• Ensemble © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher, Marlena Keil © Birgit Hupfeld
  • Uwe Schmieder, Marlena Keil © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser, Marlena Keil, Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher © Birgit Hupfeld
  • T.D. Finck von Finckenstein © Birgit Hupfeld
  • Marlena Keil, Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Friederike Tiefenbacher, Frank Genser, T.D. Finck von Finckenstein, Marlena Keil, Uwe Schmieder © Birgit Hupfeld
  • Frank Genser, T.D. Finck von Finckenstein © Birgit Hupfeld
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  • Uwe Schmieder, T.D. Finck von Finckenstein, Marlena Keil © Birgit Hupfeld
  • T.D. Finck von Finckenstein, Frank Genser, Marlena Keil © Birgit Hupfeld
  • Ensemble © Birgit Hupfeld
  • T.D. Finck von Finckenstein, Uwe Schmieder, Marlena Keil © Birgit Hupfeld

Der Futurologische Kongress

Megastore

Nach „DER FUTUROLOGISCHE KONGRESS. Aus Ijon Tichys Erinnerungen“ von Stanisław Lem.
Deutsch von I. Zimmermann-Göllheim. Bearbeitung von N. Voges

Ein kurzweiliger Spaß mit vielen abgründigen und nachdenklichen Momenten.“ (WDR 5 Scala)

Inmitten von gewalttätigen Auseinandersetzungen am Rande des Futurologischen Weltkongresses in der Hauptstadt Costricanas kommt dem berühmten Sternenfahrer Tichy und seinem Freund Trottelreiner ein böser Verdacht: Könnte es sein, dass etwas in der Luft liegt? Buchstäblich? Setzt das Militär glücksbringende Gase als Kampfmittel ein? Sind wirklich Bemben im Einsatz, die mit psychotrop wirkenden Gutstoffen wie Schmusium, Euphorasol, Altrusian oder sogar Edelpassionat bestückt sind?

Tichy und Trottelreiner versuchen, zu fliehen, doch schnell stellt sich ihnen die Frage, was Wirklichkeit ist und was Illusion... Doch damit nicht genug – bald muss Tichy erfahren, dass es eine neue Regierungsform gibt – die Chemokratie!

Der berühmte Roman vom Science-Fiction-Philosophie-Weltstar Stanisław Lem als große Reise durch Raum und Zeit auf der Theaterbühne: eine Live-Animations-Performance von sputnic, die zuletzt in Dortmund mit Die Möglichkeit einer Insel für Furore sorgten („Vor unseren Augen entsteht eine Trickfilm-Collage. Und wir sitzen davor und staunen, weil das Ergebnis einfach zauberhaft ist. Bravo!“ Ruhr Nachrichten).

Besetzung

Pressestimmen

„Phantastisches Unterfangen“
diezukunft.de, Juni 2017

„Im Weltall. Unendliche Weiten. Wir sehen das Modell der Raumstation, den Stabpuppensternfahrer, die Schauspieler, die ihn führen. Und wir sehen zugleich das erstaunlich realistische Bild von dem Geschehen auf der Videoleinwand im Megastore. (…) Das Medienkunst-Kollektiv sputnic um Nils Voges inszenierte einen Live-Animationsfilm nach Stanislaw Lems Roman Der futurologische Kongress. Wie schon in der gefeierten Produktion Die Möglichkeit einer Insel erweisen sich die vier Darsteller als Meister des Multitasking, indem sie Papptafeln mit Zeichnungen von Julia Zejn vor die Videocams halten und mit Zügen zum Beispiel den Mund öffnen und schließen oder mit dem Auge zwinkern, wie man das aus Kinderbüchern kennt. Das erscheint groß auf der Leinwand, und die Darsteller sprechen dazu. Manchmal erscheinen sie auch selbst, wenn sie sich vor eine andere Kamera stellen. Und eine Reihe von Szenen spielen sie gleich live. Auf diese Weise ergibt sich eine aparte Mischung zwischen der sehr handgemachten Animations-Optik und Illusionselementen. Und T. D. Finck von Finckenstein spielt live auf der Bühne den Soundtrack. Natürlich ist das Leinwandbild unperfekt, verglichen mit einem wirklichen, geschnittenen Film. Aber dadurch, dass alles jetzt und hier geschieht, dass man das Bild und seine Produktion zugleich im Blick hat, entwickelt sich ein ungemein suggestiver erzählerischer Sog. Man glaubt diesen ungeschlachten, rauen Bildern viel lieber als seelenlosen Hollywood-Illusionen. (…) Die vier Schauspieler wechseln virtuos zwischen den Handlungsebenen, allen voran Frank Genser, der wenige Tage vor der Premiere für den erkrankten Kollegen Carlos Lobo einsprang, unter anderem in der Rolle des Ijon Tichy. Wie er zum Beispiel eine Ratte animiert, die durch die Tücken des Computers sein Avatar wird, ist ein Kabinettstück. Marlena Keil wechselt in Sekunden zwischen den Rollen, furios die Szene, in der sie Tichy spielt, der einer Bombe zum Opfer fiel und nun im Körper einer Frau reanimiert wurde. Uwe Schmieder ist großartig als Trottelreiner mit immer neuen, immer abgefahreneren theoretischen Vorträgen. Und Friederike Tiefenbacher spielt alles, von der Stewardess bis zur lesbischen Mutter. Großer Beifall.“
Westfälischer Anzeiger, 13. Juni 2017

