• Faust I (Trailer) - Ballett
    Faust I (Trailer) - Ballett © Piotr Gregorowicz (www.engelundagenten.de)
  • Faust I (Teaser) - Ballett
    Faust I (Teaser) - Ballett © Piotr Gregorowicz (www.engelundagenten.de)
  • Harold Quintero (Der alte Faust), Dann Wilkinson (Mephisto) & Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Dann Wilkinson (Mephisto) & Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Dann Wilkinson (Mephisto) & Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Harold Quintero (Der alte Faust), Dann Wilkinson (Mephisto) & Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Dann Wilkinson (Mephisto), Javier Cacheiro Alemán (Der junge Faust) & Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Jelena-Ana Stupar (Marthe Schwertlein), Dann Wilkinson (Mephisto) © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Barbara Melo Freire (Margarethe), Javier Cacheiro Alemán (Der junge Faust) © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Corps de Ballet © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Dann Wilkinson (Mephisto), Harold Quintero (Der alte Faust) © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Barbara Melo Freire (Margarethe), Javier Cacheiro Alemán (Der junge Faust) © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)
  • Javier Cacheiro Alemán (Der junge Faust), Harald Quintero (Der alte Faust), Dann Wilkinson (Mephisto) © Bettina Stöß (Stage Picture GmbH)

Faust I - Gewissen!

Opernhaus Dortmund

Ballett von Xin Peng Wang
Musik von Henryk Mikołaj Górecki, Bryce Dressner, Igor Wakhevitch, Superflu und Rammstein

Uraufführung

„Kennst du den Faust?“ Angeblich hat ihn der Teufel geholt. In der Nacht des 5. April anno 1540. Im Gasthaus „Zum Löwen“ in Staufen. Ein paar betrunkene Studenten waren dabei. Vor ihnen hat der verruchte Schwarzmagier, Sterndeuter, Wunderheiler und Scharlatan die Beichte abgelegt. Wie es dazu gekommen ist, dass er mit dem Satan einen Pakt eingegangen. Alles wollte er wissen, erfahren, was die Welt im Innersten zusammenhält, Gott selbst in die Karten schauen. – Darum bescheide sich der Mensch mit Unwissenheit, aufdass es ihm nicht ergehe wie dem Dr. Johann Faust!

„Es irrt der Mensch, solang er strebt…“
Mit einer Wette zwischen Gott und dem Teufel beginnt es. Wird es Mephisto gelingen, einen Menschen so abgrundtief zu verderben, dass er sich gänzlich vom Guten abwendet? Inspiriert von der Mystik des Mittelalters ebenso wie von der Ikonographie der virtuellen Welt heute, erzählt Xin Peng Wang die Tragödie von einem Zerrissenen, schwankend zwischen Wissensdurst und Gewissensbissen. In magischen Bildern verschmelzen Tanz, Bühne und Kostüme miteinander. Faust – eine fromme Legende? Mitnichten. Hochaktuell!

„Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst!“

Pressestimmen

„Faust als Ballett – der große Wurf von Dortmund (...) Goethes ,Faust' allein der Sprache des Körpers überlassen? Xin Peng Wangs Tanzprojekt ist geglückt. Dortmund spielt damit in der ersten Liga. (...) So schön und sinnlich kann Doktor Faust sein. (...) Frenetischer Jubel, fast wie beim Rockkonzert. (...)  Henryk Górecki… passt exzellent zum mystischen Tanzspektakel, eingetaucht in ebensolche Bilder. Denn der Clou ist mal wieder die Ausstattung. (...) Stehende Ovationen für exzellente Tanzartisten und ein modernes Handlungsballett mit Magie und Tiefgang, das nicht nur an NRW-Tanzbühnen seinesgleichen sucht.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16. Februar 2016

„Es ist sein Meisterstück (...) Wang choreografiert im Dortmunder Opernhaus den Kampf von Wissen gegen Gewissen ästhetisch schlicht, aber mit opulenten Bildern. Die Kostüme (Erzengel mit metergroßen Federschwingen) und Teufel mit Rosshaar-Schweifen) stammen von Star-Ausstatter Bernd Skodzig. (...) Überwältigende, cineastische, hollywoodtaugliche Bilder sind das im Prolog im Himmel und nach zwei Stunden im Schlussbild (tolle Bühne: Frank Fellmann). (...) Wang hat die Tragödie auf das Wesentliche reduziert, schüttet aber ein Füllhorn an Ideen über ihr aus. (...) Mephisto…es ist ein Glücksfall, so einen virtuosen, akrobatischen Tänzer wie Dann Wilkinson mit dieser Rolle besetzen zu können.“
Ruhr Nachrichten, 16. Februar 2016

