• Einstein on the Beach - Oper
    Einstein on the Beach - Oper © Thomas M. Jauk
  • Probeneinblicke zu Einstein on the Beach
    Probeneinblicke zu Einstein on the Beach © Piotr Gregorowicz (www.farbeundbunt.de)
  • Andreas Beck, Damen und Herren des ChorWerk Ruhr, Raafat Daboul (Hirn) © Thomas Jauk, Stage Picutre (honorarfrei)
  • Eva Maria Müller, Hasti Molavian, Ileana Mateescu, Bettina Lieder © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Eva Maria Müller © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Ileana Mateescu, Eva Maria Müller © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarfrei)
  • Andreas Beck © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Bettina Lieder © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Ks. Hannes Brock, Hasti Molavian © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)
  • Damen und Herren des ChorWerk Ruhr © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarfrei)
  • Hasti Molavian © Thomas Jauk, Stage Picture (honorarpflichtig)

Einstein on the Beach

Opernhaus Dortmund

Oper von Robert Wilson und Philip Glass

Koproduktion der Oper Dortmund und des Schauspiel Dortmund

Ein Wissenschaftler verändert unseren Blick auf die Welt. Er beweist uns, dass die Zeit, die scheinbar exakt messbare und unveränderliche Dimension unserer Existenz, nicht für alle an allen Orten gleich ist. Doch der Mensch Einstein stellt sich mit seinen Forschungen nicht außerhalb der Zeit. Er engagiert sich, stellt die Frage nach dem Sinn und den Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis, fordert vom Fortschritt auch die Frage nach seinem gesellschaftlichen Nutzen ein. Und er feiert die Musik als große Zeit-Kunst, als Nachweis des Unerklärlichen und des unendlichen geistigen und emotionalen Raums.

Einstein on the Beach nach der Idee von Robert Wilson und mit der Musik von Philip Glass ist eines der markantesten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts. Seine Schöpfer haben ihm die Bezeichnung „Oper“ gegeben, obwohl nur wenig daran an eine klassische Oper erinnert. Das Stück erzählt keine zusammenhängende Geschichte, sondern reiht Assoziationen aneinander, die nicht im Einzelnen verstanden werden wollen und auf eine Einheit von Sprache, Klang und visuellem Eindruck hinzielen. Der Zuschauer soll in eine Trance versetzt werden und die eigene, trügerische Wahrnehmung von Zeit verlieren, um sich dem Zeitmaß der Musik zu überantworten.

Dortmunds Schauspielintendant Kay Voges (2013 Tannhäuser an der Oper Dortmund und 2015 Der Freischütz an der Staatsoper Hannover) wird die monumentale Oper mit Solisten des Opern- und Schauspielensembles, Musikern der Dortmunder Philharmoniker und den Sängern des ChorWerk Ruhr unter ihrem Leiter Florian Helgath auf die Bühne bringen.

Bitte beachten: Die Aufführung von Einstein on the Beach im Dortmunder Opernhaus wird etwa 4 Stunden dauern. Da der musikalische Fluss des Stücks nicht unterbrochen werden kann, wird es keine Pause geben. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen den Saal aber jederzeit verlassen und wieder betreten und sich so ihre Pausen nach eigenem Ermessen gönnen.

Besetzung

Pressestimmen

„Kay Voges, die Ausstatterinnen Pia Maria Mackert und Mona Ulrich und ein Team von sieben Licht- und Videokünstlern schaffen eindrucksvolle Bildwelten, die sich im Rhythmus und in der Stimmung der visuellen Veränderungen ganz eng an die Musik anlehnen.
Das Ensemble ChorWerk Ruhr – ein Chor von jungen Profisängerinnen und -sängern, die sich in den letzten Jahren auch durch ihre Produktionen für die Ruhrtriennale an die internationale Spitze gesungen haben, phänomenal sicher in Intonation und Rhythmus und dabei Spielfreudig bis zur Waghalsigkeit. Der Leiter Florian Helgath hatte in Dortmund zugleich die musikalische Gesamtleitung und dirigierte auch das kleine Ensemble aus Bläsern und Keyboardspielern, auf das Philip Glass sein monumentales Werk aufgebaut hat. Zwei Schauspierinnen und ein Schauspieler, zwei Sängerinnen und ein Sänger aus dem Dortmunder Haus machten ihre Sache in diesem spartenübergreifenden Ensemble ebenfalls ausgezeichnet.“
Deutschlandradio Kultur, 23.04.2017

„Der Abend zeigt auch, welche enorme kulturelle Leistungsfähigkeit das Ruhrgebiet hat, wenn es seine besten Kräfte bündelt. ChorWerk Ruhr, Dortmunder Oper, Dortmunder Philharmoniker und das Dortmunder Schauspiel sind allesamt Topensembles der Region. Gemeinsam schaffen sie hier eine Produktion, die locker auf internationalem Festivalniveau bestehen kann.“
Ruhrbarone.de, 24.04.2017

„Wiederholung kann süchtig machen. Also Vorsicht: Einstein on the Beach kann süchtig machen. Die Orgel-Soli, die Violin-Soli, die minimalistischen, aber ungemein prägnanten Choreografien. Auch als subtile Parodie auf das Gesamtkunstwerk à la Wagner ließe es sich lesen. Opulente Geste, zerlegter Sinn.“
nachtkritik.de, 24.04.2017

