• Uwe Schmieder, Eva Verena Müller, Björn Gabriel und Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Eva Verena Müller und Caroline Hanke © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke und Eva Verena Müller © Birgit Hupfeld
  • Caroline Hanke und Björn Gabriel © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder und Merle Wasmuth © Birgit Hupfeld
  • Eva Verena Müller, Caroline Hanke und Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Eva Verena Müller, Caroline Hanke und Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Carlos Lobo © Birgit Hupfeld
  • © Birgit Hupfeld
  • Eva Verena Müller © Birgit Hupfeld

The Return of DAS GOLDENE ZEITALTER

Schauspielhaus Dortmund

100 neue Wege dem Schicksal das Sorgerecht zu entziehen
von Alexander Kerlin und Kay Voges

"Ein dreistündiges Feuerwerk aus Hoch- und Popkultur, das durchdacht, selbstironisch und visuell überfordernd vorführt, was Dortmund derzeit zu einer der führenden Ideenschmieden der deutschen Theaterlandschaft macht."
Süddeutsche Zeitung

Ein Jahr ist verstrichen, am Himmel hat sich nichts verändert. Die Sterne sind wie angepinnt, und die Sonne geht auf, geht unter. Die Supermärkte öffnen von 8 bis 8. „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.“ Freitag Tanzfläche, Sonntag Tatort, Montag Bürostuhl. Im Januar nach Tirol und im Juni an die Costa del Sol. Oma stirbt, Enkelchen wird geboren. Wird es denn niemals, niemals anders werden?

Die Welt schrieb über das Dortmunder Kultstück: „Mit DAS GOLDENE ZEITALTER – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen etabliert sich das Ensemble als führendes deutschsprachiges Theaterlabor.“ Jetzt wird die nächste Runde eingeläutet. Alles bleibt wie beim letzten Mal, nur ganz anders: 100 neue Wege dem Schicksal das Sorgerecht zu entziehen – mit alten Bekannten und vielen neuen Freuden!

Auch bei der Wiederkehr des GOLDENEN ZEITALTERS ist es erlaubt, für eine Erholungspause den Zuschauerraum zu verlassen und ihn mit einem Getränk wieder zu betreten.

Wenn Gott die Wiederholung nicht gewollt hätte: Hier geht's zur Backstage-Dokumentation von Mario Simon.

Diskutieren Sie mit uns in den Sozialen Netzwerken unter #ZeitalterDo.

Besetzung

Pressestimmen

"Eine Zuschauerin erzählt begeistert, sie habe das Stück schon viermal gesehen - stimmt, eine richtige Uraufführung ist das nicht. Es ist die Weiterentwicklung eines Experiments, das für den Dortmunder Stil steht wie kein anderes. (...) Ein dreistündiges Feuerwerk aus Hoch- und Popkultur, das durchdacht, selbstironisch und visuell überfordernd vorführt, was Dortmund derzeit zu einer der führenden Ideenschmieden der deutschen Theaterlandschaft macht. (...) Das Theater als originäres Medium der Wiederholung wird unverblümt infrage gestellt - und zugleich fulminant neu erfunden."
Süddeutsche Zeitung, 18. März 2015

„Der Zuschauer fühlt sich wie in einem hellhörigen Mietshaus: In einer Nachbarwohnung klingelt das Telefon, oben hört einer die ,Tannhäuser'-Ouvertüre, links klingelt das Telefon und keiner geht dran. Und plötzlich läuft überall die ,Tagesschau'. Moderne Prominente wie Sebastian Edathy und Lutz Bachmann nehmen in Sophokles’ Text die Stelle des Ödipus ein, Erlöser, die sich als Enttäuschung entpuppen. (…) Das Ensemble ist der Trumpf dieses szenischen Labors. Wie Eva Verena Müller wieder als Raupe über die Bühne kriecht. Wie Müller und Caroline Hanke in Ganzkörpernacktkostümen Adam und Eva am Apfel zanken lassen. (…) Kay Voges zappt in dieser Produktion das Publikum durch einen Bilderreigen, eine Sturzflut von Zitaten und Pointen, durch Schockmomente und Poesie, wie man es derzeit auf keiner anderen Bühne sieht. Und die Präsenz dieser sechs grandiosen Darsteller erreicht sowieso nichts, was auf einen Bildschirm passt.“
Westfälischer Anzeiger, 2. März 2015

„Neu sind Verweise auf die Ukraine, Dschihadi-John, Castorfs ,Baal', Charlie Hebdo und ein ,Pegida – no Pegida', getarnt als Fußball-Kommentar. Aufs Ganze wirkt die Überarbeitung runder und spritziger als der frühere Durchlauf. Öfter hört man den Regisseur durch die Akteure wispern: ,Ich will keinen Realismus, ich will Zauber!', ,Sucht euch die Stellen in der Inszenierung, mit denen ihr etwas anfangen könnt!' Nun, da gibt es einige. Unterhaltsam ist das.“
Ruhr Nachrichten, 2. März 2015

„Das Publikum lachte viel und verließ kaum den Theatersaal, obwohl man sich mit Getränken versorgen kann. Doch wer springt schon mitten in der Fahrt aus der Achterbahn? Die Zuschauer schienen weder erholungsbedürftig noch mochten sie etwas von dem Stück verpassen (...) Kerlin und Voges und das Schauspieler-Team haben es an diesem Freitagabend ohne Zweifel geschafft, dem Schicksal das Sorgerecht zu entziehen. Am Ende der Vorstellung hat man dieses Prickeln im Bauch und das ultimative Weekend-Feeling. Wir wünschen uns noch mehr sorglose Abende – und dann 2016 DAS GOLDENE ZEITALTER 3 drei III.“
Ruhrbarone, 2. März 2015

