• Christoph Strehl (Nerone), Eleonore Marguerre (Poppea) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Julia Amos (Virtù, l.), Tamara Weimerich (Fortuna), Ensemble © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Eleonore Marguerre (Poppea), Christoph Strehl (Nerone) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Eleonore Marguerre (Poppea), Lucian Krasznec (Arnalta) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Christian Sist (Seneca), Christoph Strehl (Nerone, h.) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Julia Amos (Drusilla), Ileana Mateescu (Ottone) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Maike Raschke (Damigella) , Tamara Weimerich (Valletto) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Katharina Peetz (Ottavia), Christian Sist (Seneca) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Ileana Mateescu (Ottone) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Katharina Peetz (Ottavia), Christoph Strehl (Nerone), Ensemble © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Katharina Peetz (Ottavia, l.), Eleonore Marguerre (Poppea), Christoph Strehl (Nerone), Ensemble  © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Christoph Strehl (Nerone), Eleonore Marguerre (Poppea, h.) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Christoph Strehl (Nerone), Katharina Peetz (Ottavia) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Lucian Krasznec (Arnalta), Eleonore Marguerre (Poppea) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Eleonore Marguerre (Poppea), Lucian Krasznec (Arnalta) © Bettina Stöß / Stage Picture
  • Philippe Clark Hall (Liberto), Christian Sist (Seneca, v.) © Bettina Stöß / Stage Picture

Die Krönung der Poppea - L' Incoronazione di Poppea

Opernhaus Dortmund (on stage)

Opera musicale von Claudio Monteverdi
Libretto von Giovanni Francesco Busenello

Sie haben die Macht in Rom, sind die politischen und intellektuellen Leitsterne in der Hauptstadt der Welt: Nero, der Kaiser; Ottavia, die Kaiserin; Ottone, der Gouverneur; Seneca, der Philosoph; und schließlich Poppea, die schönste Frau Roms. Doch einer ist mächtiger als sie alle zusammen – Amor, der Gott der Liebe. Um zu beweisen, dass er der wahre Herrscher ist, setzt er ein fatales Spiel um Liebe und Eifersucht in Gang. Ottone ist entsetzt, denn seine frühere Geliebte Poppea ist nun mit Kaiser Nero zusammen. Dessen legitime Gattin Ottavia schäumt und bittet den kaiserlichen Hausphilosophen Seneca, ihren Mann zur Vernunft zu bringen. Doch bei Nero hat seine Verliebtheit in Poppea
längst jeden Gedanken an die Staatsräson zum Verschwinden gebracht. Poppea arbeitet ihrerseits eifrig daran, die Kaiserin zu verdrängen und sich selbst an ihre Stelle zu setzen. Sie intrigiert gegen Seneca, der von Nero zum Selbstmord gezwungen wird. Als Ottavia in ihrer Verzweiflung schließlich zum letzten Mittel greift und dem widerstrebenden Ottone einen Mordanschlag auf Poppea befiehlt, wird es dem Liebesgott zu bunt. Er vereitelt das Attentat, die Täter werden entdeckt und in die Verbannung geschickt. Nun ist der Weg
frei für Poppea, sich neben der Krone der Schönheit auch noch mit der Krone Roms zu schmücken. Am Ende siegt nicht das Gute (das es in dieser Oper gar nicht gibt), sondern es bleiben diejenigen übrig, die rücksichtsloser als alle anderen für ihre Leidenschaft gekämpft haben. 

Nach L’Eliogabalo von Francesco Cavalli in der vergangenen Spielzeit steht wieder ein großes Werk des venezianischen Frühbarocks auf dem Dortmunder Spielplan. L’Incoronazione di Poppea von Cavallis Lehrer Claudio Monteverdi gilt als das vollendetste Werk des Erfinders der venezianischen Oper. Wieder geht es um eine Sex-&-Crime-Geschichte aus der römischen Antike, ein Spektakel voller überraschender Wendungen, frech, witzig und mit einer mitreißenden Musik, in die die Liebesraserei der römischen Adelsclique meisterhaft hineinkomponiert ist.

Besetzung

Pressestimmen

„Christoph Strehl, ein wunderbarer Mozart-Tenor, singt den Nero mit leicht geführter, sehr kultivierter Stimme. Eleonore Marguerre ist als Poppea der Star der Aufführung. Als lustvolle Frau, die sich an dern Kaiser verkauft, ihn aber auch zu seiner Marionette macht, erinnert sie an Marilyn Monroe, als Kaiserin hat sie eine Sissi-Ausstrahlung. Und ihre Stimme ist ebenso kaiserlich, hat einen imposanten, weichen Glanz. Schon alleine wegen dieser großartigen Poppea, auf Weltstar-Niveau gesungen, lohnt sich der Abend.“
RuhrNachrichten, 03.12.2012 

„Christian Sist ist indes ein junger charismatischer Seneca, der sein Schicksal gelassen trägt und mit stimmlicher Präsenz glänzt, Katharina Peetz eine verletzliche und verletzte, aber gefährliche Ottavia, die es versteht, General Ottone (mit wunderbar balsamischen Mezzotönen: Illiana Mateescu) für ihre eigenen Zwecke einzuspannen. Fazit: Es lohnt sich aufgrund der exzellenten Sängern und des Orchesters, das unter Fausto Nardi hervorragend aggiert.“
Westfälische Rundschau, 03.12.2012

