• La Traviata - Oper
    La Traviata - Oper © www.farbeundbunt.de
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry), Lucian Krasznec (Alfredo Germont) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry), Ovidiu Purcel (Alfredo Germont) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry), Sangmin Lee (Giorgio Germont) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry), Sangmin Lee (Giorgio Germont) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Natascha Valentin (Flora Bervoix), Edward Steele (Hausdiener bei Flora), Lucian Krasznec (Alfredo Germont), Morgan Moody (Marquis von Obigny), Xiaoke Hu (Gaston), Ian Sidden (Doktor Grenvil) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Ovidiu Purcel (Alfredo Germont), Eleonore Marguerre (Violetta Valéry), Sangmin Lee (Giorgio Germont) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH
  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry), Ovidiu Purcel (Alfredo Germont) © Thomas M. Jauk / Stage Picture GmbH

La Traviata

Opernhaus Dortmund

Melodramma von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach der Kameliendame von Alexandre Dumas fils

In italienischer Sprache mit Übertiteln

Violetta wird bewundert und verehrt, aber geliebt wird sie nicht. So bleibt sie einsam in allem Trubel, den Festen und Gesellschaften, in denen sie sich bewegt und mit denen sie sich betäubt. Der junge Alfredo Germont ist eine andere Sorte Mann als die, die sie gewohnt ist. Er scheint es ernst zu meinen, wenn er Violetta Komplimente macht und ihr seine Liebe gesteht. Zum ersten Mal glaubt die Edel-Prostituierte, dass es einem Mann wirklich um sie geht. Fern von Paris erleben die beiden eine Zeit vollkommenen Glücks, doch ihre Vergangenheit lässt Violetta nicht los. Alfredos Vater Giorgio sieht durch die Mésalliance seines Sohnes die gesellschaftliche Stellung seiner Familie bedroht. Obwohl Violetta ihn beeindruckt, bittet er sie eindringlich, sich von seinem Sohn zu trennen. Bevor ihre Krankheit ihrem unglücklichen Leben ein Ende macht, muss sie erkennen: Einen Fehltritt, den Gott vergibt, verzeiht die bürgerliche Gesellschaft noch lange nicht. Wer einmal vom vermeintlich rechten Weg abweicht, bekommt keine zweite Chance. Von Violetta bleibt nichts als die Erinnerung an ein mögliches Glück.

In seinem bürgerlichen Trauerspiel La Traviata hat Verdi ein schonungsloses Bild von der besseren Gesellschaft des 19. Jahrhunderts gezeichnet, in der die Qualitäten eines Menschen nichts zählen, wenn sie nicht durch Geld, Einfluss und eine Fassade des Anstands unterfüttert sind. Violetta Valéry ist eine der großen Liebenden der Theatergeschichte, die im Tod über die Kleingeistigkeit ihrer Umgebung triumphiert.

Besetzung

  • Violetta Valéry: Eleonore Marguerre
  • Flora Bervoix: Natascha Valentin
  • Annina: Christine Groeneveld
  • Alfredo Germont: Arthur Shen
  • Giorgio Germont: Sangmin Lee
  • Gaston, Vicomte de Letorières: Xiaoke Hu
  • Baron Douphol: Marvin Zobel
  • Marquis von Obigny: Morgan Moody
  • Doktor Grenvil: Ian Sidden
  • Giuseppe, Diener Violettas: Blazej Grek
  • Hausdiener bei Flora: Edward Steele
  • Dienstbote: Geronti Cernysev
  • Mit dem: Opernchor des Theater Dortmund
  • Mit den: Dortmunder Philharmonikern
  • Mit der: Statisterie des Theater Dortmund

