• Die Zauberflöte - Oper
    Die Zauberflöte - Oper © Piotr Gregorowicz (www.farbeundbunt.de)
  • Karl-Heinz Lehner (Sarastro) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Emily Newton (Erste Dame), Ileana Mateescu (Zweite Dame), Joshua Whitener (Tamino), Almerija Delic (Dritte Dame) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Morgan Moody (Papageno) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Almerija Delic (Dritte Dame), Morgan Moody (Papageno), Emily Newton (Erste Dame), Joshua Whitener (Tamino), Ileana Mateescu (Zweite Dame) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarfrei)
  • Morgan Moody (Papageno), KS Hannes Brock (Monostatos), Ashley Thouret (Pamina) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Morgan Moody (Papageno), Ashley Thouret (Pamina), Damen des Chores der Oper Dortmund © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarfrei)
  • Karl-Heinz Lehner (Sarastro), Ashley Thouret (Pamina) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist  honorarpflichtig)
  • Marie-Pierre Roy (Königin der Nacht) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Joshua Whitener (Tamino), Ashley Thouret (Pamina) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Tamara Weimerich (Papagena), Morgan Moody (Papageno) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Joshua Whitener (Tamino), Damen des Chores der Oper Dortmund © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarfrei)
  • Fritz Steinbacher (Monostatos) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Tamara Weimerich (Pamina), Luke Stoker (Sarastro) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)
  • Gerardo Garciacano (Papageno) © Björn Hickmann, Stage Picture (Bild ist honorarpflichtig)

Die Zauberflöte

Opernhaus Dortmund

Große Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schikaneder

Zauberoper, Maschinenstück, Weltanschauungsdrama, Vorstadttheater: Mozarts Zauberflöte eignet sich für viele Schubladen. Die Spitzentöne der Königin der Nacht gelten als Beleg für das Artifizielle der Gattung Oper, ebenso wie der Vogelfänger Papageno für deren Volkstümlichkeit steht. Die Textdichtung wurzelt in der Tradition des Wiener Volkstheaters. Der Librettist Emanuel Schikaneder war ein Theatermann durch und durch, nicht nur als Autor, sondern vor allem auch als Schauspieler, Ausstatter und Direktor des Wiedener Theaters. Geschichten über den Sieg der Liebe waren in Mode, Bühneneffekte und fantastische Welten ein Muss, das Zusammenspiel von komischen und ernsten Elementen gang und gäbe.

Doch Die Zauberflöte geht über eine einfache Märchenoper hinaus. Das liegt nicht nur an den humanistischen Ideen, die sich im Libretto finden, sondern vor allem an Mozarts Komposition, die neben dem schlichten Volkston, den halsbrecherischen Koloraturen oder abgrundtiefen Noten eben auch ehrlich empfundene Arien, bewegende Duette und kontemplative Chöre beinhaltet. Eine dankbare Aufgabe für das Ensemble der Oper Dortmund, das für seine Mozart-Interpretationen gefeiert wird.

Stefan Huber, bekannt als renommierter Musical-Regisseur (Funny Girl, Next to Normal), wird mit der Zauberflöte seine erste Oper inszenieren. Ihm zur Seite steht der venezolanische Künstler José Luna, der in seinen fantasievollen Ausstattungen mit Moden und Theatertraditionen verschiedener Jahrhunderte jongliert und daraus seinen unkonventionellen, humorvollen Stil entwickelt. Gemeinsam werden sie den theatralen Aspekt des Werkes nicht zu kurz kommen lassen.

Besetzung

Pressestimmen

„Um Eingeweihte, Männerbünde und Machtmenschen, die - wie Sarastro und die Königin der Nacht - große Unternehmen führen, geht es in der 'Zauberflöte'. Regisseur Stefan Huber hat in seiner familientauglichen Inszenierung dabei an den Disney-Konzern gedacht und das pralle, bunte Leben von Micky Maus und Co. auf die Bühne gebracht. Jedes der aufwendigen Kostüme dieser Produktion, bei der bis auf einen Bassisten das gesamte Dortmunder Opernensemble beteiligt ist, ist ein kleines Kunstwerk. Und die Kulissen sind Märchenschlösser - noch viel schöner als bei Disney. Einen feinen, kultivierten, sorgfältig ausgeformten Mozart singt das Ensemble. Und das macht genauso viel Spaß wie die Märchenreise ins bunte Disney-Land. Ein toller, mal etwas anderer Beitrag zu 225 Jahre 'Zauberflöte'.“
Ruhr Nachrichten, 28.11.16

„Es ist ein kluger Coup des Intendanten Jens-Daniel Herzog, auf die Inszenierung mit Stefan Huber einen Musical-Regisseur anzusetzen. Der tut zunächst gemeinsam mit seinem Ausstatter José Luna das, was er perfekt beherrscht: Er inszeniert die ganz große Bühnenshow. Die technischen Möglichkeiten werden bis zum letzten ausgereizt, da fahren ständig neue knallbunte Bühnenbilder herein und herauf und herunter, es glitzert und funkelt und blinkt. Für jede szenische Herausforderung, die die Story bereithält, findet Huber eine überraschende und überzeugende Antwort. Doch er findet noch einen weiteren Dreh, der sich über die Distanz des Stückes als überaus schlüssig  und erhellend erweist. Huber verschaltet die Zauberflöten-Welt mit dem Disney-Imperium.“
Ruhrbarone.de, 28.11.16

