• Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld
  • Uwe Rohbeck (Wenja) © Birgit Hupfeld

Die Reise nach Petuschki

Megastore

Nach Wenedikt Jerofejew

„Man kann ja schließlich auf die Meinung eines Menschen nichts geben, der noch nicht dazu gekommen ist, sich den Kopf klar zu trinken!“

Wenja, Alter Ego des Autors Wenedikt Jerofejew, ist auf dem Weg zum Moskauer Kursker Bahnhof, auf Gleis 4 fährt gleich der Zug nach Petuschki ab. Dort, in Petuschki, ist die Welt noch in Ordnung: hier wohnt seine Geliebte mit dem gemeinsamen Sohn, und es „verblüht nie der Jasmin und verstummt nie der Vogelgesang.“

Doch schon vor der Fahrt nimmt Wenja den ersten Schluck aus der Wodkaflasche – und wird den Rest der Fahrt auch nicht mehr mit dem Trinken aufhören. Flasche um Flasche wird geleert. Jerofejew nimmt uns mit auf eine feuchtfröhliche Zugreise, die ins Unterbewusste des Alkohols führt. Wenjas Erlebnisse werden immer diffuser und phantastischer, es ist die Vermessung des Deliriums: Ein zum Sprung aus dem Waggon lockender Satan, eine verstümmelte Sphinx, deren Rätsel unlösbar sind, eine Horde Erinnyen, das alles begegnet Wenitschka auf seiner Reise. Und am Ende? Steht er plötzlich wieder in Moskau, vor dem Kreml, wo er auf vier merkwürdige Gestalten trifft. Sind es apokalyptische Reiter? Und wie ist er überhaupt hierher gekommen? Keine Ahnung...

Jerofejews Erzählung ist voll mit burlesken, satirischen Zügen, er erschafft ein groteskes Bild der metaphysischen Atmosphäre des russischen Alkoholismus. Nicht nur in Russland hat das Buch Kultstatus, auch im Rest der Welt erfreut sich Die Reise nach Petuschki großer Beliebtheit.

Diskutieren Sie mit uns in den Sozialen Netzwerken unter #PetuschkiDo.

Besetzung

  • Regie: Katrin Lindner
  • Bühne und Kostüme: Tobias Schunck
  • Dramaturgie: Dirk Baumann
  • Regieassistenz: Tolga Güclü
  • Ausstattungsassistenz: Clara Hedwig
  • Inspizienz: Tilla Wienand

Pressestimmen

„Jetzt zeigt Uwe Rohbeck, was er kann. Seine Solo-Vorstellung in der ,Reise nach Petuschki' wirkt so, als seien ihm das Stück und Katrin Lindners Inszenierung auf den Leib geschnitten. Großartig. (…) Wie er das Geschehen reportiert, von sich in zweiter Person spricht, ironisch und sarkastisch – es ist traurig und komisch zugleich. Immer wieder lacht man los über so viel grimmigen Witz am Rande des Abgrunds. Das Porträt eines Verlorenen, hinter dem sich das Bild einer kranken Gesellschaft abzeichnet, die sich mit ihrer Volksdroge medikamentiert. Unbedingt sehenswert.“
Ruhr Nachrichten, 18. Januar 2016

„Die Geschichte von Wenja, der von Moskau aus so gern mit der Bahn zu Freundin und Sohn nach Petuschki fahren würde, dort aber irgendwie nie ankommt, ist bis heute das ideale Futter für Hörbücher und Bühnen-Adaptionen. Im Studio des Schauspiels Dortmund tritt die Regisseurin Katrin Lindner jetzt sogar den Beweis an, dass ein einziger Schauspieler ausreichen könnte, um die rauschhafte Fahrt ins Delirium erlebbar zu machen. Besonders dann, wenn es sich dabei um Uwe Rohbeck handelt. Rohbeck, klein und schmächtig von Gestalt, zieht hier mühelos über 70 Minuten hinweg das Publikum in seinen Bann. (…) Ein Glück, ihm dabei zuschauen zu dürfen.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19. Januar 2016

„Im Studio braucht Ausstatter Tobias Schunck nur eine Bank und eine Plakatwand mit einer abgerissenen, ausgeblichenen Reklame für ein sozialistisches Projekt, um den Kursker Bahnhof in Moskau erscheinen zu lassen. Den Rest erledigt der grandiose Rohbeck in einem rund 70-minütigen Monolog, den er so reich instrumentiert wie eine hochprozentige Sinfonie des Rauschs und der Delirien. (…) Diesem Mann zuzuhören, wie er seine Sucht beschreibt, das Gieren nach Stoff, wie er eine Schweigeminute einlegt für die schrecklichen zwei Morgenstunden vor Ladenöffnung, die der Moskauer, vor allem aber er, ohne einen Schluck überstehen muss, das schmerzt. Aber es ist auch furchtbar komisch. (…) ein großartiger Abend, der ans Herz greift, zum Lachen, zum Heulen.“
Westfälischer Anzeiger, 18. Januar 2016

