• Die Schwarze Flotte - Schauspiel
    Die Schwarze Flotte - Schauspiel © Mario Simon
  • Andreas Beck © Birgit Hupfeld
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Die Schwarze Flotte

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Von Anne-Kathrin Schulz. Frei nach einer Recherche von Cecilia Anesi, Frederik Richter, Giulio Rubino und David Schraven (CORRECT!V)

-URAUFFÜHRUNG-

„Ganz, ganz großes Schauspielertheater!“ (WDR Mosaik)

Fausts Studierstube: Spannender Recherche-Krimi über Schmuggel und Verbrechen im Mittelmeer

Es ist wohl eines der zynischsten wirtschaftlichen Erfolgsmodelle der Gegenwart: Schrottreife Frachter werden mit Menschen vollgestopft, die bis zu 6000 Euro für ihren Transfer von der Türkei bis an die italienische Küste bezahlen. Bis zur menschenverachtenden Havarie vor der europäischen Küste haben die Frachter der „schwarzen Flotte“ bereits zahlreiche Fahrten mit illegalen Waffentransporten und Drogenlieferungen hinter sich: Krieg ist ihr lohnendes Geschäft für den illegalen Transport von Menschen, Waffen, Drogen zwischen Schwarzem Meer, Mittelmeer und den afrikanischen Ostküsten.


Wer hinter den riesigen Frachtschiffen steckt und wohin der Profit fließt, hat das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECT!V 2014 und 2015 recherchiert – Anne-Kathrin Schulz, Dramaturgin und Autorin am Schauspiel Dortmund, hat auf Grundlage der reichen Ergebnisse von CORRECT!V einen Monolog für Schauspieler Andreas Beck geschrieben.

Autorin Anne-Kathrin Schulz studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2001 wurde ihr Stück Unter Land am Jungen Theater Göttingen uraufgeführt, 2003 dann Silly Songs am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Ebenfalls 2003 entstand nach ihrer Kurzgeschichte Bericht vom Rand der Festung der Kurzfilm Nobody Kers (Regie: Philipp Reuter, Ruhrgebietspreis 2003). Seit 2000 auch Arbeit als Dramaturgin, z.B. am Schauspiel Bochum, dem Deutschen Theater Berlin und (seit 2010) am Schauspiel Dortmund, wo sie z. B. Mike Daiseys Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs und TRUMP ins Deutsche übersetzte sowie Co-Autorin von DIE SHOW und hell / ein Augenblick war. Die Schwarze Flotte wurde im Herbst 2016 in der Regie von Kay Voges uraufgeführt.

Besetzung

Pressestimmen

„Andreas Beck erscheint wie in diese Studierstube gebeamt. Erst ein Gewitter aus Fernseh- und Computerbildern, ein Orkan aus Musik und Sounds, dann Licht an: Da steht der stämmige Mann im legeren Sakko, mit der Base-Cap, die ihn ein wenig aussehen lassen wie Michael Moore. Der Abend „Die schwarze Flotte“ basiert auf Recherchen des Reporter-Teams Correctiv. Die Dramaturgin Anne--Kathrin Schulz hat einen Bühnentext geschrieben aus dem Material über moderne Schmuggelschiffe auf dem Mittelmeer, die Waffen in die Krisengebiete bringen und auf dem Rückweg Flüchtlinge nach Europa, die außerdem Drogen und Raubkunst transportieren. Die Zuschauer bekommen Aufklärung über die Wege eines kriminellen Netzwerks, das von syrischen Reedern mit besten Verbindungen zum Assad-Regime betrieben wird. Wie macht man aus solchem Nachrichtenstoff einen funktionierenden Theaterabend? Schauspielchef Kay Voges erfindet mal wieder ein neues Format, das Dokumentarspiel. Die Bühne (von Voges selbst gestaltet) ist eine Nerd-Version von Fausts Studierstube. Vor hohen Wänden, die zuweilen als Projektionsfläche dienen, steht ein Ensemble aus beschriebenen Schultafeln, Wandkarten, Fernsehgeräten, Büchern, Leuchtgloben und einem großen Schreibtisch. In diesem Datenlabyrinth bewegt sich Beck als Mischung aus Volkshochschuldozent und Poetry-Slammer. Dieser Abend lebt vor allem vom grandiosen Protagonisten Beck, der diese gewaltige Textmenge spricht, mit einer Selbstverständlichkeit, als plaudere er gerade nur so daher. Aus Kleinigkeiten schlägt er komische Funken, witzelt über „Klötenköm“, läutet eine Schiffsglocke, tänzelt durch die Bühne, um ein neues Requisit zu bewegen. Und dann kommen ungeheuerliche Fakten, zum Beispiel, dass Flüchtlinge die einzige Fracht sind, bei der es egal ist, ob sie ankommen. Sie haben ja schon vorab bezahlt. Beck schafft es, dass man ihm über die ganze Strecke folgt. Mit dem Abend aktiviert Voges Funktionen der Schaubühne neu, die man schon abgesunken glaubte. Lehrtheater, moralischer Appell kommen zeitgemäß daher – und durchaus unterhaltsam.“
Westfälischer Anzeiger