„Tamino bekommt von Joshua Whitener eine gewisse Burschenhaftigkeit mit, aber auch den Lyrismus des frisch Verliebten Jünglings. Ashley Thourets Pamina vibriert vor nervöser Energie, aber Thouret dämpft ihren Überschwang für die Arie „Ach ich fühl’s“, die sie still in die Todesverzweiflung führt und für das Wiedersehen vor den Tempeltoren, als sie in den großen Bogen „Tamino mein“ tiefe Seligkeit legt. Karl-Heinz Lehner agiert klug als Sarastro, Marie-Pierre Roy ist eine präzise sternflammende Königin. Feltz und die Dortmunder Philharmoniker bringen einen federnden Sound, als habe Feltz das Beste bei den Stars der historischen Aufführungspraxis abgelauscht und sein Orchester zu entsprechender Disziplin verpflichtet. Die fahlen Farben im ersten Auftritt der Königin der Nacht sind wunderbar herausgearbeitet, die reduzierte Begleitung der Pamina-Arie ist ein Traum.“
Westfälischer Anzeiger, 28.11.16

Kommentare

Ines Baur, 26. November 2016
von herzen alles Gute und ein tolles toi toi toi! Ines
Dr. med. Thomas G. Schätzler , 28. November 2016
Eine großartige, prall-bunte Aufführung! Alles mit Liebe zum Detail inszeniert, dramaturgiert, dirigiert, gesungen, gespielt und ausgestattet. Die Bühnentechnik perfekt genutzt, Bühnenbild und Kostüme - ein Traum! Selbst eine Frau, die hinter mir mit summte, störte mich nicht. Ich habe die Zauberflöte sei Schülerzeiten (meine damalige Freundin und ihr Bruder wurden Schauspieler!) mehrfach gesehen, diese ist mit Abstand die Schönste gewesen. :-)
Michaela Fritzsche, 28. November 2016
Selten habe ich eine so unglaublich kitschige Zauberflöte gesehen!! Meine Bewunderung gilt den Sängern, die irgendwie noch versucht haben, trotz des geballten, geradezu erschlagenden, grellfarbigen und blinkenden Kitsches ihre Stimme zu entfalten und eine Atmosphäre zu schaffen, die Mozarts wunderbarer Musik entspricht. Auch die großartigen Dortmunder Philharmoniker wirkten gehetzt, wurden geradezu durch die Oper gejagt und durften ihren vollen Klang nicht entwickeln. Vielmehr strichen sie in der sogenannten historischen Aufführungspraxis ohne jedes Vibrato auf ihren Instrumenten herum ... Insgesamt ein Trauerspiel! Mein Vorschlag wäre, Mozarts Musik wegzulassen und zum Libretto Schikaneders eine Auftragskomposition zu veranlassen.
Matthias Beideck, 06. Dezember 2016
Mozart in Dortmund kann alles sein, nur nie langweilig: "Entführung" in der Nordstadt, "Don Giovanni", wo nicht nur der Bühnenaufbau tief ins Herz des Publikums vorstößt (Wiederaufnahme nicht verpassen!) und jetzt die "Zauberflöte" aus Disneyland, aber nicht so brav und sozusagen auf LSD (Vorsicht: Suchtgefahr!) mit überbordend-phantastisch-bunten Kostümen, Bühnenbild und Lichteffekten! Auf der Bühne ein echtes All-Star-Team, gleich zu Beginn schon die Publikumslieblinge Ileana Mateesccu und Emily Newton, dazu die sehr gute "Neue" A. Delic, die den Zickenkrieg der Drei Damen als Aperitif servieren wie Aperol Spritz eisgekühlt i.v., serviert in heißen Kostümen, dann als Papageno Morgan "Mozart-Moody" (offensichtlich für die Rolle geboren), seine angemessene Partnerin Tamara Weimerich im kleidsamen Geflügeloutfit, Hannes Brock als Micky Maus/Joker-Monostatos, K.-H. Lehner, der zuletzt als Mephisto dämonisch glänzte, jetzt mit Sarastro der ruhende Pol, Marie Pierre Roy im Kostüm des Abends,absolut fantasyfilmreif, großartig als Königin der Nacht, als Königin der Herzen Ashley Thouret, mädchenhaft-anrührend und wunderschön singend als Pamina, ihr "Ach, ich fühls" einer der Höhepunkt des Abends. Auch alle anderen Rollen top besetzt und gesungen, Orchester exzellent, der Chor erstklassig wie gewohnt, obwohl insbesondere die Damen an ihren Kostümen so mancherlei zu tragen hatten. Und nicht zu vergessen die drei Knaben: everybody's darling bei jedem Auftritt! Wer eine Dramatisierung der Freimaurerlehre erwartet, wird wahrscheinlich mit dieser "Zauberflöte" nicht glücklich, aber Mozart und Schikaneder hätten bestimmt ihre Freude wie auch gefühlte 99 Prozent des Publikums an diesem mitreißend gestalteten Ausflug in ein phantastisches Wunderland.
Dr. Jochen B. Müller, 09. Januar 2017
Wunderbare Mozart Märchenwelt für die Familie. Schaue ich mir sicher noch mal an. Dortmund ist für mich die Nr. 1 der Opernregion NRW. Weiter so!
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19. Februar 2017

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 21:00 Uhr

Einführung: 17:15 Uhr

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