„Einen Uwe Rohbeck in Topform erlebten die Zuschauer am Samstag bei der Premiere von Wenedikt Jerofejews ,Die Reise nach Petuschki' im Schauspielstudio. Es ist immer wieder erstaunlich, welche unterschiedlichen Gefühlswelten dieser Mann durch seine bloße Mimik zum Ausdruck bringen und welche Stimmungen er heraufbeschwören kann. (…) Am Ende gibt’s den verdienten langen Applaus.“
Dortmunder Kulturblog, 17. Januar 2016

„Eine sehenswerte Personenstudie ist es geworden, ein in sich schlüssiges Theaterprodukt, ein schöner, amüsanter Theaterabend. (…) Uwe Rohbecks (…) Figurenzeichnung ist brillant. Nie sieht man ihn mit Glas oder Flasche in der Hand. In Anzug, Schlips und Kragen steht er auf der kargen Bühne, ein Mann offenbar, der auf sein Äußeres hält. Und doch sind kleine Zeichen der Verwahrlosung in der Kleidung unübersehbar. Zudem weiß Rohbeck, zierlich, hager und gelenkig, gekonnt die kleinen Bewegungsunsicherheiten des Trinkers zu geben, und auch die Sprache läßt den Alkoholpegel ahnen, doch ist sie weit vom Lallen der Betrunkenen entfernt. Dieser Alkoholiker wahrt Haltung und hat Benehmen – was ihn nicht vor dem Delir bewahren wird. Begeisterter Applaus. Und Dank dem Haus für ein feines Stückchen Schauspielertheater.“
revierpassagen.de, 18. Januar 2016

„Für diese besondere Zugfahrt sollte man auf jeden Fall eine Fahrkarte kaufen.“
ars-tremonia.de, 19. Januar 2016

Kommentare

STF, 17. Januar 2016
Uwe Rohbeck nimmt uns mit auf eine Reise, von der man nie genau weiß, inwieweit sie sich nur im berauschten Kopf Wenitschkas abspielt. Durch dass ihm eigene Spiel mit kleinen Gesten lässt Uwe Rohbeck einen den Alkohol schmecken, dass es einen schüttelt, die Kälte der Bahnhofsnacht fühlen und von einem fernen Glück in Petuschki träumen (oder rätseln, welches Glücksversprechen sich hinter dem Werbeplakat auf dem Bahnsteig verbirgt)... Ein Stück perfekt auf den Schauspieler zugeschnitten, mit einem exakten atmosphärischen Soundtrack frei von jeder unnötigen Ablenkung. Dieses Zugticket lohnt sich auf jeden Fall!
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Uwe Rohbeck (Wenja)
  • Kalender
  • Erinnerung
  • Weitersagen
  • Twitter
  • Facebook

23. April 2017

Beginn: 18:00 Uhr

ENDE: 19:15 Uhr

Megastore

Weitere Termine Folgen

Sponsoren

Downloads

Navigationsleiste

Hier können Sie Ihre Suche verfeinern.
Probieren Sie es aus! Klicken Sie einfach auf diesen Pfeil, um sich weitere Filtermöglichkeiten anzeigen zu lassen.
Durch Ihre Auswahl erhalten Sie Informationen zum Theater Dortmund, dessen Programm, den engagierten Künstlern und unseren Services
Hier können Sie die Anzeige der Internetseite Ihren speziellen Bedürfnissen anpassen. So können Sie die Schriftgröße anpassen und auf eine kontraststärkere Ansicht umschalten.
Ihre zentrale Anlaufstelle für sämtliche spielzeitbezogenen Informationen, unserem Programm, dem Ensemble aller künstlerischen Sparten und unserem Angebot vom Einzelkartenkauf bis hin zum Abonnement. Sie wählen die Sparte aus, die Sie im Besonderen interessiert und holen sich entweder spielzeitbezogen Informationen zu den Premieren, Wiederaufnahmen, Extras (Sonderveranstaltungen), dem Ensemble oder Abonnements oder springen direkt ins Programm des aktuellen Monats, der Woche oder genau dem Tag, an dem Sie uns besuchen möchten. Und zur Not setzen Sie Ihre Auswahl zurück und finden neue Inhalte.
Immer im Blick haben Sie unsere Kontaktmöglichkeiten für alle Ihre Fragen und Wünsche.
Das Theater Dortmund immer ganz nah - für Sie und mit Ihnen.