• Don Giovanni - Oper
    Don Giovanni - Oper © www.farbeundbunt.de
  • Gerardo Garciacano (Don Giovanni), Morgan Moody (Leporello) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Donna Anna), Lucian Krasznec (Don Ottavio) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • v.l.n.r.: Gerardo Garciacano (Don Giovanni), Morgan Moody (Leporello), Emily Newton (Donna Elvira) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Tamara Weimerich (Zerlina), Emily Newton (Donna Elvira) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Sangmin Lee (Masetto), Gerardo Garciacano (Don Giovanni), Tamara Weimerich (Zerlina) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Morgan Moody (Leporello); vorne: Emily Newton (Donna Elvira), Gerardo Garciacano (Don Giovanni)  © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Ashley Thouret (Donna Anna), Gerardo Garciacano (Don Giovanni) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Julia Amos (Zerlina), Ian Sidden (Masetto) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Emily Newton (Donna Elvira), Gerardo Garciacano (Don Giovanni), Morgan Moody (Leporello) © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH
  • Gerardo Garciacano (Don Giovanni) und Ensemble © Thomas Jauk / Stage Picture GmbH

Don Giovanni

Opernhaus Dortmund

Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Don Giovanni ist das andere Leben, abseits von Moral und Mitleid, weit weg von bürgerlicher Wohlanständigkeit. Er nimmt sich, was er will, nämlich die Frauen und das gute Leben, und hat keine Scheu, seinen Anspruch durchzusetzen – mit Verführungskraft, aber wenn nötig auch mit Gewalt. Liebe ist für ihn ein Konsumgut, in dem er nie Befriedigung finden kann. Den Frauen, die seine Liebesschwüre ernst nehmen, ergeht es schlecht, denn eine Beziehung oder gar eine Ehe ist mit diesem Mann nicht zu führen. Alles, was dauerhaft sein könnte, ist Don Giovanni zuwider. Ein Aufstand der Anständigen bringt den Lüstling schließlich zu Fall, aber ist die Welt noch interessant ohne das Grenzen sprengende Don-Giovanni-Prinzip?

„Wie diese Neuinszenierung Sänger zu (schau)spielerischen Höchstleistungen treibt, ist ein Ereignis. Regie führt: der Intendant. Jens-Daniel Herzog. Und er zeigt sich für den repertoirestützenden ‚Don Giovanni’ in starker Form. Sind das wirklich Opernsänger, die wir in Dortmund hören? Oder nicht doch: hellwach agierende Schauspieler, denen ein guter Gott schöne Mozart-Stimmen gab? So fein gearbeitet, so charaktersatt beseelt, so punktgenau in all den emotionalen Wechselbädern zeigt Herzog das Personal von Mozarts rabenschwarzer Meisteroper, dass es eine Wonne ist. Und das auf nahezu nackter Bühne, acht Polsterstühle und ein bisschen Festbüffet gibt es dazu. Einmal mehr zeigt sich in Dortmund ein Mozart-Ensemble, das in unserer Region weit vorn liegt.“ (WAZ)

Besetzung

Pressestimmen

„Ein Geschenk für Dortmund ist das vortreffliche Sängerensemble. (…) Mit Bravo-Rufen feierte das Publikum Sänger und Regie. Wer die Inszenierung sehen will, muss schnell sein beim Kartenkauf.“
Ruhr Nachrichten, 10. März 2015

„„Wie diese Neuinszenierung Sänger zu (schau)spielerischen Höchstleistungen treibt, ist ein Ereignis. Regie führt: der Intendant. Jens-Daniel Herzog. Und er zeigt sich für den repertoirestützenden ‚Don Giovanni’ in starker Form. Sind das wirklich Opernsänger, die wir in Dortmund hören? Oder nicht doch: hellwach agierende Schauspieler, denen ein guter Gott schöne Mozart-Stimmen gab? So fein gearbeitet, so charaktersatt beseelt, so punktgenau in all den emotionalen Wechselbädern zeigt Herzog das Personal von Mozarts rabenschwarzer Meisteroper, dass es eine Wonne ist. Und das auf nahezu nackter Bühne, acht Polsterstühle und ein bisschen Festbüffet gibt es dazu. Doch gerade das Loblied auf den leeren Raum gibt den Blick entwaffnend frei auf des Verführers Wohl und Wehe. (…) Einmal mehr zeigt sich in Dortmund ein Mozart-Ensemble, das in unserer Region weit vorn liegt.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 10. März 2015

„Jens-Daniel Herzog ist hier eine originelle wie glaubwürdige Interpretation eines vielgespielten und vom Publikum totgeliebten Klassikers gelungen.“
ruhrbarone.de, 10. März 2015

„Die aktuelle Dortmunder Inszenierung bereitet Herzklopfen und Gänsehaut, verfolgt einen fast bis in den Schlaf hinein. Das Dortmunder Publikum reagierte mit Ovationen seltenen Ausmaßes.“
Der Neue Merker, 10. März 2015

„Ein Ensemble, das auf internationalem Spitzenklassen-Niveau singt und komplett aus den Reihen des Dortmunder Opernensembles besetzt ist. Die ganze Oper ist mit dieser Feinheit, mit dieser Genauigkeit, mit diesem klaren, bösen Blick, der aber auch viel Witz hat, inszeniert.“
WDR 3, 9. März 2015