„Wenn wie im Goldenen Zeitalter Fragen nach Original und Kopie, nach Individuum und Masse diskutiert werden, kann dem Autorengespann das Material so schnell nicht ausgehen. (...) Wie die Dortmunder ,Volksbühne an der Thier-Galerie' etwa dem Intendanten der Berliner Volksbühne in der Causa Brecht-Erben beispringt, hat kabarettreifen Witz. Und Stil. Frank Castorfs Münchner ,Baal'-Inszenierung darf bekanntlich nur noch beim Berliner Theatertreffen aufgeführt werden, weil sich die Rechteinhaber via Suhrkamp-Verlag einmal mehr über den Autor B.B., den Uwe Schmieder als recht lebendigen Poltergeist aus der Gruft gibt, frech hinwegsetzen. Sie negieren nicht nur seine eigene Philosophie (,Der Urheber ist belanglos'), sondern auch das Zustandekommen seines umfangreichen Werks, aus dem die Erben immer noch erhebliche Tantiemen saugen.“
Sonntagsnachrichten, 1. März 2015

„Sie ist verstörend beruhigend, diese Wiederkehr des Immergleichen, die Routinen und Rituale sind absolut verrückt und doch vertraut und gut. Wir haben uns in ihnen eingerichtet, und auch ein vermeintlich exzentrischer Ausbruch aus dem Alltag ist wenig originell, sondern eine vor-gedachte, vorgelebte Sollbruchstelle. Kay Voges’ und Alexander Kerlins ,Goldenes Zeitalter' ist eine verstörend wahre, absolut unterhaltsame, nachdenklich machende, musikalisch und filmisch genial umgesetzte Allegorie auf das Leben.“
Revierpassagen, 1. März 2015

„Frisch und doch bewährt. (…) Waren die Aufführungen immer wieder anders, fließt in der neuen Version viel Frisches ins Programm. Die Stimmung ist deutlich düsterer. ,Je suis Angst' prägt den Abend. Die Monotonie macht Platz für Burka-Frauen, IS oder Pegida. Terror und Freiheit der Kunst werden auch in Binnensicht verhandelt. (…) Dortmunds Theater hat mit dieser Form allemal ein Fenster geschaffen, aus dem man sich zu aktuellen Themen leicht herauslehnen kann.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3. März 2015

Kommentare

Heike Lorenz, 20. Januar 2015
Ich freu mich drauf :-)!!!!
Margit Geilenbrügge - Kommentar zu DAS GOLDENE ZEITALTER, 20. Februar 2015
1. November 2013. Was mir nach der Aufführung durch den Kopf ging: Das wirklich Neue, das uns aus dem Kreisen um uns selbst und der Fixierung auf die endlosen gedanklichen Wiederholungsschleifen „erlösen“ kann, findet sich in unserer (eines jeden Menschen) "Bestimmung zum Künstler". Die Realisierung dieses „erweiterten Kunstbegriffs“ scheint mir das Gebot der Stunde zu sein. Die dringend nötigen Veränderungen, die kulturelle (R)Evolution, die Soziale Plastik (Beuys) können wir - jeder Einzelne und wir alle zusammen - durch die Kreativität unseres Geistes hervorbringen. Dazu sollte m.E. Theater heute wesentlich anregen. Herzlichen Gruß!
Kommentar zu DAS GOLDENE ZEITALTER, 20. Februar 2015
Wunderbar kurzweiliger Abend, trotz über 3 stündigem Programm. Innehalten, sich selber Fragen stellen, da sein, Bier trinken, raus dürfen, wiederkommen. Danke für diesen tollen Abend am 1.11.2013! Ich liebe die Raupe! Und den Nietzsche-Text. Überhaupt, tolle Textauswahl!
Kommentar zu DAS GOLDENE ZEITALTER, 20. Februar 2015
Ein verrückter Abend, der einen als ZuschauerIn fordert, anstrengt und unheimlich amüsant ist - zwischendurch. Vieles hat mich zum Nachdenken angeregt, manches war mir zu plakativ; aber ich komme wieder! Kompliment an die Schauspieler, die aus dem Vollem schöpften!
Kuno Windisch, 24. März 2015
Wir waren wieder begeistert, der wiederholte Besuch Ihrer Wiederholungsmesse fühlte sich gar nicht als Wiederholung an, obwohl viele Elemente gleich geblieben waren. Vielleicht ist das ja die Magie der Widerholungen, zumindest der positiv, angenehm und spannend erlebten, dass uns das Gehirn dennoch Erstmaligkeit vorgaukelt, bzw., dass wir sie selber immer wieder als erstmalig erleben WOLLEN - so wie wir etwa Urlaube an ein und demselben Ort wiederholen. Für mich ist DAS GOLDENE ZEITLATER auch eine gelungene Antwort auf die Frage, was Theater heute kann und soll, außer die 3528ste Interpretation der Räuber auf die Bühne zu bringen. Auch die von mir oft misstrauisch beäugte Fusion zwischen puristischem Theater und zweidimensionaler medialer Unterstützung gelingt in dieser Inszenierung atemberaubend gut. Also wiederholten Applaus für wiederholte Begeisterung.
Iva Ognjanovic, 26. April 2015
Bezaubernd!!! Bussi!!!
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27. Februar 2015

Beginn: 19:30 Uhr

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