• Schauspiel

Nach Manila

Megastore

Ein Passionsspiel nach Ermittlungen auf den Philippinen. Von Laokoon

350 Millionen Fotos werden täglich auf Facebook hochgeladen, 80 Millionen auf Instagram, über 400.000 Stunden Videos auf Youtube. Darunter auch jede Menge Unzumutbares: Vergewaltigungen, Sex mit Kindern und Tieren, jede erdenkliche Form von brutaler Gewalt – aber auch harmlosere Bilder, die Facebook & Co. trotzdem als pervers einstufen. Um der Flut an unerwünschten Bildern Herr zu werden, beauftragen die Unternehmen Firmen auf den Philippinen, die für sie alles aussortieren, was die Nutzer nicht zu sehen bekommen sollen. Doch warum ausgerechnet Philippinos? Die These: Sie seien besonders geeignet, das westliche Moralempfinden nachzuvollziehen, weil sie katholisch sind: Ein Erbe der Kolonisierung durch die Spanier. Für die Betreiber der Sozialen Netzwerke ist das Problem gelöst, sobald das Foto oder Video gelöscht ist. Nicht so für die häufig noch jungen Philippinos, die über die verschwundenen Inhalte nicht reden dürfen. Viele von ihnen leiden unter posttraumatischen Belastungsstörungen, wie man sie sonst nur von Soldaten nach Kriegseinsätzen kennt. Wie weit geht ihr Opfer? War es einmal Christus, der die Sünden der Welt auf sich nehmen wollte, so sind es nun die katholischen Philippinos, die diesen Job für uns übernehmen. Ereignet sich hier die Passionsgeschichte des Internetzeitalters?

Nach umfangreichen Ermittlungen auf den Philippinen im Frühjahr 2016 berichteten zahlreiche große Medien über die Recherche von Regisseur Moritz Riesewick, Kopf der Gruppe Laokoon. Den beeindruckenden Pressespiegel zwischen ZDF aspekte, Tagesthemen, TAZ und Süddeutscher Zeitung finden Sie hier.

Die Gruppe Laokoon, u.a. Moritz Riesewieck, Tina Ebert, Frederik Floen, Christian Maith, fahndet nach dem Unfassbaren hinter der Realität. LAOKOON, von griech. laós [Krieger] und koeo [schauen], ist der Name eines trojanischen Priesters. Er sieht als einziger den Betrug und die Gefahr, die das hölzerne Pferd in sich verbirgt.

In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung

Besetzung

  • Konzept und Text: Laokoon
  • Regie: Moritz Riesewieck
  • Bühne: Christian Maith
  • Kostüme: Miriam Marto
  • Video-Art: Mario Simon
  • Sound: Hans Block
  • Dramaturgie: Tina Ebert, Alexander Kerlin
  • Licht: Stefan Gimbel
  • Ton: N.N.
  • Regieassistenz: Wiebke Rüter, Laura N- Junghanns
  • Bühnenbildassistenz: Yaroslava Sydorenko
  • Kostümassistenz: Ellena-Katharina Bruchhäuser
  • Videoassistenz: Julia Gründer
  • Inspizienz: Tilla Wienand
  • Soufflage: Ruth Ziegler
  • Kalender
  • Erinnerung
  • Weitersagen
  • Twitter
  • Facebook

03. Juni 2017

Beginn: 19:30 Uhr

Megastore

Weitere Termine Folgen

Sponsoren

Downloads

Navigationsleiste

Hier können Sie Ihre Suche verfeinern.
Probieren Sie es aus! Klicken Sie einfach auf diesen Pfeil, um sich weitere Filtermöglichkeiten anzeigen zu lassen.
Durch Ihre Auswahl erhalten Sie Informationen zum Theater Dortmund, dessen Programm, den engagierten Künstlern und unseren Services
Hier können Sie die Anzeige der Internetseite Ihren speziellen Bedürfnissen anpassen. So können Sie die Schriftgröße anpassen und auf eine kontraststärkere Ansicht umschalten.
Ihre zentrale Anlaufstelle für sämtliche spielzeitbezogenen Informationen, unserem Programm, dem Ensemble aller künstlerischen Sparten und unserem Angebot vom Einzelkartenkauf bis hin zum Abonnement. Sie wählen die Sparte aus, die Sie im Besonderen interessiert und holen sich entweder spielzeitbezogen Informationen zu den Premieren, Wiederaufnahmen, Extras (Sonderveranstaltungen), dem Ensemble oder Abonnements oder springen direkt ins Programm des aktuellen Monats, der Woche oder genau dem Tag, an dem Sie uns besuchen möchten. Und zur Not setzen Sie Ihre Auswahl zurück und finden neue Inhalte.
Immer im Blick haben Sie unsere Kontaktmöglichkeiten für alle Ihre Fragen und Wünsche.
Das Theater Dortmund immer ganz nah - für Sie und mit Ihnen.