Pressestimmen

„Am Ende stand bis hinauf auf den zweiten Balkon jubelnd jeder, der gesehen und gehört hat, wozu ein Stadttheater fähig ist. Zu Großem: zu einem Musiktheater, das sich vor ersten Adressen der Zunft nicht verstecken muss. Eleonore Marguerre singt die Traviata nicht nur, sie IST sie. Sangmin Lee zeigt sich mit seiner machtvollen, nie pauschal tönenden Bariton-Autorität einmal mehr als großer Sänger. Lange nicht war der Opernchor in so glänzender Form zu hören. Tina Lanik ertastet feinfühlig die Abgründe einer fatalen Dreiecksgeschichte, bisweilen pointiert, bisweilen finster. Vielschichtig gibt Stefan Hageneiers Ausstattung solcher Botschaft Raum. Ein Höhepunkt der Ära Herzog! Ein Abend, den man nicht vergessen wird, nicht vergessen kann.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 30. November 2015

„Marguerre füllt diese Violetta mit einer Intensität und Bühnenpräsenz, die zu Tränen rührt. Farbig ist diese Stimme, mühelos sicher in den Koloraturen, anrührend zart in den Spitzentönen im Piano und am Schluss noch aschfahler als die Gesichtsfarbe der zum Gespenst geschminkten Sterbenden. Kapellmeister Motonori Kobayashi heizt das Feuer des Dramas an, lässt die Dortmunder Philharmoniker kraftvoll, aber auch sehr elegant spielen – das Orchester ist in Hochform. Musikalisch ist dies in jeder Hinsicht ein sensationeller Abend.“
Ruhr Nachrichten, 30. November 2015

„Regisseurin Tina Lanik hat mit ihrer Interpretation dieser doch so oft gespielten Verdioper wieder eine Facette mehr an Deutung und Sinn hinzugefügt. Bühnen- und Kostümbildner Stefan Hageneier fokussierte sich auf Wesentliches und sorgte somit für eine Konzentration des Spieles auf der Bühne. Seine Kostüme waren echte Hingucker. Musikalisch war diese Traviata ein Ereignis.“
opernmagazin.de, 29. November 2015

Kommentare

Wilfried Schnepp , 29. November 2015
Eine wunderbare und gelungene Inszenierung. Danke, Oper Dortmund!
Reinhard Sylvester, 30. November 2015
Das ging unter die Haut - eindringlicher kann man das Publikum nicht in den Bann ziehen und am Schicksal der Violetta teilhaben lassen - auch von mir: Danke!
harschne, 17. Dezember 2015
Tolle Inszenierung und tolle Gesangsleistung! Ich bin begeistert. Ein nie nachlassender Spannungsbogen vom Anfang bis zum Ende. Man sollte hingehen, sonst verpasst man 'was.
Spieker, 16. Januar 2016
Bravo!!! Bravissimo!!!! Ich hätte noch stundenlang zuhören können. Wieder mal eine rundherum gelungene Aufführung.
Jochen Kehr, 04. Februar 2016
Nach einer schlechten Vorstellung vom "Graf von Luxemburg" vor einiger Zeit, wo wir in der Pause gegangen sind, hat mich die Rezension in der Rundschau von La Traviata überzeugt, einen zweiten Versuch zu wagen. Und wir haben es nicht bereut! Wunderbare Musik, wunderschöne Stimmen, ein hervorragender Chor. Aber alles überstrahlt von Violetta. Was diese zarte Person stimmlich geboten hat, war einfach grandios! Alles stimmte! Wir danken für einen wunderbaren Abend!.
Maria Eggins, 21. Februar 2016
'Standing Ovations' waren wirklich angebracht am Schluss dieser wunderbaren Aufführung. Herausragend Eleonore Marguerre. Schade, dass ich dem meisterhaften Chor am Ende nicht auch noch einmal besonders applaudieren konnte.
Jutta van Mal, 29. Mai 2016
Dies ist wuerdig, dies ist scheinbar nur fantastisch. Dies ist eine Stimme, die ihr ganzes Leben darauf hinarbeitet beste Stimmlage in unsere diese Welt des Menschlichen und Erhabenen zu bringen. Danke Eleonore Marguerre und Deinen ausgezeichneten Mentorinnen auf Deinem einzigartigen Weg, der weiblichen Stimme in diese unsere Welt. Aussergewoehnlich beruehrend und bezaubernd!
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  • Eleonore Marguerre (Violetta Valéry)
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22. Januar 2016

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 22:00 Uhr

Einführung: 18:45 Uhr

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