• Paul, Osama, Edison © Birgit Hupfeld
  • Paul, Mamet, Edison © Birgit Hupfeld
  • Edison, Mamet, Paul © Birgit Hupfeld
  • Hope, Elias © Birgit Hupfeld
  • Firas, Hope, Mohammed, Stefan, Ekrem, Elias © Birgit Hupfeld
  • Soulef, Osama, Edison © Birgit Hupfeld
  • Hope, Stefan, Hassan, Mohammed, Ayhem, Elias, Ekrem, Vanessa, Elidona und Mamet (beide vorne) © Birgit Hupfeld
  • Osama, Soulef, Stefan © Birgit Hupfeld
  • Mamet, Elidona © Birgit Hupfeld
  • Edison, Paul © Birgit Hupfeld
  • Ekrem, Soulef © Birgit Hupfeld
  • Elidona, Mamet © Birgit Hupfeld

Say it loud II

KJT Dortmund in der Sckellstraße

Aus Fremden werden Freunde
Projekt mit Geflüchteten
ab 14 Jahren

Das Projekt Say it loud geht in die zweite Spielzeit. Unsere Spieler aus der Adlerstraße verbessern täglich ihr Deutsch, sind uns ans Herz gewachsen und werden zu leidenschaftlichen Theaterspielern - neue TeilnehmerInnen kommen dazu.

Das Projekt macht persönliche Geschichten sichtbar und zeigt Gründe und Umstände von Flucht und Vertreibung. Für die Teilnehmer ist es eine Chance, aus der Isolation heraus zu kommen, Kontakte zu knüpfen, Deutsch anzuwenden und eine hörbare Stimme in unserer Stadt zu erhalten.

Das KJT Dortmund stellt das Konzept und die Künstler, die mit den Teilnehmern arbeiten. Das KJT kooperiert für dieses Projekt mit dem VMDO, dem Adlerhaus Dortmund und Grone- Schulen Nordrhein-Westfalen GmbH.

Besetzung

Pressestimmen

„[…] Der erste Monolog ist einer der besten. Authentisch und mit eigenen Worten erklärt Puk, dass nicht jeder lieben darf, wie er möchte. […] Die starken Momente des Abends sind die ehrlichen. Die, die am wenigsten Inszenierung brauchen. Ein Spieler rezitiert das schlichte Liebesgedicht Was es ist von Erich Fried auf Deutsch mit Akzent. Ein schöneres und ehrlicheres ich bin hier, wir sind gleich kann es nicht geben. […] Diese Momente berühren und erinnern einmal mehr daran, dass ein Mensch immer ein Mensch ist. Er liebt unabhängig von Kultur, Sprache, Religion, Sexualität und allen Schubladen, die sonst noch bemüht werden. […] Am Ende gibt es großen Applaus für die Spieler, die über die Sprachbarriere hinweg große Leidenschaft bewiesen haben.“
Ruhr Nachrichten

Kommentare

Matthias Schlensker, 14. Juni 2017
Die künstlerische Arbeit mit Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, stellt besondere Anforderungen an Verstand und Herz. Der Regisseur Andreas Wrosch begegnet diesen mit Feuer und Leidenschaft, was ihn als »Coach« anspornt und die von ihm betreute Truppe von Migranten in jeder Weise mitreißt. Das Projekt »Say it loud« hatte in seiner ersten Phase die durch Fluchtursachen und Flucht bedingte Traumatisierung der in Deutschland Angekommenen künstlerisch bearbeitet, doch in diesem Jahr ging es dem uns Heimischen so andersartig scheinenden und doch so sehr gleichenden Ensemble darum, ein außerhalb ihrer Besonderheit stehendes allgemeines literarisches Thema aufzugreifen, wozu sich Shakespeares allgemein schöner und menschlicher »Sommernachtstraum« in jeder Weise anbot. Sprachbarrieren stellen dabei kein Hindernis, sondern eine zu überwindende Herausforderung dar, bieten zugleich Chancen den Ausdruck zu erweitern, und so wurde das Stück zu einem allgemeinen Exkurs über die Liebe, trefflich garniert durch in verschiedenen Sprachen dargebotenen Liebesgedichte - Erich Fried nicht ausgespart. Diese über Shakespeare hinausgehende Darbietung stellt sich in jeder Weise als gelungen dar, zumal das Publikum gar nicht anders kann, als sich mit den sympathischen Akteuren zu identifizieren, vor allem, wenn sie als Paar jeweils bezaubernd agieren - gern hebe ich aber hier auch den exzellent gespielten Puk mit seiner kleinen Partnerin hervor. An dieser Stelle beginnt es aber zugleich wehmütig zu werden. Wer wird Puk in den nächsten Vorstellungen oder in einem Jahr spielen? »Say it loud« ist es leider nicht vergönnt, kontinuierlich mit einem sich entwickelnden Ensemble zu arbeiten, denn bei der Entscheidung über das Bleiberecht von Geflüchteten spielen lediglich formale Gesichtspunkte wie die »Sicherheit« der Herkunftsstaaten eine Rolle, während weder allgemeine humanitäre Argumente, noch Aspekte von Konformität und Nützlichkeit in unserer Gesellschaft Berücksichtigung finden. So gilt es immer wieder Abschied zu nehmen von wertvollen Menschen, die unsere Werte und unsere Gemeinschaft bejahen und sie hätten bereichern und sich dort nützlich machen können, aber leider die falsche Herkunft oder Biographie besitzen. Ich empfinde es auch als wirtschaftlichen Wahnsinn, dass unsere Gesellschaft nicht die Chance nutzt, sich die bereits in die Ausbildung von Menschen investierten Beträge durch deren künftige wirtschaftliche Betätigung nutzbar zu machen, und schließlich vertun wir die Gelegenheit, den sich - scheinbar - freiwillig aus unserer Gemeinschaft Exkludierenden das Bekenntnis neu Inkludierter entgegen zu stellen.
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25. Juni 2017

Beginn: 19:30 Uhr

KJT Dortmund in der Sckellstraße

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