bewusstsein für eine historische Aufführungspraxis auch in der Unterhaltungsmusik führten in den letzten Jahren zu einer Neuentdeckung der Musik Paul Abrahams. Mit Hilfe von Autographen, historischen Einspielungen und Filmen stellen die Abraham-Spezialisten Matthias Grimminger und Henning Hagedorn die Urfassung der Partituren Abrahams so weit wie möglich wieder her. Für die Oper Dortmund wird nun auch von Roxy eine bühnenpraktische Rekonstruktion angefertigt und erstmals um die Musik aus der Verfilmung ergänzt. In dieser Fassung wird die Fußballoperette zur längst fälligen deutschen Erstaufführung gebracht. Wo, wenn nicht hier?

Besetzung

  • Sam Cheswick, Fabrikant: Ks. Hannes Brock
  • Roxy, seine Nichte: Emily Newton
  • Bobby, ihr Verlobter: Fritz Steinbacher
  • Gjurka, Mannschaftskapitän: Lucian Krasznec
  • Hatschek, Tormann: Jens Janke
  • Baron Szatmary, Zöllner:
  • Aranka von Tötössy: Johanna Schoppa
  • Ilka:
  • Fußballteam: Mario Ahlborn, Christian Pienaar, Carl Kaiser, Min Lee, Ian Sidden, Rupert Preißler, , Till Nau, Nico Schweers, Nico Stank, Frank Wöhrman
  • Pensionatsschülerinnen: Yael de Vries, Veronika Enders, Janina Moser, Maren Kristin Kern, Johanna Mucha, Nicole Eckenigk
  • Verwalter/Pfarrer: Thomas Günzler
  • Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern
  • Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

Pressestimmen

„Was unter dem Stichwort ‚historische Aufführungspraxis’ Thomas Enzinger (Regie) und vor allem Ramesh Nair mit seinen grandiosen Choreographien auf die Bühne bringen, ist in der Tat hinreißend. Da wird – nicht nur von Emily Newton und dem Bewegungswunder Jens Janke als Torwart – gesungen, getanzt und virtuos gesteppt, dass es eine Freude ist.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 1. Dezember 2014

„Die Musik, die Matthias Grimminger und Henning Hagedorn rekonstruiert haben, hat Riesenschwung und Champions-League-Format. Lustvoll warfen sich die Dortmunder Philharmoniker unter Leitung von Philipp Armbruster in die Tanznummern der 1930er Jahre und groovten wie eine sinfonische Bigband.“
Ruhr Nachrichten, 1. Dezember 2014

„Das Fazit mal ganz am Anfang dieser Kritik: Mit der Deutschen Erstaufführung der wunderbar von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger rekonstruierten Fassung der Paul Abraham-Operette ‚Roxy und ihr Wunderteam’ ist dem Dortmunder Theater ein hochverdienter Sieg auf ganzer Linie gelungen! Der renommierte Wiener Operettenregisseur Thomas Enziger verpackte die Geschichte von Roxy und ihrem Fußball-Wunderteam in eine lebendige, erfrischende, sexy und bisweilen sehr komische, – in bestem Sinne -, Inszenierung. Ihm gelang damit einer der wünschenswerten Ziele einer Regie: den Spaß und die Freude, die ein ganzes Ensemble an einer Inszenierung selbst verspürt, an das Publikum weiterzugeben.“
Opernfreund, 1. Dezember 2014

„In Dortmund tut Regisseur Thomas Enzinger genau das Richtige, um diese Operette zurück in die Spielpläne zu holen. Er überfrachtet sie nicht mit einem Regiekonzept, sondern lässt sie als glitzernde, rasante Revue ablaufen. Abrahams Komposition kann so eindrucksvoll zeigen, warum der Komponist so erfolgreich war: Es gibt hier nur Hits. Jede Musiknummer ist ein Kracher. Egal ob es swingt oder ungarisches Flair mit einer Polka eingestreut wird, egal ob große Chornummer oder intimes Duett – jede Melodie zündet sofort.“
Ruhrbarone, 1. Dezember 2014