Kommentare

Reinhard Sylvester, 10. März 2015
Glückwunsch und Dankeschön - diese Aufführung ist für einen Schauspielfreund genau so begeisternd wie für eine Opernfreundin - mit einem beeindruckenden "deja-vu": die Szene, als Don Giovanni Don Ottavio mit einem Kuss aus der Fassung bringt, ist genau so stark wie die Szene in dem Film Furyo, als David Bowie mit einem Kuss Ryoichi Sakamoto aus der Fassung bringt - das war ein toller Abend!
Carl-Friedrich Brinkmann, 16. März 2015
Außerordentlich originelle Inszenierung, wunderbare Stimmen starke schauspielerische Leistung der Sänger, ein Opernabend, der unter die Haut geht. Toll auch die Idee, das Orchester hinter die Bühne zu platzieren und einen Steg von der Bühne bis zur 16. Zuschauerreihe ins Parkett zu bauen, so dass die Akteure unmittelbaren Kontakt zum Publikum hatten. Eine Aufführung, an die ich bestimmt noch lange denken werde.
Melanie Beese, 22. März 2015
Den Pressestimmen und Kommentaren habe ich nichts weiter hinzuzufügen. Diese Inszenierung ist wirklich ein absolutes Spitzenerlebnis und wer sie nicht gesehen hat, ist letztendlich selber schuld. Auch heute gab es zum Finale wieder stehende Ovationen und Bravorufe, dass ich dachte, das Publikum zerlegt gleich den Saal :-D
Ortmann, 23. März 2015
Das allerbeste was ich seit langen gesehen bzw. gehört habe. bin restlos begeistert. Kann nur sagen: Danke, Danke.
Ursula Klingelmann-Schweer, 02. April 2015
Super Stimmen und super Orchester, aber: - als Zuschauerin in der ersten (bzw. dritten) Reihe wurde ich von den Scheinwerfern extrem geblendet - die Darstellung, respektive Aufführung, war ausgesprochen niveaulos und sexistisch - Musik und die "moderne" Interpretation der Oper disharmonierten schmerzlich - die angezeigte Übersetzung in die deutsche Sprache war billig und primitiv Schade um die gute musikalische Darstellung! Es ist traurig, dass dem Werk nicht der gebührende Respekt entgegen gebracht wurde. Wenn selbst Operninszinierungen dieses hohe Maß an Niveaulosigkeit bieten, bleibt die Frage, wodurch sie sich von Trash-TV etc. unterscheiden.
Timo Schade, 10. April 2015
Eine wirklich grandiose Inszenierung! Hier sieht man, dass eine "andere" Interpretation nicht unbedingt heisst, dass das Werk verfälscht wird. Das Stück wurde mit Bravour in die heutige Zeit übersetzt und nur sehr dezent 'modernisiert'; das zeigt, wie zeitlos der Don Giovanni ist und wie viel Spaß Oper machen kann. Das Ensemble zeichnet sich nicht nur durch superbe Stimmen, sondern auch durch phantastische Schauspielerei aus (besonders die Rolle des Leporello), die man -dank der Umordnung Orchester/Bühne- hautnah miterleben darf. Die verlängerte Bühne mittels Steg durch den Zuschauerraum eröffnet noch eine weitere Dimension, was ich als sehr interessant empfand. Selbst der ein oder andere Purist kann daran Freude finden. Ich würde den Don Giovanni wieder besuchen und jederzeit weiterempfehlen!
Leonie Lucas, 09. Mai 2015
Ach, wenn ich die Kommentare so lese, freue ich mich doch umso mehr,dass ich mich entschloss am 28.6. von Hamburg aus extra dafür anzureisen!!!!! herzlichst Leonie Lucas
Dr. Müller, 13. Mai 2015
Perfekte Inszenierung ! Mozart hätte seine Freude gehabt. Wir hatten sie auf jeden Fall. Glückwunsch für diesen Don Giovanni !
Matthias Beideck, 02. Februar 2017
Am Ende der für unsere Oper oft so glanzvollen Herzog-Ära die Wiederaufnahme des Don Giovanni, neben dem "Rosenkavalier" vielleicht die beste Arbeit des Meisters. Im Vergleich mit dem letzteren, besonders aber auch mit der überbordenden Bilderflut der aktuellen "Zauberflöte" hier ein fast karges aber außergewöhnliches Bühnenbild: das Orchester sichtbar im Hintergrund, der Graben abgedeckt, dazu ein Steg, der den ganzen vorderen Parkettblock teilt: so nahegekommen ist die Oper dem Publikum hier noch nie, und noch nie so nahegegangen: auf dieser Bühne findet ein wahrer Seelenstriptease der Figuren statt, die sich alle mehr oder weniger unglücklich nach Liebe sehnen. Höchste Anforderungen an die Darsteller, die alle ihr Äußerstes geben und hier oft die besten Leistungen ihrer Dortmunder Karrieren zeigen, auf Augenhöhe unterstützt von Chor und Orchester. Ich möchte an dieser Stelle Jens-Daniel Herzog danken für alles, was er für unsere Dortmunder Oper getan hat, für zahlreiche interessante und gelungene Inszenierungen, für die Wiederbelebung ganzer Sparten wie Barockoper und Operette, auch überregional beachtet wie überhaupt die Qualität des Hauses, und einfach für die vielen beglückenden und erfüllenden Erlebnisse, die wir alle ihm zu verdanken haben.
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15. Mai 2015

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 22:30 Uhr

Einführung: 18:45 Uhr

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