Kommentare

Det Weimer, 24. April 2017
One Bravo - Two Bravo - Three Bravo - ......
Matthias Beideck, 24. April 2017
Mutig, mutig: von unserem Theater, überhaupt eine so moderne Oper auf die Bühne zu bringen, dreieinhalb Stunden Minimal Music ohne Pause, ohne so etwas wie Arien oder erzählbare Handlung, aber auch vom zahlreichen Publikum, sich dem auszusetzen! Nun gab es ja Fluchtmöglichkeiten (s. Einführungstext), aber fast alle blieben doch bis zum Schluß. Warum? Zunächst die Musik: die Minimal M. besteht ja nicht aus quer im Ohr steckenbleibenden dissonanten Klängen sondern aus tonal-harmonischen Klangfiguren und -feldern, das "Rheingold"-Vorspiel läßt grüßen. Dann hat die Aufführung hohe Schauwerte: die Sänger (unsere Ileana Mateescu!) und der hochklassige Chor in wechselnden, oft sehr schönen, phantasievollen Kostümen, das Bühnenbild: im wesentlichen ein Lichtkunstwerk mit Video- und Laseranteilen, sonst nicht gerade mein Ding, aber hierzu sehr gut passend mit spektakulären Effekten. Aber reicht das aus? Während man in der "normalen" Oper etwas über die Figuren und ihr Seelenleben erfahren möchte, geht hier die Reise ins eigene Innere. Vor allem zum eher statischen Beginn stellt sich die Frage, ob man für die Länge die Ruhe aufbringt. Als von dem Badekappenlied 200 Wiederholungen angekündigt wurden (in der Mitte des Stücks) habe ich mir dann doch eine kurze Pause gegönnt. Danach wurde es immer tempo- und ereignisreicher (Außerirdische durchschwärmen die Zuschauerreihen!) , aber der Sog der Musik hatte mich doch auch schon vorher in seinen Bann gezogen. Hat es sich gelohnt? Ja: so etwas Außergewöhnliches bekommt man nur selten geboten, und es war ein Theaterabend von ganz eigener besonderer Faszination. Wohl nicht nur für mich: der Abstimmung mit den Füßen, bis zum Ende zu bleiben, entsprach der Applaus mit den Händen, ebenso langanhaltend wie die gehörten Klänge.
Jo Wijnen, 26. April 2017
Mein Sohn und ich waren speziell aus Gouda bzw Boxmeer (Nimwegen) angereist. In ein Wort: phantastisch. Alle Achtung für die Musiker, die Sängerinnen und Sänger, das Bühnenbild und die digitale Effekte. Danke für eine so ausserordentliche Aufführung.
peter j. hüser, 30. April 2017
das ist im richtigem sinne ganz, ganz grosses kino. danke allen mitwirkenden und dem theater dortmund für das hinreissende spektakel. wenn ich nicht zwischenzeitlich durch einen darsteller zum aufstehen gezwungen worden wäre, ich sass ohne rührung dreieinhalb stunden fasziniert und begeistert vom geschehen. das ruhrgebiet lebt, und wie lebendig, weiter so. als ich das erste mal stockhausen gehört habe glaubte ich nicht das das musik sein sollte, die entwicklung hat nicht mir sondern meinem verständnis für musik geholfen. einstein ist kunst und musik in höchstem anspruch und vollendung, danke, danke, danke.
Andreas Vollmer, 15. Mai 2017
Welch ein Stück, was für ein Abend! Die Ansage: dreieinhalb Stunden ohne Pause! Aber die Neugierde auf eine neue Operninszenierung unter der Regie von Kai Voges. Dieses Stück fordert vom Zuschauer gewohnte Hör- und Seegewohnheiten abzulegen: All die Wiederholungen des Gesprochenen, der Musik, des Gesangs und diese irre Bilderwelt. Nach gut einer Stunde hatte ich das Bedürfnis nach einer Pause... Gut das ich diesem Drang nicht nachgegeben hatte und sitzen blieb. Ich wurde belohnt! Diese Aufführung zog mich tiefer und tiefer in seinen Bann. Einen ganz ganz großen Dank an alle Beteiligte für diesen faszinierenden Abend! Chapeau!
Dortmunder, 16. Mai 2017
Eine wirklich tolle Erfahrung. Und wer sich bis zum Schluss drauf einlassen konnte, wird auch mit feuchten Augen belohnt. Wenn das Publikum aufsteht, stört es weniger als befürchtet. Das ständige geplapper allerdings, ist deutlich störender!
Patrick K., 01. Juni 2017
Eine unglaubliche Aufführung!! Die Musik von Philip Glass über so eine lange Zeit präzise und mit solch starker Ausdruckskraft zu spielen erfordert höchste Anstrengung und Perfektion in jeglicher Hinsicht. Die Aufführung hat mich geradezu umgehauen. Ich habe schon ganz andere Philip-Glass-Stücke auf der Bühne erlebt, bei denen alles von Wut bis Fremdschämen dabei war, doch hier stimmte wirklich alles! Vielen Dank für diese durch und durch perfekte Inszenierung!
G. Herzog, 05. Juni 2017
Bitte spielt die Oper "Einstein..." noch einmal und nocheinmal. Einmal sie zu sehen reicht nicht!! Es war ein betäubend schöner Abend.
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04. Mai 2017

Beginn: 18:30 Uhr

ENDE: 22:00 Uhr

Einführung: 17:45 Uhr

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