„Neben der Musik ist der Tanz die zweite große Säule einer Operette der 1930-/1940-er Jahre. Hier zeigte das Theater Dortmund mit der Verpflichtung des Choreographen Ramesh Nair ebenfalls, wie im Falle der Regie, eine überaus glückliche Hand. Statisten, Chor und das gesamte Bühnenensemble setzten seine choreographischen Vorgaben und Einfälle glänzend und be-swingt, bisweilen mitreißend steppend, um. Er erschuf Tanzszenen, die an die große Epoche der alten Hollywood-MGM-Filmzeiten erinnerte. Ganz sicher ist der junge Choreograph maßgeblich mit am großen gestrigen Erfolg der ‚Roxy’-Premiere beteiligt. Emily Newton singt und spielt die exzentrisch-sympathische Roxy derart überzeugend, dass man meinen könnte, diese Rolle wäre ihr auf den Leib geschrieben worden. Schauspielerisch, tanzend, steppend und natürlich sängerisch auf absolutem Starniveau hat sie das Premierenpublikum im Handumdrehen gewinnen können. Der Dortmunder Tenor Lucian Krasznec als Gjurka war rundum eine Idealbesetzung! Zu Recht ist er einer der Publikumslieblinge der Oper Dortmund. Wie er den naiven, in Liebesdingen völlig überforderten Fußballer Gjurka darstellte, war begeisternd. Mit großer Spielfreude und viel komischem Talent wusste er das Premierenpublikum restlos zu überzeugen. Großartig auch seine gesangliche Interpretation in dieser Partie.“
Opernmagazin, 1. Dezember 2014