„Eine Gratwanderung zwischen Traum und Wirklichkeit, in der nichts mehr sicher scheint, vor allem nicht die eigenen Wahrnehmung. (…) Vier Schauspieler stehen hinter Projektionstischen. Sie sprechen die Texte wie in einem Hörspiel und bewegen dazu Bilder und Figuren wie in einem Trickfilm. Das Kollektiv sputnic nennt diese Theaterform eine Live-Animations-Performance. Das hat vor kurzem am Schauspiel Dortmund schon einmal fasziniert mit Houellebecq Roman Die Möglichkeit einer Insel. Auch zu Stanislaw Lems düsteren und satirischen Zukunftsvisionen passt diese Form einer vor den Augen des Publikums hergestellten Graphic Novel. (…) Ein kurzweiliger Spaß mit vielen abgründigen und nachdenklichen Momenten.“
WDR 5 Scala, 12. Juni 2017

„Da in der Ausweichspielstätte Megastore die Bühne unten liegt, können die Zuschauer sehen, was die Darsteller auf den Tischen bewegen. Es sind Animationsplatten, insgesamt 120 Stück. Die Kameras nehmen nun nicht Einzelbilder auf, sondern filmen, jeweils aktiviert durch einen Button, den die Schauspieler drücken können. Kleine Mechanismen, ähnlich wie bei Glückwunschkarten, bewegen in den Zeichnungen auf den Animationsplatten Münder und Augen oder einen Molotow-Cocktail auf seiner Flugbahn. Echte Zäune und Drähte sind in die Bilder collagiert. Diese Szenen sind sehr eindrucksvoll.“
Deutschlandradio Kultur, 11. Juni 2017

„Das Zuschauen macht ganz einfach Spaß. (…) Inhaltlich hat Stanislaw Lem in Der Futurologische Kongress Fragen aufgeworfen, die ein paar Jahre später im Kino-Blockbuster Matrix für mehr Furore gesorgt haben: Ist alles, was wir um uns herum sehen, nur Schein? Und was ist eigentlich die Wirklichkeit? Astronaut Ijon Tichy und sein Kumpel, Professor Trottelreiner, geraten auf der Erde in einen gewalttätigen Aufstand. Doch schon längst sind die Grenzen zwischen Sein und Schein verwischt.  Anders als in Die Möglichkeit einer Insel verlassen die Schauspieler etwa in der Mitte des Stücks die Animationsfilm-Ebene und agieren zwischendurch in traditioneller Manier auf der Bühne. Hier können einmal mehr Marlena Keil und Uwe Schmieder durch ihr intensives Spiel überzeugen. Insgesamt ein gelungener Abschluss im Megastore.“
Ruhr Nachrichten, 13. Juni 17

„In Costricana findet der Futurologische Kongress statt. Doch Proteste begleiten den Kongress. Im Laufe der Auseinandersetzungen zwischen Polizei, Militär und Demonstranten werden auch psychotrophe Substanzen eingesetzt. Dennoch eskaliert die Gewalt und Tichy sowie sein Bekannter, Professor Trottelreimer, kommen ums Leben, nur um etwa 60 Jahre später wie er zu erwachen. Und zwar im Körper einer Frau. Inzwischen lebt die Gesellschaft in einer Chemokratie, bei der die Einnahme von Pillen zur Grundvoraussetzung gehört. Doch was ist Realität und was nicht? Die Frage nach der Realität scheint ein beliebtes Thema in der Science-Fiction zu sein. Sputnic zitiert auch beispielsweise aus den Matrix-Filmen, gegen Ende muss sich Tichy zwischen der roten und der blauen Pille entscheiden, auch Friederike Tiefenbachers künstliche Intelligenz ‚Automati‘ erinnert an die Matrix. (…) Wer Die Möglichkeit einer Insel liebte, sollte den Futurologischen Kongress nicht verpassen.“
ars tremonia, 13. Juni 2017

Kommentare

Claudia Feldkamp, 12. Juni 2017
Was für ein zauberhafter Theaterabend! Sowas habe ich noch nie gesehen. Diese tollen Schauspieler, die mich virtuos mitgenommen haben auf eine wirklich erstaunliche Reise, die in vielen Bildern wunderschön gezeichnet war. Wir werden nochmal kommen! Danke!!!
  • Ensemble
  • Friederike Tiefenbacher, Marlena Keil
  • Uwe Schmieder, Marlena Keil
  • Frank Genser, Marlena Keil, Uwe Schmieder, Friederike Tiefenbacher
  • T.D. Finck von Finckenstein
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18. Juni 2017

Beginn: 18:00 Uhr

Megastore

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