„Hochkultiviert singt Eleonore Marguerre mit geschmeidigem Charaktersopran die Titelpartie in Claudio Monteverdis ,Krönung der Poppea'. Fast schon zu edel für die Seifenoper, die Intendant Jens-Daniel Herzog in Dortmund angerichtet hat. Barock befreit von Plüsch und Plunder als Spiel im Spiel mit Improvisationscharakter – das ist ein kluger Knalleffekt.“
Recklinghäuser Zeitung, 03.12.2012

„Auch wenn Herzog spät den Bogen von der Parodie zu einer Erforschung des Grausamen findet: Man sollte seine Späße mit Vorsicht goutieren. Sie maskieren einen tiefen Pessimismus. Denn dieses Spiel verlieren sogar die Götter, auch Amor, der Triumphator auf dem Schlachtfeld von Liebe und Verlangen. Die Vereinigung Nerones und Poppeas wird von Monteverdi im eigenartig zärtlichen Schlussduett verklärt. Aber sie ist das Resultat von Demütigung und Mord und das Vorspiel zu noch mehr Greuel. Herzog inszeniert ein so glamouröses wie verstörendes Finale.“
Westfälischer Anzeiger, 03.12.2012

„Fausti Nardi führt die Dortmunder Philharmoniker, die auf einem Balkon seitlich oberhalb des Publikums sitzen, mit konzentriertem Dirigat durch die barocke Partitur und erzeugt einen wunderbaren Klang, der die Solisten in keinem Moment zudeckt. Herzog führt in intimer Atmosphäre vor, wie spannend Monteverdi inszeniert werden kann.“
Online Musik Magazin, 02.12.2012

„Die Oper Dortmund hat herausragende Sängerinnen und Sänger, die auch wunderbar zusammen spielen können. Christoph Strehl brachte die langsame Entwicklung Nerones (Neros) zum Despoten gekonnt und glaubhaft auf die Bühne. Die Liebe zu Poppea bringt in dazu, die Grenzen seiner Macht immer weiter auszuloten. Das ungewöhnliche Opernerlebnis wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.“
innenstadt-ostblog.de, 02.12.2012

Kommentare

Gerd Beul, 31. Dezember 2012
Ein Dank an die Herren Herzog und Nardi sowie deren "Teams". Die in jeder Beziehung gelungene Aufführung am 30.12. war für uns eine erfreuliche Abrundung von Musikerlebnissen in und außerhalb Dortmunds im zu Ende gehenden Jahr. Werl. d. 31.12.2012 Marlies und Gerd Beul
  • Christoph Strehl (Nerone), Eleonore Marguerre (Poppea)
  • Julia Amos (Virtù, l.), Tamara Weimerich (Fortuna), Ensemble
  • Eleonore Marguerre (Poppea), Christoph Strehl (Nerone)
  • Eleonore Marguerre (Poppea), Lucian Krasznec (Arnalta)
  • Christian Sist (Seneca), Christoph Strehl (Nerone, h.)
  • Julia Amos (Drusilla), Ileana Mateescu (Ottone)
  • Maike Raschke (Damigella) , Tamara Weimerich (Valletto)
  • Katharina Peetz (Ottavia), Christian Sist (Seneca)
  • Ileana Mateescu (Ottone)
  • Katharina Peetz (Ottavia), Christoph Strehl (Nerone), Ensemble
  • Katharina Peetz (Ottavia, l.), Eleonore Marguerre (Poppea), Christoph Strehl (Nerone), Ensemble
  • Christoph Strehl (Nerone), Eleonore Marguerre (Poppea, h.)
  • Christoph Strehl (Nerone), Katharina Peetz (Ottavia)
  • Lucian Krasznec (Arnalta), Eleonore Marguerre (Poppea)
  • Eleonore Marguerre (Poppea), Lucian Krasznec (Arnalta)
  • Philippe Clark Hall (Liberto), Christian Sist (Seneca, v.)
  • Kalender
  • Erinnerung
  • Weitersagen
  • Twitter
  • Facebook

07. Dezember 2012

Beginn: 19:30 Uhr

ENDE: 22:40 Uhr

Opernhaus Dortmund (on stage)

Termine

Sponsoren

Downloads

Navigationsleiste

Hier können Sie Ihre Suche verfeinern.
Probieren Sie es aus! Klicken Sie einfach auf diesen Pfeil, um sich weitere Filtermöglichkeiten anzeigen zu lassen.
Durch Ihre Auswahl erhalten Sie Informationen zum Theater Dortmund, dessen Programm, den engagierten Künstlern und unseren Services
Hier können Sie die Anzeige der Internetseite Ihren speziellen Bedürfnissen anpassen. So können Sie die Schriftgröße anpassen und auf eine kontraststärkere Ansicht umschalten.
Ihre zentrale Anlaufstelle für sämtliche spielzeitbezogenen Informationen, unserem Programm, dem Ensemble aller künstlerischen Sparten und unserem Angebot vom Einzelkartenkauf bis hin zum Abonnement. Sie wählen die Sparte aus, die Sie im Besonderen interessiert und holen sich entweder spielzeitbezogen Informationen zu den Premieren, Wiederaufnahmen, Extras (Sonderveranstaltungen), dem Ensemble oder Abonnements oder springen direkt ins Programm des aktuellen Monats, der Woche oder genau dem Tag, an dem Sie uns besuchen möchten. Und zur Not setzen Sie Ihre Auswahl zurück und finden neue Inhalte.
Immer im Blick haben Sie unsere Kontaktmöglichkeiten für alle Ihre Fragen und Wünsche.
Das Theater Dortmund immer ganz nah - für Sie und mit Ihnen.