Kommentare

Roswitha Klaas, 23. November 2014
Ich bin jetzt schon begeistert, war bei der öffentlichen Probe am 20.11.14. Witzige Aufführung, man kann gespannt sein. Ich liebe Tanz, Stepptanz und Gesang, alles vorhanden. Toll!! Ich werde in eine Aufführung gehen und mache schon überall Reklame für dieses tolle Stück. Danke für die schöne Stunde bei der öffentlichen Probe!!!!!
Melanie Beese, 29. November 2014
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Wer ein Freund des Musicals und auch ein wenig vom Slapstick ist ,der ist hier genau richtig. Der Regisseur schafft es hier hervorragend, diese beiden Komponenten miteinander zu verknüpfen. Ich war heute in der Premiere und es war einfach absolut fantastisch. Das ist ein Stück, was man unbedingt gesehen haben sollte, gerade wenn man nicht so gut drauf ist. Denn das Stück heitert einen auf und macht gute Laune. Und es ist etwas für die ganze Familie. AUF JEDEN FALL SEHENSWERT!!!
Thomas Gramen, 30. November 2014
So müssen diese Operetten gespielt werden, schnell, voller Witz und auf den Punkt genau. Ich bin total begeistert nach der Premiere, Text, Musik und phantastische Tanzeinlagen bieten einen hoch unterhaltsamen Abend! Man kann diesem Werk nur jede Menge Zuschauer wünschen, wieder einmal beweist das Dortmunder Haus, dass es Mut zum Neuen besitzt und sich auf höchstem Unterhaltungsniveau bewegen kann. Hoffentlich weiß das Dortmunder Publikum dies auch zu schätzen! Ein 80 Jahre altes Werk so frisch wie eh und je! Bin begeistert!
Angelika Wawrzyniak, 30. November 2014
Ich war gestern bei der Premiere als Ehrengast geladen, da ich zwei Karten bei der Luftballonpost vom Theater Dortmund gewonnen hatte Ganz herzlichen Dank für diesen ganz wunderbaren Abend, der mich sehr an die tollen Filme mit Fred Astair erinnert hat. Toller Gesang durch tolle Darsteller- durchgängig eine super Vorstellung. Einfach wunderbar und unvergesslich!
Otto Gauert, 01. Dezember 2014
Ein sehr gelungener Operettenabend, ich bin von Düsseldorf aus zur Premiere gefahren. Hier stimmte alles, großes Lob an die Regie und an das prachtvolle Ensemble!
Joachim Furmaniak , 08. Dezember 2014
Wir waren gestern in Roxy und Ihr Wunderteam! Als erstes es war GRANDIOS !!! Ein BRAVO an Herrn Herzog der das richtige Gespür für die Oper Dortmund und dessen Spielplan hat! Was leider nicht gelungen ist,das die Operette Roxy,eine Fussball Operette genannt wird, das hat mich am Anfang sehr irritiert und nur durch Google habe ich über Paul Abraham und dieses Werk mehr erfahren und somit diese zwei Karten für gestern bestellt und nicht bereut! In den dreißiger Jahren gab es keine Musicals, da gab es Revüs und Tanzfilme und die nannten sich leichte unterhaltsame Operetten! Ich denke das gestern das Haus bestimmt voll gewesen wäre, wenn die Operngäste gegoogelt hätten! Die FUSSBALL OPERETTE ist sehr irritierend und nicht jedér ist an Fussball interessiert,klar die Handlung hat mit einer Fussballmanschaft zu tun,aber diese könnte auch eine andere Sportmanschaft sein! Das gesamte Paket,Musik,Stimmen,Inzenierung und Unterhaltung war sehr stimmig! Wir werden nochmal in Roxy reingehen und hoffen das dann auch andere Operettengänger sich nicht von diesem Titel Fussballoperette verunsichern lassen und das dann das Haus nicht nur 1/4 belegt sein wird, was für alle Beteiligten auf dieser schönen Bühne schade gewesen ist!Denn Grooser Applaus ist des Künstlers Lohn! Uns hat es wesentlich besser gefallen als die ausverkaufte Jesus Christ Super Star Vorstellung,was natürlich auch eine andere Musik hat!Alle die für Sylvester Karten gekauft haben, können sich SEHR auf diesen Abend freuen,ich habe mich leider zuerst verunsichern lassen mit dem Untertitel .... eine Fussballoperette und deswegen uns in einem anderen Haus Sylvesterkarten gekauft! Roxy und das Wunderteam setzt ein Zeichen für ein wunderschöne Musik und Unterhaltung aus den vergangenen 30 er! Übrigens, ich kannte bis gestern die Musik von Paul Abraham noch nicht und wir sind mit viel Swing aus dem Theater gegangen! BRAVO DORTMUND, eine Empfehlung, entfernt die Fussballoperette auch wenn Dortmund eine Fussballstadt ist,aber die meisten werden wohl ins Stadion und nicht in die Oper gehen ;-)!
Anon Ymous, 31. Dezember 2014
Sehr geehrter Herr Furmaniak, "Fußball Operette" hat auch mich verunsichert und sogar abgeschreckt. Nachdem ich hier jetzt die vielen tollen Kommentare und Pressestimmen gelesen habe freue ich mich ungemein auf die Vorstellung am 17. Jannuar!
Helmut Hübner, 19. Januar 2015
Also diese Aufführung ist einfach spitze, eine tolle Story, eine klasse Musik, eine Super Ausstattung und ein Ensemble das man die Freude an dem Stück auf das Publikum überspringen lässt.. Kaum zu glauben, das so ein Juwel fast untergegangen wäre. Ein Stück nicht nur für Operettenfäns. Also unbedingt hingehen. Der weiteste Weg lohnt sich, ich bin aus dem Raum Paderborn angereist und absolut begeistert! Danke der Oper Dortmund für diese Ausgrabung! 5 Sterne!!
  • Ensemble
  • Emily Newton (Roxy), Lucian Krasznec (Gjurka)
  • Emily Newton (Roxy) und ihr Wunderteam
  • Die Pensionatsschülerinnen (Ensemble)
  • Ks Hannes Brock (Sam Cheswick), Fritz Steinbacher (Bobby)
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27. Dezember 2014

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ENDE: 22:15 Uhr

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