„Es hätte ein akademischer Vortrag werden können, das trockene Protokoll einer Recherche zu Menschenhandel und Waffenschmuggel. Wurde es aber nicht. Weil der famose Andreas Beck die Dinge lebendig erklärt, der Figur des Spürhundes eine menschliche Note verleiht, und Kay Voges' Regie lässigen Humor einstreut. Fast zwei Stunden dauert das Becksche Solo Die Schwarze Flotte. Es basiert auf Fakten, Fakten, Fakten, die so anschaulich und gedanklich gut sortiert dargereicht werden, dass keine Langeweile aufkommt, dafür Neugier und ein gewisses Maß an Spannung. Anne-Kathrin Schulz stützt sich in ihrem Stück auf die Arbeit der Reportergruppe Correctiv!, die im Feld des investigativen Journalismus arbeitet und wissen wollte, wie das Geschäft mit den Flüchtlingen organisiert ist. Wer verdient daran, wo sitzen die Drahtzieher? Eine Recherche zu den Hintermännern einer Schattenwirtschaft, die -zig Millionen umsetzt. Andreas Beck schlüpft in die Haut eines modernen Sherlock, der in einer Mauer aus Tarnung und Vertuschung den Durchstich zur Wahrheit sucht. Eine schwarze Flotte befährt das Mittelmeer, transportiert Waffen, Drogen, gerne Flüchtlinge, denn die zahlen bar und im Voraus. Voges' Bühne ist eine Studierstube mit Monitoren, Kameras, Tafeln, an denen Beck seine Puzzlearbeit erklärt. Schiffswege, Handelsregister, Facebook-Einträge hat sein Team durchforstet, bis die Namen syrischer Reeder im Raum stehen. Verdient Assad am Elend von ihm bekriegter Landsleute? Politische Bildung auf der Theaterbühne - sehenswert.“
Ruhr Nachrichten

„Auf das Podium stellt Kay Voges (Regie/Bühnenbild) nur einen einzigen Schauspieler, der nun das ganze Geflecht krimineller Machenschaften dem Publikum plausibel machen muss. Fast zwei Stunden ist Andreas Beck allein mit sich und dem Publikum, umgeben von Karten, Globen, Tafeln und gelegentlichen Videoeinspielungen. Fast spielerisch wirkt dieser Schauspieler selbst dann, wenn es um komplizierte Zusammenhänge geht. Und wie er da das Textkonvolut im Griff hat, lässt er an entscheidenden Stellen auch den Humor nicht zu kurz kommen. Das „großartig“ zu nennen, wäre noch stark untertrieben.“
Westfälische Allgemeine Zeitung

„Es gelingt Andreas Beck immer wieder, auch mit Parallelen zum Starwars-Universum, so ein bisschen Nerd-Tum da reinzukriegen, eine große Lust an der Recherche auch, aber dann natürlich auch die unglaubliche Ernsthaftigkeit und dieses menschliche Berührtsein. Was Andreas Beck in diesen zwei Stunden dort abfackelt, das ist mit dem Begriff „großartig“ unzureichend beschrieben, das geht schon ein bisschen in Richtung „preiset seinen Namen!“. Ganz, ganz großes Schauspielertheater, aber eben mit extrem wichtigen politischen Inhalten, die mir auch so noch nicht klar waren.“
WDR Mosaik

Kommentare

STF, 24. Oktober 2016
Hammer! Da gehe ich in ein Theaterstück, einen Monolog, zudem zu einem Thema mit dem ich mich noch nie auseinandergesetzt habe, erwarte nichts und dann „BOOOM“. Alles an dieser Inszenierung von Kay Voges ist stimmig: Der großartige Andreas Beck, der starke, vielschichtige, dichte und gleichzeitig flüssige Text von Anne-Kathrin Schulz, Sound und Bild – einfach alles! Andreas Beck reißt einen in einen Wirtschaftskrimi hinein, und ich tauche nach knapp zwei Stunden wieder auf und frage mich: „Wo steht der Mensch?“. Der Saal steht auf jeden Fall und feiert Andreas Beck und das Team mit minutenlangen Standing Ovations. Unbedingt anschauen!
HL, 25. Oktober 2016
Wow...Ich bin schon lange nicht mehr von einem Theaterstück so gefesselt worden. Ich kann mich zu 100 % meinem Vorgänger/-in "STF" anschließen. Anne-Kathrin Schulz, Andreas Beck und das übrige Team haben ein mega Lob verdient. Diese Inszenierung sollte nicht nur in Dortmund gezeigt werden!!!
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