Kommentare

Dr. G. Weißbach, 14. Februar 2016
Es war eine wunderbare und eindrucksvolle Aufführung, wobei der eigentlich Höhepunkt im zweiten Teil nach der Pause lag. Schade nur, dass bei der Premierenfeier der wie immer galant formulierende Christian Baier nicht selbst gefeiert wurde, denn dank seiner phantasiereichen Dramaturgie - insbesondere hinsichtlich der Synchronität zwischen Tanz und Musik - ist der große Erfolg zu verdanken.
Matthias, 14. März 2016
Wir waren Gestern (am 13.) da und ich kann nur sagen: "Wow"! Es hat uns allen sehr gut gefallen und dann es nur weiter empfehlen. Gerade Ballett-Neulinge bekommen hier den perfekten Mix aus klassischen Elementen und Moderne. Werde diese Spielzeit auf jeden Fall noch einmal rein gehen!
Judith Neese, 02. Mai 2016
Das Stück ist gut. Allerdings für Zuschauer, die Ballett im Allgemeinen viel abgewinnen können. Das hier ist keine seichte Berieselung, keine niedlichen Ballerinas, keine eingehenden Melodien. Die verschiedenen Komponisten, von klassisch über modern, Rock und Pop, lassen an einigen Stellen den Eindruck entstehen, als spielten zwei Orchester parallel. Nur leider verschiedene Stücke und dazwischen vergewaltigt eine Kindergarten Gruppe ein paar Instrumente. Das ist für manche Ohren ungewohnt. Aber es passt zu dieser Inszenierung. Fragmentiert und zerrissen wirken die einzelnen Szenenbilder. Der rote Faden, Fausts Irrweg an Mephistos langem Arm, ist aber immer erkennbar. Der Tanz erinnert auch schon vor der großen Walpurgisnacht-Szene an einen heißen Ritt auf Messers Schneide. Wo genau modern dance anfängt und Akrobatik aufhört, das ist zwischen den immer wieder eingeflochtenen traumhaft präzisen klassischen Balletteinflüssen schwer erkennbar. Wer dem ersten Akt nichts abgewinnen konnte, der darf im Zweiten versöhnt sein und wird für das Durchhalten belohnt. Das Reigen zwischen dem jungen Faust, Gretchen, Marthe und Mephisto ist wunderbar anzusehen und entschädigt klassisch und melodisch für alles holprig-dynamische des ersten Aktes. Die Musik droht mit dem Abgrund und die Kontrabässe streben dem Höhepunkt der Tragödie entgegen. Und der Höhepunkt entlädt sich in einer Walpurgisnacht, die ins Berghain entführt und mit Rammstein eine Explosion der Egozentrik in Ton, Tanz und Bild präsentiert. Gretchens Fall beendet den Tanz abrupt und das Ende des Stückes mit Fausts Einsicht über seinen zerstörerischen Egoismus löst sich in einer nach hinten offenen Bühne auf. Dieses Ballett gefällt nicht jedem. Es ist eben nicht gefällig, nicht lieblich. Es ist gut.
Miriam Bahrs, 21. Mai 2016
In meinem ganzen Leben habe ich nie eine solch aufwühlende, bewegende, beeindruckende und großartige Vorstellung gesehen. Dann Wilkinson und Alysson Da Rocha brillierten, ich bin nachhaltig begeistert!
Lucy, 23. Mai 2016
Ich hab es mir mit ein paar Freundinnen angesehen und bin wirklich total begeistert! Die Bühnenbilder und 'Metaphern' (sag ich mal) waren wunderbar gewählt, die Musik einfach klasse und vor allem Dann Wilkinson als Mephisto - ein Traum. 10 Minuten Applaus samt Standing Ovations sind da mehr als verdient gewesen. Ich werde es mir auf jeden Fall noch mal ansehen.
Ina, 08. Juni 2016
Wir waren am Samstag in der Aufführung. Um es kurz zu machen: Kostüme grandios, Lichtinstallation hervorragend, Orchester absolut genial, Einzeltänzer außergewöhnlich (und ich meine, wir hätten "nur" die Zweitbesetzung gesehen). Insbesondere Mephisto und Marte gefielen mir (ich find leider die Besetzungsliste nicht mehr und möchte hier keine falschen Namen nennen, daher die Rollennamen). Dem Mephisto (Hiroaki Ishida?) hätte ich übrigens noch stundenlang zuschauen können. Diese Sprünge! Diese Bewegungen! Diese Präsenz! Zwei Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben (und das ist jetzt Jammern auf extrem hohen Niveau, aber das Bessere ist der Feind des Guten): Ich hätte mir im ersten Akt eine so deutliche Bildsprache wie im zweiten gewünscht. Und ich fand es schade, dass es immer wieder kleinere Ungenauigkeiten im Corps de Ballet gab (Tänzer nicht auf dem Schlag und deshalb gelegentlich nicht synchron). Herausragende Szenen waren für mich der Prolog im Himmel, der Blick in die Gegenwart und die Walpurgisnacht bis Ende. Wirklich beeindruckende Bilder.
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27. Mai 2017

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 21:45 Uhr

Einführung: 18:45 Uhr

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